23.02.2018

Blogstöckchen Verspätung: Valentines Day Writing Tag

Falls man es noch nicht wusste: Ich gehöre zu den Menschen, die sich tatsächlich jedes Jahr zu Karneval frei nehmen, um sich im Keller zu verstecken. Mein Fancy Costume Day ist bekanntlich Halloween und ich hasse betrunkene Menschen und laute Musik.
In diesem Jahr fiel in dieselbe Woche aber auch der Valentinstag, ein "Feiertag", den ich normalerweise auch ignoriere, aber in diesem Jahr hätte ich die Möglichkeit gehabt den Valentines Day Writing Tag rechtzeitig zu posten...
Oh well, ich war halt im Urlaub, das Internet war aus, ich habe erst jetzt rausgefunden, dass es sowas gab und spontan beschlossen, dass ich da Bock drauf habe, also muss das jetzt wohl reichen.;-)

Den Link zum Original Tag in Englisch, gibt es hier, ich mache mal wieder die deutsche Version auf, zumindest zu 80%, weil mehr flüssiges Deutsch kann ich nicht mehr...;-)



16.02.2018

The Great Gatsby. Oder: Lost in Adaptation

Im Winterurlaub hat man außer Schlafen, Essen, Wiederholen meistens ja nicht so superviel zu tun - zumindest wenn man wie ich nicht für Berge und Skifahren geboren wurde - da kann es schonmal passieren, dass einem Filme unterkommen, die man eigentlich nie auf irgendeiner Watchlist hatte.

The Great Gatsby war so ein Fall - ich erinnerte mich dunkel daran, dass ich das Buch für meine Zwischenprüfung lesen musste und nicht so richtig toll fand und wollte mal sehen, ob es der Film besser macht.
Falls man sich nicht die Mühe machen will bis zum Ende zu lesen: Der Film macht es sogar noch schlimmer, weil er nicht versteht was eine Adaption braucht.


12.02.2018

In Szene setzen - etc Folge 004

Man wird es vielleicht bereits bemerkt haben, aber falls nicht, dann merkt man es in dieser Folge - wir haben leider nicht den Luxus uns in ein Tonstudio zurückzuziehen und in kosmischer Ruhe mit dem Universum zu kommunizieren.
Also wird man hier mal hören, wie es an der Tür klingelt, außerdem geht mein Telefon, die Hunde bellen den Postboten an und zwischendurch war mal das Internet weg...

Ich denke vieles davon wird man nicht so chaotisch wahrnehmen, wie ich es in Erinnerung habe, der Kunstgriffe der Schnitttechnik wegen und so, aber ich wollte es mal erwähnt haben - auch der Weg zum Podcast ist mit Schwierigkeiten gepflastert!;-)

Unser Thema heute:
Wie setzte ich meine Charaktere und Handlung in Szene und wie soll ich mir eigentlich vorstellen was passiert?

Enjoy!:-)


09.02.2018

Die Gefahr Dinge falsch zu verstehen. How an Artist Turns Pro

Ich hatte letzte Woche etwas dazu gesagt, warum Nostalgiemomente nützlich sein können, aber von vielen als billiger Ausweg aus ihrer eigenen unzureichend umgesetzten Storyline genutzt werden.

Das hat mich an ein anderes Video erinnert, dass diesen Ja einerseits und Ja andererseits Effekt bei mir ausgelöst hat und deswegen ist das mein kleiner Kreativ-Philosophischer Exkurs für heute:




02.02.2018

Finding Dory. Oder: Die Sache mit der Intertextualität

Ich bin immer gerne bereit zuzugeben, dass mein Film-Geschmack nicht der breit gefächerteste ist und im Zweifel würde ich immer einen nett gemachten Kinderfilm einem total tiefgründigen, emotional anstrengenden Drama vorziehen.
Warum? Weil es nicht so viel von mir erwartet und weil es mich unterhält, ohne mich runterzuziehen oder mental zu fordern. Man mag das faul nennen, aber ich stehe dazu.;-)


Trotzdem möchte ich kurz anhand von Finding Dory, dem letzten installment von nicht-so-furchtbar-tiefgründigen Pixar Filmen versuchen etwas allgemeines über Intertextualität zu sagen, das mir durch den Kopf ging, nachdem ich das Video vom Nerdwriter dazu gesehen hatte:

29.01.2018

Plotting und das böse Wort mit K - etc Folge 003

Unser Thema heute:
Wie erarbeite ich mir das böse Wort, das mit K anfängt und mit onzept aufhört? Und was ist eigentlich ein Plot (außer ein Camping-Platz;-) und wie kriege ich meine Handlung in Ordnung?

