13.10.2017

Listening to: Rivers of London. Oder: Eine gute Idee revisited.

Ich hatte es ja beim letzten Buch gemerkt: Ich habe nicht mehr wirklich eine Ahnung wie der Story-Arch von Rivers of London irgendwann mal anfing, was vermutlich notwendig macht, dass man die Bücher nochmal von vorne liest.

Und da Hören das neue Lesen ist, habe ich dafür mal mein Audible Abo bemüht!
Ich muss sagen hier ist wieder so eine Geschichte, die mir "erzählt" tatsächlich besser gefiel, als selbst gelesen. Ich war sogar leicht entsetzt darüber, dass ich mir für das Buch damals nur eine 3,5 abringen konnte - ein Ich-Erzähler kommt vermutlich einfach besser, wenn er gut erzählt wird und Kobna Holdbrook-Smith holt wirklich aus Peter Grant noch ein paar Cheeky-Lovable Seiten raus, die Ben Aaronovitchs reine Prosa mir nicht nahebringen konnten.;-)




07.10.2017

Recherche: Lost Queens of Egypt

Ich muss ja sagen, ich habe es ein wenig vermisst, dass meine Google-Search-History völlig freaky aussieht...;-)
In den letzten Zügen eines Manuskripts fällt ja eigentlich kaum noch Recherche an - zumindest wenn nichts furchtbar unvorhergesehes passiert - daher füllt sich meine Suchistorie dann meistens mit depriemierendem Alltagskram wie Hunde-Ohrentropfen, Was tut man gegen Schnecken im Garten und Reinigungstipps für den Topf, den man auf die falsche (heiße) Herdplatte gestellt hat.
Das ist langweilig beim ersten Mal suchen und jedes Mal wenn die Historie wieder aufpoppt, langweilt es mich nochmal...

Da ist es quasi ein frischer Wind und ein Reminder, dass man irgendwo zwischen dem ganzen nervigen Erwachsenenkram immer noch irgendwie was Kreatives tut, wenn man endlich wieder in einer Outline Phase ist und seine Goggle History mit Dingen füttern kann wie "Welche Auswirkungen hat langjähriger Drogenkonsum auf dem Neokortex", "Wie lange dauert die Ausbildung zum forensischen Psychologen" oder auch "Woran ist die ägypitsche Königin XY eigentlich gestorben?".

30.09.2017

Listening to: Mythology

So, ein Buch zur "Inspirationsfindung" hatte ich noch - brauche ich jetzt zu dem Zweck eigentlich gar nicht mehr, aber es passte auch so nett zur Norse Mythology, die ich ja letztlich vornahm.:-)

Allerdings hat Mythology von Edith Hamilton, gelesen von Suzanne Toren noch einen anderen Fokus:
Since its original publication by Little, Brown and Company, in 1942, Edith Hamilton's Mythology has sold millions of copies throughout the world and established itself as a perennial best-seller in its various available formats. Mythology succeeds like no other audiobook in bringing to life for the modern listener the Greek, Roman, and Norse myths and legends that are the keystone of Western culture - the stories of gods and heroes that have inspired human creativity from antiquity to the present.

23.09.2017

Serielle Unfähigkeit: Half-Bad

Ja, wer hier schon länger mitliest, wird es wissen: Serielle Unfähigkeit ist mein Disclaimer für "ich mochte dieses Buch nicht, aber ich glaube ich bin das Problem".;-)

Erstmal, dieser und der Nachfolger-Band wurden mir ausgeliehen mit dem Hinweis, dass der Empfehlende selbst ein paar Schwierigkeiten mit dem Buch hatte, aber dass es sich trotzdem am Ende gelohnt hat...das heißt jetzt entweder ich bin noch unfähiger den flawed content zu würdigen, oder die Dinge, die nicht ausgereift sind, stören mich einfach mehr, denn ich habe im 1. Buch viel weggeblättert und habe nicht vor das 2. überhaupt anzufangen.......im Zweifel bin ich unfähiger, das ist wahrscheinlich...;-)

Aber erstmal: Half-Bad, worum geht es?

He's half White Witch, half Black Witch.
His mother was a healer, his father is a killer.
He's been kept in a cage since he was fourteen.
But if White Witches are good and Black Witches are evil, what happens if you are both?

16.09.2017

Warum eigentlich Self-Publishing? Eine leicht geklaute Argumentation.

Irgendwie befinde ich mich aus gegebenem Anlass mal wieder in den Unterhaltungen dazu wieder, warum ich es eigentlich noch nie bei einem "richtigen Verlag" "geschafft" habe - Disclaimer: Vorsicht Sarkasmus "" könnten inflationär zunehmen!;-) - oder auch warum ich es nicht "endlich mal versuche".
Vielleicht war es unvermeidlich, dass Elysion diese Fragen wieder aufwerfen würde, denn "Fantasy verkauft sich doch so toll, Verlage nehmen vermutlich alles was sie kriegen können".
Ich halte mich für ein well-balanced Individuum und werde daher einfach mal annehmen, dass damit gemeint ist: Dann müsste es doch einfach sein für eine wundervolle Geschichte wie deine. Und nicht: Dann müsste doch selbst für dich was drin sein.
Ich möchte nur darauf hinweisen, dass der Ausgangskommentar diese Interpretationstür weeeiiiit offen lässt.;-)

Und damit ich in Zukunft immer wieder auf diesen Artikel verweisen kann, klaue ich jetzt einfach mal den Vlog von Jenna und schreibe selber was dazu.


Generell muss man gar nicht soviele Einzelpunkte aufführen, denn eigentlich kocht es ein zu:
1. Control. I like it.
und
2. Authority. I mistrust it.;-)

09.09.2017

On the Map

Ich hatte ja von meinen Do-it-yourself-Kartographie Erlebnissen berichtet.
Fakt ist aber, dass ich Karten und die Geschichte der Kartenerstellung immer schon irgendwie spannend fand. Im Studium habe ich mich mal freiwillig mit einem 2,5Std Referat rumgeschlagen zum "Mind Mapping", was in dem Fall das Phänomen beschreibt, dass man im 18.Jhd immer noch der Meinung war, ein Konflikt zwischen Polen und Russland sei ein "nordischer Krieg", weil es auf der inneren Landkarte der Menschen noch nicht angekommen war, dass beide Länder eigentlich eher östlich liegen. Diese Art von "Umkippen" einer inneren Orientierungsvorstellung hat bestimmt jeder schonmal erlebt, der sich verlaufen hat und plötzlich eine Karte zu sehen bekommt, aber dazu musste man damals ja erstmal eine erstellen, so bevor es GPS und Satelitenfotos gab.;-)


Maps fascinate us. They chart our understanding of the world and they log our progress, but above all they tell our stories. From the early sketches of philosophers and explorers through to Google Maps and beyond, Simon Garfield examines how maps both relate and realign our history. With a historical sweep ranging from Ptolemy to Twitter, Garfield explores the legendary, impassable (and non-existent) mountains of Kong, the role of cartography in combatting cholera, the 17th-century Dutch craze for Atlases, the Norse discovery of America, how a Venetian monk mapped the world from his cell and the Muppets' knack of instant map-travel. Along the way are pocket maps of dragons, Mars, murders and more, with plenty of illustrations and prints to signpost the route. From the bestselling and widely-adored author of Just My Type, On The Map is a witty and irrepressible examination of where we've been, how we got there and where we're going.

