22.04.2017

A Gathering of Shadows. Oder: Vorsicht mit den eigenen "Helden"!

So das zweite Buch aus der Reihe, hat nicht lange gebraucht das zu lesen. Heißt das jetzt, dass es einfach sehr spannend war, oder nur, dass man viel ersatzlos wegblättern konnte?
Die Antwort ist, ein bißchen aus Spalte A und ein bißchen aus Spalte B.;-)

Kell is one of the last magicians with the ability to travel between parallel universes, linked by the magical city of London. It has been four months since a mysterious obsidian stone fell into his possession and he met Delilah Bard. Four months since the Dane twins of White London fell, and the stone was cast with Holland's dying body back into Black London.Now Kell is visited by dreams of ominous magical events, waking only to think of Lila. And as Red London prepares for the Element Games-an international competition of magic-a certain pirate ship draws closer. But another London is coming back to life. The balance of magic is perilous, and for one city to flourish, another must fall...

15.04.2017

Angehört: Götter, Gräber und Gelehrte

Wie man weiß, bevorzuge ich meine Hörwolke normalerweise Englisch, aber es ergab sich zuletzt, dass mehrere Punkte auf meinem Hörbuch Abo aufgelaufen waren und da ich immer noch auf der Suche nach meinem neuen Schreibprojekt bin, habe ich diese Punkte mal in "diverse Dinge, die evt Ideen enthalten könnten, oder auch nicht" investiert.
Auf der "Leseliste" stehen also ein Buch über Tatortermittlungen, ein Wälzer zu Mythologien und dieses hübsche Annekdotenwerk über die Geschichte der Archeologie - was das mal für eine Geschichte werden soll, habe ich noch keine Ahnung, man wird es erleben müssen.

Bis dahin widmen wir uns Götter, Gräber und Gelehrte, geschrieben von C. W. Ceram, gesprochen von Frank Arnold, einfach mal ohne Hintergedanken im Hinblick auf Inspirationsfähigkeit.;-)

Versunkene Städte, sagenumwobene Schätze, rätselhafte Schriftzeichen: die Geschichte der Archäologie als packender Tatsachenroman. Wir entdecken Herkulaneum und Troja, Babylon und Ägypten, ja sogar die Stätten der Maya und Azteken. Endlich gibt es den Millionenbestseller für jung und alt in der aktualisierten Neuausgabe als ungekürztes Hörbuch. Frank Arnold (Deutscher Hörbuchpreis 2014) interpretiert den Text lebendig und mitreißend.

08.04.2017

Im kreativen Niemandsland. Oder: Das mit dem Multitasking.

Es ist mal wieder Zeit sich mental von einem Buchprojekt zu verabschieden, was mir gerade nicht leicht fällt, und am besten funktioniert das erfahrungsgemäß, wenn man sich für etwas Neues begeistert, also sichte ich gerade meine "Geschichten auf Halde" und versuche mich zu entscheiden, welche davon der Begleiter für die nächsten 2-3 Jahre werden soll.

Ich würde ja gerne mal ausprobieren, wie es ist, wenn man einfach mal nicht so furchtbar langwierige Entscheidungen zu treffen hätte, weil man vielleicht mal irgendwas schreiben würde, was keine 400 Seiten lang ist und ewig dauert, aber aus "leidvoller" Erfahrung mache ich mir da einfach mal keine großen Hoffnungen.;-)

Die größte Entscheidung der "Winterpause" (ich glaube im November oder so ist Elysion ins Lektorat gegangen) war allerdings nicht was ich mache, sondern was ich nicht mache. Ich habe mich lange mit der Frage getragen, ob ich nicht noch irgendwas aus den 200 Seiten Notizen machen könnte, die ich noch von meinem Dissertationsprojekt "übrig" habe und/oder ob ich nicht mal meine neugewonnenen Kenntnisse in MemoQ dazu nutzen könnte, eine englische Version vom Rosenfriedhof oder von den B(r)uchstücken zu versuchen, bevor ich etwas Neues anfange.