Enjoy!:-)



Edit:
Dieses Video zur 3 vs 5 Akt Sturktur gab's noch nicht, als wir aufgezeichnet haben, aber falls doch, hätte ich das damit viel besser erklären können was ich meine...;-)


26.01.2018

Guardians of the Galaxy Vol. 2. Oder: Auf den Unterschied zwischen Plot & Story

Ich erwähnte ja schon, dass es auch mit mehreren Streaming und Videodiensten manchmal nicht möglich ist Filme nicht kaufen zu müssen. Dabei helfen dann nette Kollegen mit einer größeren Blu-Ray Sammlung und ich muss sagen, Blu-Rays oder DVDs haben einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem Leihfilm: Bonusmaterial.

Das mag jetzt nur für mich ein Gummipunkt sein, aber ich liebe Making Ofs, ich ziehe mir den ganzen Mist tatsächlich meistens von vorne bis hinten rein - und das meistens sogar vor dem eigentlichen Film, damit ich beurteilen kann, ob die vorgetragenen Intentionen im fertigen Produkt wirklich rüberkommen. Vielleicht ist das Storyteller-Nerd-Modus, keine Ahnung, aber man soll ja zu seinen Schrullen stehen.;-)

Das Making Of Material von Space Avengers Teil 2 (hatte ich von der Theorie erzählt, dass die Guardians ein RPG sind, das die Avengers spielen? Nicht? Dann hab' ich's jetzt!;-) ist jedenfalls sehenswert und macht wieder einmal einen guten Punkt dazu warum Marvel Filme vermutlich bis ans Ende des Universums besser gelingen werden als die DC Varianten.
Aber der Reihe nach!


19.01.2018

Die Verlorene Puppe. Oder: Steampunk-Herbst Teil 2

Tja was soll ich sagen, aus dem geplanten Steampunk-Herbst ist dann wohl eher ein Steampunk Herbst/Winter geworden, weil ich dank Antibiotika und Codein nicht so richtig schnell mit Lesen voran gekommen bin.
Andererseits hat das ja den Vorteil, dass ihr euch sehr lange das schicke Cover hier in der Seitenleiste anschauen konntet und das ist ja zumindest etwas, no?;-)

Die Verlorene Puppe von den Vogts (aka mein liebstes befreundetes Schriftsteller-Paar;-) kann aber noch mehr als nur hübsch aussehen, aber erstmal, worum geht es eigentlich?

Fantástico Fabuloso Apocalíptico! So lautet das Motto des fliegenden Zirkus Apocalástico. Rasante Artisten zu Pferde, eine bärtige Dame, ein echtes Mammut, ein Magier, der mit elektrischem Strom zaubert, der junge Roma-Akrobat Ferenc Badi und seine chinesische Partnerin Yue am Trapez können das Publikum in ganz Europa begeistern.
Die Eiszeit des 19. Jahrhunderts verhindert ein Vordringen auf andere Kontinente jenseits der Ozeane bis maskierte Männer das Zirkusluftschiff kapern, um es in Gefilde zu steuern, die nie ein Europäer zuvor betreten hat. Bereits auf der Überfahrt stellt sich heraus, dass nichts so ist, wie es scheint: Agenten verschiedener Mächte haben im Zirkus ihre Finger im Spiel, und der Name eines schrecklichen Geheimnisses geistert durch die Gänge des Luftschiffs.
Doch am Ziel ihrer Entführer wartet eine faszinierende, fremde, blutrünstige Hochkultur auf die Artisten, und der Rückweg in die Heimat wird ihnen das Äußerste abverlangen ...
Der zweite, eigenständige Roman aus der doppelt preisgekrönten Steampunk-Welt von Eis&Dampf entführt in ein faszinierendes Abenteuer und auf einen noch nie auf diese Weise beschriebenen weißen Fleck auf der Landkarte!