02.09.2017

Elysion Clean-Up. Oder: Wie war das mit dem Prozess?

Ich glaube, ich habe es in letzter Zeit merhfach erwähnt, aber da ist dieses Buch, das ich geschrieben habe und man kann es jetzt im Laden kaufen, es ist fertig und ich bin nur ganz unwesentlich glücklich darüber. So ungefähr halbgares Sojaschnitzel auf LSD Modus oder so.;-)

Nun ist es Zeit für die dunkle Phase zwischen Ideen - ich bin (in meiner kreativen Existenz) bekanntlich nicht gut darin mehrere Dinge gleichzeitig zu verfolgen, es ist also so, dass ich noch keinen halbfertigen neuen Roman auf der Festplatte habe und mir jetzt was ausdenken muss bzw. darf.

Und während ich so herumsaß und Einflüsse aufsaugte, schickte mir Tine den Link zum Vlog von Jenna Morenci, die sich auf Videos mit Schreibtipps verlegt hat. Nun kennt man meine Einstellung zu Schreibtipps, aber andererseits liebe ich es zu hören wie andere Autoren arbeiten und so habe ich mir 3 Themen angeschaut, die für meine Nachreflektion zu Elysion und für ein potentielles neues Projekt wichtig sein könnten:

26.08.2017

Listening to: Winter King

Das mit der Inspirationssuche ist ja so eine Sache. Bisher hatte ich ja bekanntlich bei den Büchern, die ich mir einfach mal so zur Ideengenerierung runtergeladen hatte, wenig Glück, auch wenn interessante Geschichtchen dabei waren.
In meinem letzten Fangirl-Auswuchs dagegen waren gleich mehrere spannende Ansätze versteckt, die allerdings alle eher fürs Fantasy-Geschichts-Recycling geeignet sind und von daher auf eine eventuelle Fortsetzung von Elysion warten müssen. Aber immerhin.;-)

Aber worum geht es denn nun im Winter King? Ein Tipp: Winter is coming, ist hier nicht gemeint.;-)

A fresh look at the endlessly fascinating Tudors - the dramatic and overlooked story of Henry VII and his founding of the Tudor Dynasty - filled with spies, plots, counter-plots, and an uneasy royal succession to Henry VIII.
Near the turn of the sixteenth century, England had been ravaged for decades by conspiracy and civil war. Henry Tudor clambered to the top of the heap, a fugitive with a flimsy claim to England's crown who managed to win the throne and stay on it for 24 years. Although he built palaces, hosted magnificent jousts, and sent ambassadors across Europe, for many Henry VII remained a false king. But he had a crucial asset: his family - the queen and their children, the living embodiment of his hoped-for dynasty. Now, in what would be the crowning glory of his reign, his elder son would marry a great Spanish princess.
Thomas Penn re-creates an England that is both familiar and very strange - a country medieval yet modern, in which honor and chivalry mingle with espionage, realpolitik, high finance, and corruption. It is the story of the transformation of a young, vulnerable boy, Prince Henry, into the aggressive teenager who would become Henry VIII, and of Catherine of Aragon, his future queen, as well as of Henry VII - controlling, avaricious, paranoid, with Machiavellian charm and will to power.

19.08.2017

The Hanging Tree

Ich hatte ja angekündigt, dass Finishing School nicht die einzige Serie ist, deren letztes verfügbares Installment ich noch auf meinem To Read Stapel hatte, also kommen wir gleich mal zu Buch Nummer 6 aus der Rivers of London Reihe: The Hanging Tree

Suspicious deaths are not usually the concern of PC Peter Grant or the Folly, even when they happen at an exclusive party in one of the most expensive apartment blocks in London. But Lady Ty's daughter was there, and Peter owes Lady Ty a favour.
Plunged into the alien world of the super-rich, where the basements are bigger than the house and dangerous, arcane items are bought and sold on the open market, a sensible young copper would keep his head down and his nose clean. But this is Peter Grant we're talking about.
He's been given an unparalleled opportunity to alienate old friends and create new enemies at the point where the world of magic and that of privilege intersect. Assuming he survives the week . . .

12.08.2017

Reparieren, Restaurieren Teil 1

Unser Kleinhund und ich sind gerade gut darin die Wohnung zu demolieren- er, weil seine neuen Zähne ihn zwicken und er daher jedes billige Holz- oder Plastikteil in der Wohnung systematisch mit Zahnabdrücken "verziert". Ich, weil ich einfach verpeilt bin und manchmal statt dem Febreeze die "niemals unter keinen Umständen bleichen" Sofakissen mit Chlorbleiche einsprühe, weil ich die grade noch in der anderen Hand hatte...

Zum Glück konnte man das Sofakissen umdrehen und die ausgebleichten Stellen nach unten drehen, aber für manche anderen unserer Ausfälle gibt es leider keine ganz so einfache Lösung. Ich habe daher ein paar Reparatur- und Restaurierungsprojekte aufgemacht und mal mit dem nächst-einfacheren angefangen: Billige, angefressene Kommodenknöpfe durch hochwertigere aus Keramik oder Edelstahl ersetzen.

02.08.2017

Schamlose Eigenwerbung 2017: Elysion ist da!