Beides ist eine ganze Weile im Background Processing herumgewabert, aber hat sich schließlich nicht durchgesetzt.
Ich bin einfach kein Übersetzer und selbst wenn, stelle ich fest, dass vielleicht niemand seine eigenen Texte übersetzen sollte - oder zumindest sollte ich das nicht tun. Ein Übersetzer muss zu viele schwierige Entscheidungen treffen, was nicht einfacher wird, je näher man an einer Geschichte dran ist. Zusammenarbeit mit Übersetzern ja, aber Autor und Übersetzer in einer Person kommt mir ein wenig so vor, wie Hauptdarsteller und Regiseur zu sein - kann funktionieren, kann aber auch ein furchtbares Ego Ding hervorbingen.;-) Neil Gaiman hatte interessanterweise gerade einen Artikel dazu.

Und was das Dissertationsding angeht...ich muss gestehen es war schwer einzugestehen, dass ich einfach keinen Zugang mehr dazu habe, denn immerhin stecken 3 Jahre Arbeit und ein beinahe-Burn-Out-Zusammenbruch in dieser Datei, aber das macht es ja nicht besser.
Ein Buch zu schreiben, nur weil man seine Notizen nicht verschwendet sehen will, kommt mir so vor wie einen fauligen Apfel zu essen, damit man ihn nicht wegwerfen muss. Ist der Gesundheit nicht unbedingt zuträglich und man sollte sich lieber eingestehen, dass man zu lange gewartet hat.;-)

Noch habe ich ja aber ein wenig Zeit, um mich mit dem Nachfolger von Elysion zu beschäftigen (eine Fortsetzung wird es schonmal nicht, ich habe Ideen dazu, aber vorerst habe ich genug von Drachen und Elfen;-), denn kreatives Multi-Tasking war noch nie meine Stärke.
Solange also die "Gefahr" besteht, dass ich mich gedanklich noch mal ganz tief in das Drachen-und-Elfen-Ding eindenken muss, um die Kritik aus dem Lektorat aufzugreifen, solange weigert sich mein Hirn sich zu ernsthaft in irgendwas anderes zu vertiefen.
Aber rauszufinden was man schon mal nicht machen will, bringt einen ja irgendwie auch voran.;-)

01.04.2017

A Darker Shade of Magic. Oder: Das mit den Archetypen.

Ich habe mich für Elysion sehr lange mit der Frage beschäftigt, wie Magie "funktioniert" und vor allem wie man dafür sorgt, dass Magier in der Welt, in der sie sich bewegen, nicht unbesiegbar sind - denn seien wir mal ehrlich, sogar Superman braucht Kryptonit, um nicht völlig öde zu sein. ;-)

Ich habe dabei schnell festgestellt, dass viele Autoren sich diese Frage stellen und es erfrischend viele Konzepte gibt, die mal mehr und mal weniger überzeugend sind - das für mich Langweiligste nenne ich mal den Gandalf-Effekt "Magie funktioniert, keiner weiß wie oder wieso, kommt damit klar". Bläh.
Magische Worte/Zeichen und daraus gewonnene Effekte sind ein weiterer guter Ansatz, der mir bei Sabriel gut gefiel und dann gibt es natürlich die Elemente, die in Elysion meine Lösung der Wahl waren.
A Darker Shade of Magic von V.E. Schwab ist eines von diesen Büchern, die aus irgendeinem Second Hand Stapel in meine To Read Liste gerutscht sind und zuerst einmal mochte ich vor allem das Cover.;-) Aber das Magiekonzept gefällt mir auch.

Most people only know one London; but what if there were several? Kell is one of the last Travelers - magicians with a rare ability to travel between parallel Londons. There's Grey London, dirty and crowded and without magic, home to the mad king George III. There's Red London, where life and magic are revered. Then, White London, ruled by whoever has murdered their way to the throne. But once upon a time, there was Black London...

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