15.01.2018

Wie man eine Geschichte anfängt - etc Folge 002

Unser Thema heute:
Ideenfindung, der Mythos Originalität und auch ein paar praktische Hinweise - zum Beispiel 'Wie entscheide ich was meine erste Szene sein soll?'

Enjoy! :-)


12.01.2018

Recherche: Die Logik der Tat

Ich war ja immer noch auf der Suche nach ein wenig Recherchematerial zum Thema "Ermittlungen", um ein Gefühl dafür zu bekommen wie Mord- und Sonderkomissionen so arbeiten. Natürlich hätte ich auch einfach ganz viel Tatort schauen können, aber irgendwie hatte und habe ich das Gefühl, dass wir alle mit der "Entertainment-Variante" von Ermittlungsarbeit schon ausreichend vertraut sind.

Zumindest von mir selbst weiß ich, dass ich schon etliche Crime Serien gesehen habe und bin mir ziemlich sicher, dass ich den Aufbau- und Hergang dieser Geschichten intuitiv nachverfolgen kann. Das macht evt den Seriengenuss ein wenig schwieriger, denn irgendwann ist es einem so in Fleisch und Blut übergegangen, dass man nur noch denkt: Dieser Ty ist jetzt schon 3x im Hintergrund vorbeigelaufen und hat keine erkennbare Verbindung zum Opfer, der wars! Und meistens hat man damit Recht.;-)

Dass das so in der Realität nicht läuft, dürfte klar sein, es dürfte aber auch verständlich sein, dass die ganz harte Realität von Mordermittlungen (die sich teilweise Jahrzehnte hinziehen) vielleicht nicht das Richtige für einen Unterhaltungs-Roman ist. Also ist meine Aufgabe irgendwo einen goldenen Mittelweg zu finden und zu diesem Zweck, habe ich mir Die Logik der Tat von Alexander Horn gekauft, gelesen von Stefan Lehnen (nein, nicht von ihm selbst, hier schonmal der erste Pluspunkt!;-).

Eine junge Frau in Niederbayern verschwindet spurlos. Ein Unbekannter entführt Kinder aus Schullandheimen. Die Polizei sucht über viele Jahre die Unbekannten, die acht Türken und einen Griechen erschossen haben. Das sind Fälle aus der Praxis des Fallanalytikers Alexander Horn - Fälle, in denen die Polizei vor großen Rätseln stand und ihn und sein Team um Rat fragte; Fälle, bei denen er auf der richtigen Spur war.

Erstmals beschreibt Alexander Horn nun große Kriminalfälle in seiner Karriere. Er schildert, wie die Fallanalyse funktioniert - als Beratung für Sonderkommissionen, als Puzzle zur Rekonstruktion eines Verbrechens, als Weg, Ermittler zunächst unfassbare Taten besser verstehen zu lassen. Horn erläutert, was im Kopf von Mördern vor sich geht, die schreckliche Verbrechen begehen.

05.01.2018

Backen & Basteln für Anfänger. Weihnachten 2017

Vielleicht sage ich es hier im Blog seltener als im RL, aber ich hasse backen. Es macht unendlich Dreck und Arbeit und das Ergebnis ist (meistens zumindest in meiner Erfahrung) auch nicht so überragend, dass sich eine Packung Kekse im Supermarkt kaufen nicht gelohnt hätte - ja, ich mache mich gerne bei vielen Menschen gleichzeitig beliebt.;-)

Aber ich halte es auch für einen meiner besseren Charakterzüge, dass ich zugeben kann Unrecht gehabt zu haben und daher muss ich sagen: Die Idee in diesem Jahr selbstgebackene Plätzchen zu Weihnachten zu verschenken, hat dann doch im Nachhinein gut funktioniert und Dreck bzw Arbeit hielten sich dann auch mehr in Grenzen, als ich gedacht hätte.

Das mag daran liegen, dass ich genau eine Sorte Teig "gemeistert" habe, aber hey, Pizza ist auch immer desselbe Prinzip und man kann trotzdem viele schöne Dinge damit machen.;-)
Und ein paar Tricks ohne backen kenne ich ja inzwischen auch.