Die Seitenleiste hat es eventuell schon verraten: Es ist Zeit für schamlose Eigenwerbung, denn endlich, endlich, endlich ist Elysion im Druck!!! :-)

Ich glaube das waren die längsten 3 Wochen meines Lebens - wie man am Erscheinungsdatum im Shop sehen kann, habe ich schon Mitte Juli (am 12. um genau zu sein...^^) die Druckfahne und das fertige Cover hochgeladen, aber es hat tatsächlich bis heute gedauert, bis mein erstes gedrucktes Exemplar endlich in meiner Hand war.
Und ich weiß nicht, wie es anderen Autoren so geht, aber bis ich das Ding nicht in den Fingern habe, glaube ich nicht wirklich daran, dass alles gut gegangen ist...
Ich hatte in der Zwischenzeit sogar schon Alpträume, in denen im Druck etwas so furchtbar schief gegangen war, dass ein anderes Buch zur Hälfte "untergemischt" worden war, oder alle Kapitelüberschriften verschoben waren...
Ich gebe zu, das hatte auch damit zu tun, dass die letzten Layout Tage einfach ätzend waren - meine ellenlange Open Office Datei war so zerschossen durch copy und paste, dass ich das Programm ungefähr 4 Tage lang nicht mehr schließen konnte, weil sonst immer wieder irgendwelche Grafikelemente verschwunden oder Leerseiten eingefügt waren. Der Horror...
Und ja, mir ist bewußt, dass ich das selber Schuld bin und OO keine geeignete Software ist, vielen Dank, man spare sich die Schadenfreude und habe etwas Mitleid mit dem emotionalen Stress des Autors, der nach 3,5 Jahren sein Baby endlich gedruckt sehen will!;-)

Das Druckergebnis jedenfalls sieht (wie ich finde) sehr gut aus! Die Matt-Auführung des Covers dämpft etwas die Farben, aber wirkt irgendwie "tiefer" als das reine Foto und ich habe mir sogar gegönnt die Karte in bunt drucken zu lassen...nach der ganzen Arbeit sahen die Graustufen so traurig aus...;-)


Und da ein Buch auch (oder vor allem?) im Self-Publishing nicht ohne viel Hilfe entsteht, ist es natürlich höchste Zeit sich nochmal bei meinen Beta-Lesern und Helfern zu bedanken!
Das Impressum gibt schonmal einen Eindruck davon wieviel Hilfe ich hatte...man kann sich glücklich schätzen und das tue ich auch!:-)

© 2017 Manuela Sonntag
Coverdesign: Manuela Sonntag, C. Schuhmann
Korrektorat: J. Dietrichs, E. Presse, M. & O. Schönen, C. Schuhmann
Lektorat: Thomas Michalski
Herstellung und Verlag:
BoD – Books on Demand, Norderstedt

Da das "Personenaufkommen" im Impressum schon so groß war, habe ich darauf verzichtet die Internetquellen aufzuführen, die mir bei der Kartenerstellung geholfen haben, aber auch hier möchte ich nochmal auf die großartigen Tutorial Videos und die schönen Photoshop Extensions von Jessica Khoury und calthyechild hinweisen!
Genaueres findet ihr im How To Post zur Karte.:-)


Ich hoffe jedenfalls, dass sich all die Arbeit gelohnt hat - ich bin mit der letzten Textversion sehr zufrieden und mal gespannt was mein Korrektorat dazu sagt, der Unterschied zu Version 1 ist doch ziemlich groß...:-)

Alles in allem ist es immer ein großartiges Gefühl ein neues Buch ins Regal zu stellen - vor allem wenn man das nur so selten tut...;-) - und jetzt muss ich dringend mal drüber nachdenken was als nächstes kommt.

Bis dahin wünsche ich viel Spaß mit dem "Elfen und Drachen Ding" (Arbeitstitel)!!!;-)


30.07.2017

Fantastic Beasts and Where to Find Them

Ich weiß nicht, ob ich es schonmal erwähnt habe, aber aus den Harry Potter Verfilmungen bin ich in Teil 5 ausgestiegen, weil es mir seltsam vorkam einen ziemlich hektischen, schlecht gepacten Film zu drehen, in dem nicht einmal erwähnt wird, was die blöde Prophezeiung eigentlich tut - aber wen interessiert auch warum Sauron deinen Einen Ring haben will, Hauptsache wir haben die dunkelhäutige Darstellering von Lavender Brown noch schnell gefeuert, damit Ron einen weißen Love Interest haben darf (und komme mir jetzt keiner damit, das wäre keine Absicht gewesen).^^

Wie dem auch sei, es sind nicht alle Verfilmungen gelungen und mache verhunsten Ver-Filmungen werden nicht mal ein guter Film Nach Motiven Von, das mag man im Fall von HP jetzt als persönliches Werturteil begreifen, das ich niemandem aufdrängen will, der die Filme mochte (ich mochte auch der 5. Buch nicht wirklich, vielleicht lags also doch an Harry;-).
Fakt und Zweck der langen Vorrede ist daher: Ich wollte nichts filmiges mit Harry Potter mehr wahrnehmen.
Daher hat es auch ein wenig gendauert, bis ich mich von diversen Trailern davon habe überzeugen lassen, dass Fantastic Beasts nichts, wirklich gar nichts, mit den ursprünglichen Filmen zu tun hat. Den Hauptausschlag dem Film eine Chance zu geben, hat allerdings gegeben, dass ich die 20er Jahre Ästhetik immer schon mochte, egal ob mit oder ohne Zauberer.;-)



22.07.2017

Manners & Muntiny (The End of Finishing School)

Wenn man unter seriellen Unfähigkeit leidet, ist es immer wieder nett zwischendurch auch mal die eine oder andere zu finden, die ohne ewig langatmige Plots und Telefonbuchdicke Castlisten auskommt - und deren Bücher in sich zumindest soweit abgeschlossen sind, dass man sich nicht die Kugel geben will, wenn das eine Buch zuende ist, bevor der Postbote das nächste gebracht hat.;-)

Trotzdem muss ich zugeben, auf Manners & Mutiny war ich unheimlich neugierig, ich finde es heutzutage fast schon innovativ, wenn man seine Serien innerhalb von 3 oder 4 Büchern zuende bringt, die nächste Serie, die noch ansteht macht es da leider anders...aber dazu dann mehr wenn es soweit ist. Bis dahin - worum geht es? Außer um die richtige Auswahl von farblich passenden Bonnets und Ribbons.;-)

If one must flirt...flirt with danger.

Lessons in the art of espionage aboard Mademoiselle Geraldine's floating dirigible have become tedious without Sophronia's sweet sootie Soap nearby. She would much rather be using her skills to thwart the dastardly Picklemen, yet her concerns about their wicked intentions are ignored, and now she's not sure whom to trust. What does the brusque werewolf dewan know? On whose side is the ever-stylish vampire Lord Akeldama? Only one thing is certain: a large-scale plot is under way, and when it comes to fruition, Sophronia must be ready to save her friends, her school, and all of London from disaster--in decidedly dramatic fashion, of course.

15.07.2017

Angehört: Mordspuren. Oder: Titel und Sprecher haben ihren Sinn.

Gut, ich habe es ein wenig herausgefordert. Wenn man sich nach dem Seredipity Prinzip neue Bücher aussucht, kann das super werden oder auch nicht.
Die historischen Indi Jones Geschichten waren kurzweilig und spannend, Buch 2 aus der Reihe kann da nicht mithalten, was aber auch an der vom Titel (Mordspuren)  geweckten Erwartungen liegt und der Tatsache, dass der Autor sein Werk selbst vorträgt.

Aber der Reihe nach, worum geht es (angeblich):

Das Warten hat sich gelohnt: Der bekannteste Kriminalbiologe der Welt präsentiert eine neue Sammlung mit Mordfällen, die die Öffentlichkeit in Atem hielten. Sein Spezialgebiet ist die Kriminalistik unter besonderer Berücksichtigung von Maden, Larven und Insekten, die Entscheidendes über Todeszeitpunkt, Tatort oder Täteridentität verraten können. Wenn man die entsprechenden Hinweise deuten kann! Dies ist aber kein wissenschaftliches Buch. Mark Benecke rollt Kapitalverbrechen neu auf, trägt Fakten, Indizien, Aussagen, frühere Bewertungen zusammen und öffnet dem Leser die Augen für die oft vertrackten Fälle. Dabei liefert er dank seiner genauen Recherchen viele neue Informationen. Fesselnd und minutiös werden wahre Begebenheiten nacherzählt und ausgebreitet. Oft genug gibt es überraschende, manchmal tragikomische Wendungen, spannender als jede Fiktion!

08.07.2017

Schreibferien

Jaja eigentlich sollte man ja meinen, dass Ferien Zuhause der perfekte Vorwand wären mal die 3, 4, 7...? Blogeinträge aufzuholen, die ich noch so rumliegen habe.

Das wäre vermutlich auch so, wenn es sich nicht so ergeben hätte, dass pünktlich zum Ferienbeginn die letzten Beta-Kommentare und die Lektrorierte Textversion von Elysion "reingekommen" wären...
Mein Dank an der Stelle and Tine und Thomas, die sich von den heißen Sommertemperaturen nicht haben abhalten lassen Winterkrieg mit Elfen und Drachen zu lesen.;-)

Meine Urlaubstage teilen sich also gerade angenehm zwischen Textarbeit und Waldspaziergängen mit den Hundeviechern auf, wenn mir vom Sitzen der Hintern weh tut, aber fürs Bloggen bleibt da leider nicht so viel Zeit...

Ab Ende nächster Woche schlägt ja dann aber der Arbeitsalltag wieder zu, dann sollte hoffentlich die letzte Änderungs-Orgie am Text überstanden sein (wird ja mal Zeit!;-) und dann kann ich auch wieder was von Büchern, Hörbüchern, Filmen und sonstigem Kram erzählen.

In der Zwischenzeit wünsche ich schöne Sommertage!!:-)

01.07.2017

Rogue One. Oder: Füllen wir ein Plothole.

Ja, es war mal wieder Mittwoch und ich durfte noch keine weiteren lustigen Plotfreien Kinderfilme aussuchen, also haben wir einen nicht so sonderlich lustigen, ziemlich Plotfreien Actionfilm gekukt...hmm merkt man schon, dass ich meine Auswahl besser fand?;-)

Naja sagen wir mal zuerst was Nettes:
Rogue One sieht echt gut aus! Also so richtig, Shots mit und one Todestern, ikonisch platzierte Raumschiffe, ohne diese ständigen Lens-Flares von Star Trek benutzen zu müssen und Planeten wie aus dem Katalog von Magrathea.;-)


Damit habe ich denselben positiven Punkt abgearbeitet, den Honest Trailers auch erwähnt, wobei der ständige und stetige Fan Service, den der Film scheinbar betreibt und der hier als positiver Punkt 2 aufgeführt wird, an mich natürlich verschenkt ist, weil äh keine Ahnung. Mir ist nicht mal aufgefallen, dass die Milch blau ist und selbst wenn, rettet das keinen Film.;-)

24.06.2017

Waistcoats & Weaponry (Finishing School III)

Eigentlich wollte ich ja sehen, ob das dritte Buch von Ms Schwab mich weniger ärgert, als das zweite, aber aus verschiedenen Gründen bekomme ich momentan nicht genug Schlaf und auch wenn das bedeutet, dass meine Lese-Geschwindigkeit drastisch zugenommen hat, sinkt meine Gedult mit unzufriedenstellend umgesetzten Ideen meist rapide, wenn ich müde bin.;-)
Aus diesem Grund habe ich mich für eine Nervenschonendere Variante entschieden und erstmal eine der anderen Serien weiterverfolgt, die grade so offen sind: Finishing School Teil 3

Sophronia continues her second year at finishing school in style--with a steel-bladed fan secreted in the folds of her ball gown, of course. Such a fashionable choice of weapon comes in handy when Sophronia, her best friend Dimity, sweet sootie Soap, and the charming Lord Felix Mersey hijack a suspiciously empty train to return their chum Sidheag to her werewolf pack in Scotland. But when Sophronia discovers they are being trailed by a dirigible of Picklemen and flywaymen, she unearths a plot that threatens to throw all of London into chaos. With her friends in mortal danger, Sophronia must sacrifice what she holds most dear--her freedom.

17.06.2017

Sing

So Film 2 aus dem Film Mittwoch und wie ich schon sagte, kann man sich vermutlich schon irgendwie denken wer welchen Film sehen wollte...;-P

Ich muss gestehen, ich wollte den Film vor allem deswegen auf meiner Watchlist, weil ich es lustig fand, dass der Gorrilla Panzerknacker Gang-Leader einen so fetten britischen Akzent spazieren führt. Keine Ahnung warum, aber ich fand das schon großartig lustig...rettet sich vermutlich nur nicht in die deutsche Synchro...



Trotzdem fand ich Sing sehr unterhaltsam, auch wenn alle Rezis, die ich so konsumiert habe, in dem Punktabzug "platte Story" vermutlich Recht haben. Ja, die Geschichte Theater pleite, richtet Gesangwettbewerb aus, läuft etwas aus dem Ruder, lässt sich tatsächlich in so wenigen Worten zusammenfassen und die Figuren sind auf ihre Art natürlich auch die typischen Casting-Show-Archetypen, aber irgendwie hat mich das überhaupt nicht gestört.