Hier also ein paar Beobachtungen zum Experiment Mürbeteig:
    1. Es hätte geholfen vorher nachzusehen, ob man ein Nudelholz besitzt, aber im Spirit of Christmas tut's die Glühweinflasche genauso...;-)


    2. Eier im Mürbeteig sind arg optional muss ich feststellen. Eine Charge habe ich mit Butter & Ei gemacht, nur um dann festzustellen, dass das Zeug so fies klebt, dass Ausstecher Plätzchen nur nervig sind. Zum Glück sind Marmeladenkekse meine Lieblinge und eine Kugel formen, Loch rein drücken und mit leckerem Obstzeug vollstopfen kann nun wirklich jeder.;-)


    3. Wenn man keine Marmelade mag, gehen Nüsse aug super - oder auch ganz viel Kakaopulver, Zimt, Zucker, Schokosplitter, was man auch immer so findet.:-)


    4. Veganer Mürbeteig war dann auch gar nicht mehr so schwierig, Eier nerven sowieso und Margarine statt Butter zu verwenden ist jetzt auch keine große Geistesleistung mehr - meine Variante backt sich mit ein bißchen dunklem Kakaopulver und Lebkuchengewürz. Ich fand's gut.




    5. Zur Verpackung (so las ich zumindest im Internet) sollte man besser Papier als Plastik verwenden, ist scheinbar gut für den Geschmack, auch wenn die Kekse ein wenig ausfetten. Punktmuster raten könnte man ja auch spielen.;-)



    Und dann noch ein Bastel-Tip für Kurzentschlossene:
    Ich hatte ein paar alte Fotos herumliegen, für die ich keine Rahmen mehr hatte - mit ein bißchen hübschem Papier macht sich aus sowas im Handumdrehen ein netter Geschenkanhänger, den man auf der Rückseite sogar beschriften kann.



    Dann muss man die Dinge nur noch zusammensetzen und schon kann die Geschenkerunde starten - und man weiß ja: Nach den Feiertagen ist vor den Feiertagen und so.;-)



    01.01.2018

    Herzlichen Gückwunsch Jerry, es ist ein...Podcast.

    Prosit Neujahr und so weiter, ich hoffe ihr habt das Geböller gut überstanden und der Kater hält sich in Grenzen!
    Es gibt einen goldenen Gummipunkt für denjenigen, der schon wieder nüchtern genug ist das Zitat im Titel zu erkennen.;-)

    Meine persönlichen Neujahrwünsche kopiere ich normalerweise ganz frech von Neil Gaiman, weil der das viel besser kann als ich und da zu seinen all-time-favorites auch gehört etwas zu tun was man noch nie getan hat und etwas zu erschaffen, das es vorher noch nicht gab, bin ich heute schon voll im Soll.;-)

    Es begab sich nämlich vor einigen Monaten, dass meine allergeduldigste Kritikpartnerin (aka TineSchreibt) mich fragte: Hättest du nicht Lust einen Podcast über Schreibthemen zu machen?
    Meine Antwort war vermutlich sowas wie: Öh ja klar, warum nicht?...Was ist ein Podcast?;-)

    Ich gebe also schonmal offen zu, dass ich von der Artform an sich keine Ahnung habe und auch keine Podcast höre (noch nicht jedenfalls), aber irgendwas zu machen, das ich selber gar nicht konsumiere, zieht sich ja spätestens seit dem Experiment Elysion durch meine letzten 5 Jahre, also warum nicht?

    Zuerst hatte ich auch ein wenig Bedenken, ob man tatsächlich "genug" zu erzählen hat für so eine ganze Serie, aber ich habe mich überzeugen lassen von dem Argument, dass wir sowieso ständig etliche Telefonstunden mit Schreibdingen voll-quatschen...und was soll ich sagen? Was stimmt, stimmt.;-)

    Zunächst einmal wird also der Output im Blog springartig ansteigen in 2018, weil es jetzt alle 2 Wochen eine neue Folge des etc zu vermelden gibt - ein neues Seitenleisten-Bildchen gibt es auch, so für Zwischendurch - und ich hoffe dass das gemütliche Plaudern über Schreibdinge so entspannsam und erhellend zu hören ist, wie es aufzunehmen war (von einigen Störgeräuschen in Form von Haustieren mal abgesehen;-).

    In diesem Sinne: Macht 2018 zu etwas Neuem, dann kann schonmal nichts schief gehen!:-)

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