10.06.2017

Norse Mythology

Ich hatte ja schon angekündigt, dass zu meiner Serendipity Inspirationsauswahl für ein eventuelles neues Projekt auch Mythologie gehört, auch wenn ich noch nicht so genau weiß, was man damit anfangen könnte. Tatsächlich habe ich mir Norse Mythology aber vor allem wegen dem Cover gekauft, das mal wieder großartig ist.;-)

Introducing an instant classic master storyteller Neil Gaiman presents a dazzling version of the great Norse myths. Neil Gaiman has long been inspired by ancient mythology in creating the fantastical realms of his fiction. Now he turns his attention back to the source, presenting a bravura rendition of the great northern tales. In Norse Mythology, Gaiman fashions primeval stories into a novelistic arc that begins with the genesis of the legendary nine worlds; delves into the exploits of the deities, dwarves and giants; and culminates in Ragnarok, the twilight of the gods and the rebirth of a new time and people. Gaiman stays true to the myths while vividly reincarnating Odin, the highest of the high, wise, daring and cunning; Thor, Odins son, incredibly strong yet not the wisest of gods; and Loki, the son of giants, a trickster and unsurpassable manipulator. From Gaimans deft and witty prose emerges the gods with their fiercely competitive natures, their susceptibility to being duped and to dupe others, and their tendency to let passion ignite their actions, making these ancient myths breathe pungent life again.

03.06.2017

Mass Effect Andromeda. Oder: Time for a new type of hero.

Es scheint ein ungeschriebenes Gesetz der modernen Technologie zu sein: Never buy a game on bug-day. Will sagen, neu auf den Markt kommende Titel sind heutzutage oft noch so Feintuning Bedürftig, dass man zumindest den ersten oder zweiten Patch abwarten sollte.

Ich möchte jetzt mal nicht in die Diskussion verfallen, ob das eigentlich nur heißt, dass Entwickler-Studios sich heute auf der Tatsache ausruhen, dass es die Technologie gibt noch "nachzubessern", was vor Internet und Always-On halt auf Anhieb fertig sein musste, oder ob es einfach mit immer komplexeren Spielen, immer besserer Grafik, immer mehr von allem einfach unvermeidbar ist, dass auch die Fehleranfälligkeit steigt. Vermutlich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen und ohne irgendeine Ahnung vom Programmieren, Spiele-Entwickeln etc. fühle ich mich nicht berufen da Stellung zu beziehen.

Fest steht aber, dass es schon ganz gut war, dass ich bei meinem ersten Durchlauf von Mass Effect: Andromeda noch nicht so wirklich weit gekommen war, bis der erste Patch die teilweise echt unfreiwillig komischen "Gummi-Gesichter" Effekte behoben hat.
Es mag Leute geben, die das anders sehen, aber für mich sind die Figuren und Interaktionen beinahe das spannendste an Rollenspielen, da kann die Land-Map noch so toll aussehen, wenn meine Figur aussieht als wäre sie aus irgendeinem Igor Labor entkommen kann ich mich da nicht so ganz drauf einlassen.;-)

27.05.2017

Team Stuart 2: King Charles II

Ich musste mich nach meinem Ausflug in mir ungenügend gut umgesetzte Fiction mal entspannen, also habe ich mir das dickste Sachbuch auf den Nachttisch gelegt, das ich gerade verfügbar hatte.;-)

Natürlich fehlen mir ein paar Stuarts zwischen Mary und King Charles II und Cromwell könnte man sich Biographiemäßig vielleicht auch noch mal genauer ansehen, aber ich war sehr neugierig in diesem Fall, denn bisher beschränkte sich mein gesamtes Vorwissen auf den Inhalt des Horrible Histories Songs...der allerdings auch ziemlich großartig ist...;-)



Das Buch ist nicht ganz so lustig, was allerdings auch zu erwarten war... ;-)

Following a youth of poverty and bitter exile after his father's execution, the ousted king first challenged, then made his magnificent escape from, Cromwell's troops before he was eventually restored to his throne in triumph in 1660. Spanning his life both before and after the Restoration, Antonia Fraser's lively and fascinating biography captures all the vitality of the man and the expansiveness of the age.

20.05.2017

Movie Mittwoch: Dr. Strange

Wir stellten letztlich fest, dass unsere Watchlist von Filmen, die wir im Kino mal wieder verpasst haben, leider nicht kürzer wird, also versuchen wir jetzt einen Abend in der Woche dem gepflegten Heimkino zu widmen. Teil des Plans ist auch, dass wie abwechselnd wöchentlich die Filme aussuchen, was uns hoffentlich um das Problem herumbringt, dass wir uns nicht entscheiden können...;-)

Ich verrate jetzt einfach mal nicht wer welche Filme aussucht, ich denke leider wird das selbsterklärend, aber unser erster Movie Mittwoch (Denglische Alliteration anyone?;-) verlief bis auf ein paar Probleme mit dem Internet Streaming recht erfolgreich und zeigte uns Dr. Strange, oder auch Sherlock mit Superkräften.;-)


13.05.2017

Die Freuden von Packpapier ;-)

Bekanntermaßen habe ich ja diverseste Buntstifte zu Weihnachten bekommen, zusammen mit netten Ausmalbildchen für den Frustabbau.;-)

Man mag es jetzt für Faulheit, oder aber für ein gutes Zeichen halten, aber bisher hielt sich meine Motivation zum künstlerisch vorgegebenen Frustabbau in Grenzen, weswegen ich auch noch keine netten Beileidigungskunstwerke vorzuweisen habe...
Andererseits kam ich letztlich zu einer fast vollen Rolle Packpapier und habe wieder festgestellt, dass Packpapier eigentlich mein liebstes Geschenkpapier ist.

Gut, gekauftes Papier hat sattere Farben und Muster und glitzert und glänzt evt auch, aber für den individuellen Touch und die Zenhafte Freizeitbeschäftigung geht nichts über Packpapier!;-)

Und mit sehr wenig Aufwand macht so ein "langweiliges" Buchpaket gleich viel mehr her.;-)

Vielleicht verlege ich mich zum Adventbasteln dieses jahr auf Geschenkpapier Design...mal sehen ob ich mir die Idee bis zum Winter merken kann...

01.05.2017

The Dance of Lifey Death

Es ist bestimmt nicht das erste und bestimmt auch nicht das letzte Mal, dass ich einen Blog Titel von Neil Gaiman klauen möchte, aber ich hoffe man möge es mir verzeihen, es passte gerade so gut.

Blog und andere Schreibereien liegen momentan etwas brach, weil der Tanz von Leben und Tod ein wenig zu viel Zeit und Energie frisst - Sorgen muss man sich aber keine machen, alles soweit in Ordnung und ich hoffe der ausgedehnte Eskapismus der "Zwischenzeiten" der letzten Wochen wird sich in ein paar neuen Blogeinträgen niederschlagen, sobald ich dazu komme.

In der Zwischenzeit sei darauf hingewiesen, dass der 1. Mai nicht immer ein Tag für Demos und schlechte Hausdekorationen war - die Freudenfeuer galten statt dessen dem erruptiven Ausbrechen von neuem Leben in der Natur, das sich in den letzten Tagen schon angedeutet hat, siehe Beweisfoto unten!

Es ist also nicht nur ein Tag, an dem manche Menschen gerne Fenster einschmeißen, sondern auch ein Tag der neuen Anfänge und der freudigen Erwartung. Das an sich ist ja vielleicht schon ein gutes Omen für die nächste Zeit!:-)


22.04.2017

A Gathering of Shadows. Oder: Vorsicht mit den eigenen "Helden"!

So das zweite Buch aus der Reihe, hat nicht lange gebraucht das zu lesen. Heißt das jetzt, dass es einfach sehr spannend war, oder nur, dass man viel ersatzlos wegblättern konnte?
Die Antwort ist, ein bißchen aus Spalte A und ein bißchen aus Spalte B.;-)

Kell is one of the last magicians with the ability to travel between parallel universes, linked by the magical city of London. It has been four months since a mysterious obsidian stone fell into his possession and he met Delilah Bard. Four months since the Dane twins of White London fell, and the stone was cast with Holland's dying body back into Black London.Now Kell is visited by dreams of ominous magical events, waking only to think of Lila. And as Red London prepares for the Element Games-an international competition of magic-a certain pirate ship draws closer. But another London is coming back to life. The balance of magic is perilous, and for one city to flourish, another must fall...

15.04.2017

Angehört: Götter, Gräber und Gelehrte

Wie man weiß, bevorzuge ich meine Hörwolke normalerweise Englisch, aber es ergab sich zuletzt, dass mehrere Punkte auf meinem Hörbuch Abo aufgelaufen waren und da ich immer noch auf der Suche nach meinem neuen Schreibprojekt bin, habe ich diese Punkte mal in "diverse Dinge, die evt Ideen enthalten könnten, oder auch nicht" investiert.
Auf der "Leseliste" stehen also ein Buch über Tatortermittlungen, ein Wälzer zu Mythologien und dieses hübsche Annekdotenwerk über die Geschichte der Archeologie - was das mal für eine Geschichte werden soll, habe ich noch keine Ahnung, man wird es erleben müssen.

Bis dahin widmen wir uns Götter, Gräber und Gelehrte, geschrieben von C. W. Ceram, gesprochen von Frank Arnold, einfach mal ohne Hintergedanken im Hinblick auf Inspirationsfähigkeit.;-)

Versunkene Städte, sagenumwobene Schätze, rätselhafte Schriftzeichen: die Geschichte der Archäologie als packender Tatsachenroman. Wir entdecken Herkulaneum und Troja, Babylon und Ägypten, ja sogar die Stätten der Maya und Azteken. Endlich gibt es den Millionenbestseller für jung und alt in der aktualisierten Neuausgabe als ungekürztes Hörbuch. Frank Arnold (Deutscher Hörbuchpreis 2014) interpretiert den Text lebendig und mitreißend.

08.04.2017

Im kreativen Niemandsland. Oder: Das mit dem Multitasking.

Es ist mal wieder Zeit sich mental von einem Buchprojekt zu verabschieden, was mir gerade nicht leicht fällt, und am besten funktioniert das erfahrungsgemäß, wenn man sich für etwas Neues begeistert, also sichte ich gerade meine "Geschichten auf Halde" und versuche mich zu entscheiden, welche davon der Begleiter für die nächsten 2-3 Jahre werden soll.

Ich würde ja gerne mal ausprobieren, wie es ist, wenn man einfach mal nicht so furchtbar langwierige Entscheidungen zu treffen hätte, weil man vielleicht mal irgendwas schreiben würde, was keine 400 Seiten lang ist und ewig dauert, aber aus "leidvoller" Erfahrung mache ich mir da einfach mal keine großen Hoffnungen.;-)

Die größte Entscheidung der "Winterpause" (ich glaube im November oder so ist Elysion ins Lektorat gegangen) war allerdings nicht was ich mache, sondern was ich nicht mache. Ich habe mich lange mit der Frage getragen, ob ich nicht noch irgendwas aus den 200 Seiten Notizen machen könnte, die ich noch von meinem Dissertationsprojekt "übrig" habe und/oder ob ich nicht mal meine neugewonnenen Kenntnisse in MemoQ dazu nutzen könnte, eine englische Version vom Rosenfriedhof oder von den B(r)uchstücken zu versuchen, bevor ich etwas Neues anfange.

Beides ist eine ganze Weile im Background Processing herumgewabert, aber hat sich schließlich nicht durchgesetzt.
Ich bin einfach kein Übersetzer und selbst wenn, stelle ich fest, dass vielleicht niemand seine eigenen Texte übersetzen sollte - oder zumindest sollte ich das nicht tun. Ein Übersetzer muss zu viele schwierige Entscheidungen treffen, was nicht einfacher wird, je näher man an einer Geschichte dran ist. Zusammenarbeit mit Übersetzern ja, aber Autor und Übersetzer in einer Person kommt mir ein wenig so vor, wie Hauptdarsteller und Regiseur zu sein - kann funktionieren, kann aber auch ein furchtbares Ego Ding hervorbingen.;-) Neil Gaiman hatte interessanterweise gerade einen Artikel dazu.

Und was das Dissertationsding angeht...ich muss gestehen es war schwer einzugestehen, dass ich einfach keinen Zugang mehr dazu habe, denn immerhin stecken 3 Jahre Arbeit und ein beinahe-Burn-Out-Zusammenbruch in dieser Datei, aber das macht es ja nicht besser.
Ein Buch zu schreiben, nur weil man seine Notizen nicht verschwendet sehen will, kommt mir so vor wie einen fauligen Apfel zu essen, damit man ihn nicht wegwerfen muss. Ist der Gesundheit nicht unbedingt zuträglich und man sollte sich lieber eingestehen, dass man zu lange gewartet hat.;-)

Noch habe ich ja aber ein wenig Zeit, um mich mit dem Nachfolger von Elysion zu beschäftigen (eine Fortsetzung wird es schonmal nicht, ich habe Ideen dazu, aber vorerst habe ich genug von Drachen und Elfen;-), denn kreatives Multi-Tasking war noch nie meine Stärke.
Solange also die "Gefahr" besteht, dass ich mich gedanklich noch mal ganz tief in das Drachen-und-Elfen-Ding eindenken muss, um die Kritik aus dem Lektorat aufzugreifen, solange weigert sich mein Hirn sich zu ernsthaft in irgendwas anderes zu vertiefen.
Aber rauszufinden was man schon mal nicht machen will, bringt einen ja irgendwie auch voran.;-)

01.04.2017

A Darker Shade of Magic. Oder: Das mit den Archetypen.

Ich habe mich für Elysion sehr lange mit der Frage beschäftigt, wie Magie "funktioniert" und vor allem wie man dafür sorgt, dass Magier in der Welt, in der sie sich bewegen, nicht unbesiegbar sind - denn seien wir mal ehrlich, sogar Superman braucht Kryptonit, um nicht völlig öde zu sein. ;-)

Ich habe dabei schnell festgestellt, dass viele Autoren sich diese Frage stellen und es erfrischend viele Konzepte gibt, die mal mehr und mal weniger überzeugend sind - das für mich Langweiligste nenne ich mal den Gandalf-Effekt "Magie funktioniert, keiner weiß wie oder wieso, kommt damit klar". Bläh.
Magische Worte/Zeichen und daraus gewonnene Effekte sind ein weiterer guter Ansatz, der mir bei Sabriel gut gefiel und dann gibt es natürlich die Elemente, die in Elysion meine Lösung der Wahl waren.
A Darker Shade of Magic von V.E. Schwab ist eines von diesen Büchern, die aus irgendeinem Second Hand Stapel in meine To Read Liste gerutscht sind und zuerst einmal mochte ich vor allem das Cover.;-) Aber das Magiekonzept gefällt mir auch.

Most people only know one London; but what if there were several? Kell is one of the last Travelers - magicians with a rare ability to travel between parallel Londons. There's Grey London, dirty and crowded and without magic, home to the mad king George III. There's Red London, where life and magic are revered. Then, White London, ruled by whoever has murdered their way to the throne. But once upon a time, there was Black London...

25.03.2017

Listening to: Kings and Queens of England

Noch ein kurzer Hinweis aus dem Fangirl Loch, danach gibt es erstmal eine Pause, versprochen.;-)

Hauptsächlich der Vollständigkeit meines "Fraser" Regalbrettes halber, habe ich mir The Lives of the Kings and Queens of England auf den Quatschkopf gezogen, ein ziemlich grobes Übersichtswerk, aber ich dachte vielleicht kann man auch als Amateur Monarchist noch ein paar interesannte Infos abgreifen.;-)

Das ganze ist eigentlich nur herausgegeben von Antonia Fraser, aber hat als subjektiven Bonuspunkt Wanda McCaddon als Sprecherin, die auch meine sehr geliebte Hörbuchversion von Anna Karenina spricht. Für mich waren also die groben Übersichtsfakten garniert von einer Vorlesestimme, die ich sehr angenehm finde, das hilft immer.;-)

This magnificent story of 1,000 years of English history is told through the lives and deeds of Kings and Queens, from the Normans to the Windsors. Understand how the power of the crown has changed as a result of both the character and ability of each monarch and evolving historical circumstances. Eight specialist contributors depict the whole spectrum of royal life in a succinct and fascinating way. Newly revised in 1998, this edition offers expanded coverage of the House of Windsor, including recent events that have greatly affected the Royal Family.
Was soll ich sagen? Es ist ein Übersichtswerk und viel Neues konnte ich jetzt in der englischen Geschichte nicht mehr entdecken, ich muss mir glaube ich mal ein neues Feld für meine historischen Obsessionen suchen.;-)
Aber wer immer schon mal wissen wollte was es mit William the Conqueror, oder Mad King George oder Wallis Simpson auf sich hatte, oder warum die Royals heute Windsor heißen, der ist hier ganz gut aufgehoben.

Und das ist doch immer 3 von 5 Löwen wert, oder?

18.03.2017

Mary Stuart

Das Fangirl Loch der Feiertage hat diesmal auch die Auswahl meiner Weihnachtsbücher beeinflusst, wie man sieht - nur als Hinweis "Weihnachtsbücher" sind die Bücher, die ich mir selbst von meinem Weihnachtsgeld schenke. Geschenke, die man sich selbst macht, halte ich weiterhin für sehr wichtig, aber an Weihnachten versuche ich immer auch ein wenig für Bücher auszugeben, ansonsten geht das Weihnachtsgeld immer schnell bei IKEA oder im Gartencenter drauf, irgendwas will man ja immer...;-)

In diesem Jahr habe ich meine Bibliothek um ein paar Stuarts aus der Feder von Antonia Fraser erweitert - eine Autorin, die ich immer schon mochte und die immerhin mein Sachbuch 2016 geschrieben hat. Diese Vorraussatzung fand ich ausreichend, um mich aus dem Team Tudor Konfortbereich mal ins Team Stuart zu begeben.
Wenn man sich die einschlägige Literatur ansieht, kommt man fast nicht darum herum diese Team Theorie aufzustellen, man ist entweder im Team Tudor und findet, dass Elisabeth I schon ihre Gründe hatte, oder im Team Stuart und findet Mary Stuart war eine romantisch-tragische Heldin. Ich wollte mal ausprobieren, ob es nicht einen Mittelweg gibt und daher ist mein erstes Sachbuch 2017 Mary Queen of Scots.
Mary Queen of Scots passed her childhood in France and married the Dauphin to become Queen of France at the age of sixteen. Widowed less than two years later, she returned to Scotland as Queen after an absence of thirteen years. Her life then entered its best known phase: the early struggles with John Knox, and the unruly Scottish nobility; the fatal marriage to Darnley and his mysterious death; her marriage to Bothwell, the chief suspect, that led directly to her long English captivity at the hands of Queen Elizabeth; the poignant and extraordinary story of her long imprisonment that ended with the labyrinthine Babington plot to free her, and her execution at the age of forty-four.
Schon anhand der Basisfakten kann man irgendwie nachvollziehen, dass Schiller und Co hier das Potential für eine große romantische Tragödie gesehen haben. Die junge, tragische Witwe, die vertriebene Königin, die einsam eingesperrte Heldin. Ich war eigentlich - im Team Tudor - immer der Meinung dass das sentimentaler Nonsens ist und man auch in aller Ruhe davon ausgehen kann, dass die Gute Mary Stuart sich den Großteil ihrer "tragischen Schicksalsschläge" irgendwie selber eingebrockt hat.
Und ich rechne es Ms Fraser in dieser Biographie sehr hoch an, dass sie das nicht in Abrede zu stellen versucht, obwohl man ihr eindeutig anmerkt, dass sie im Team Stuart spielt.;-)
Tatsächlich ist - wie es wohl sein muss - der Gegensatz zwischen Elisabeth Tudor und Mary Stuart auch hier eines der bestimmenden Theman, aber wird, wie ich es erhofft hatte ein wenig tiefsinniger behandelt als "die eine doof, die andere gut".

Antonia Fraser verwendet viel zeit darauf darzustellen, wie sich die Lebenswege, die prägenden Einschnitte und die Erziehung der beiden Royal Ladies grundsätzlich voneinander untersschieden und dass es so fast unausweichlich war, dass die eine sich zu einer undurchsichtigen Politikerin und die andere sich vor allem zu einer würdevollen Königin entwickeln musste, was quasi das Ergebnis des Konflikts bereits voraus nimmt. Das ist an sich keine Entschuldigungsorgie für die Fehler und Fehlentscheidungen einer Mary Stuart, aber immerhin ein wichtiger Hinweis darauf, dass die schwierigen dynastischen Verhältnisse in einem Land gespalten von der Reformation vielleicht eine etwas zu komplexe Ausgangslage waren, um mit einer traditionellen franzöischen Erziehung in Absolutismus gut klarzukommen. So hatte ich das bisher noch nicht betrachtet und ich finde den Einwand berechtigt.;-)

Lange Rede, kurzer Sinn, ich kann das Buch sehr empfehlen, allerdings muss man dicke, historische, (gut geschriebene) Wälzer mögen. Manchmal war es mir ein wenig zu langatmig, weswegen ich ein kleines Pünktchen abziehe, aber 4 von 5 Disteln sind ja nicht schlecht, wenn sie von einem Team Tudor Player kommen, no?;-)

11.03.2017

Neues Knöpfchen, kann man drücken (muss man vermutlich nicht;-)

Es mag beim Blick in die Seitenleiste schon aufgefallen sein, der (noch relativ neue) Selbstverlag meines Vertrauens, hat ein neues Widget erstellt, um von Blogs und Webseiten direkt zur Leseprobe und zum Shop zu verlinken.

Ich persönlich finde den Link zur Leseprobe fast schon spannender, weswegen ich mich für die "mittlere" Variante entschieden habe - "groß" wäre Buchcover+Klappentextanfang+Shop Button gewesen und die minimal Lösung nur der Shop Button - die man jetzt also von dieser Seite ansteuern kann oder auch eben nicht.;-)

Ich bin normalerweise eher faul was die schamlose Eigenwerbung angeht - vielleicht bin ich auch deswegen einfach noch nicht reich und berühmt, zu viel Arbeit ;-P - aber drauf hingewiesen haben wollte ich dann doch mal.
Dass sich in der Kategorie sehr viel tut, ist derweil ja nicht zu erwarten, denn als "neuste" Veröffentlichung sind die B(r)uchstücke ja nun auch schon von 2014. Irgendwann wird da dann hoffentlich Elysion auftauchen, wenn es denn fertig ist, aber wie das beim Hobby-Autorentum so ist: Es dauert halt so lange wie es dauert.;-)

Dazu könnte ich dann demnächst nochmal was erzählen eigentlich, das mache ich dann wenn ich die Gedanken sortiert habe. Bis dahin, bleibt es bei der lange Rde mit dem kurzen Sinn: Kukt mal ein neuer Button! Großartig.;-)

04.03.2017

Stolen Throne, The Calling & Asunder. Oder: Something for the Fan-Girl ;-)

Man erinnert sich vielleicht noch daran, dass ich von dem großen Fangirl-Loch sprach, in das ich irgendwie über Weihnachten gefallen bin?
Tatsächlich war es so tief, dass ich sogar....Fantasy Bücher angefasst habe. Ja, ich weiß, wer hätte vermutet, dass es so schlimm werden würde...;-)
Nein, aber mal im Ernst, komischerweise hat mich der Gedanke, dass es immer noch 3 Monate sind, bis Mass Effect Andromeda endlich erscheint, irgendwie in eine Dragon Age Spirale katapultiert, fragt mich nicht, manchmal passiert sowas einfach und ich weiß auch nicht genau warum...

Während ich also gerade meinen...5.? 6.? DAO Durchlauf angefangen habe (irgendwann habe ich mal gedacht so nach 2-3x müsste das doch elend langweilig werden, haha...hmm;-), habe ich parallel mal die Bücher aus dem To Read Stapel gezogen, die sich der Ehemann irgendwann mal so Testweise zugelegt hatte. Es gibt noch viiiiel mehr (wenn man glaubt mein Fangirl Loch wäre tief, geht besser nichts ins Internet...oder vielleicht auch schon, so manche Fan Art etc ist schon sehenswert, but beware of the Fan Rage;-), aber zum Anfang haben mir die drei hier erst mal gereicht: Stolen Throne, The Calling & Asunder
Nachdem ich also jetzt eine elend lange Vorrede gebraucht habe, nur um zu rechtfertigen, dass ich trotz meines normalerweise grenzenlosen Desinteresses nicht nur Fantasy, sondern sogar Rollenspiel Fantasy zur Kenntnis genommen habe - hat es sich denn wenigstens gelohnt?
Da muss ich mal ganz klar sagen: Jain.;-)

Das Fangirl in mir hat sich natürlich schon gefreut ein paar bekannte Namen zu lesen und ein paar Hintergrundwelt Infos präsentiert zu bekommen, aber leider ist David Gaider nicht wirklich gut darin seine Geschichten in Buchform zu binden, oder zumindest trifft der Tonnenschwere Infodump mit Schreibhandwerklichen Anfängerfehlern nicht so richtig meinen Geschmack...
Deswegen ist es vielleicht auch nicht so erstaunlich, dass ich in 3 Wochen 3 Bücher lesen konnte, oft habe ich wirklich halbe Kapitel weggeblättert, weil außer Beschreibung von Außenwelt und Befindlichkeitsreports wenig komplexer Psychodispos nicht wirklich was passiert...

Man muss ihm allerdings zugute halten, dass mein Reflex zum Weiterblättern von Buch zu Buch weniger geworden ist, man kann also schon einen gewissen Reifungsprozess erkennen - Asunder war dann tatsächlich auch eine solide erzählte Geschichte mit weniger langatmigem Befindlichkeits-Beziehungsdingsbums. Das hatte dann aber wieder zur Folge, dass einige Figuren mir nicht wirklich plausibel vorkamen...hmmm schwierig.;-)

Ich denke, ich muss die restlichen Bücher nicht wirklich haben, aber für wirklich ausgereifte Fandom Phasen kann es schon nett sein, ich einige mich mit mir also mal auf 2 von 5 Drachenschuppen für die ersten beiden und 2,5 für Asunder. Mehr wirds dann nicht, aber vielleicht bin ich auch im Fangirl-Modus immer noch nicht die richtige Zielgruppe...;-)

25.02.2017

The Secret Life of PETS

So einen Film habe ich noch aus meinem Zwischen-Feiertags Fresskoma und was schaut man sich an, wenn man mit Magen auf der Couch liegt? Kinderfilme natürlich.;-)

Meine Krankenlager Beschallung war daher PETS, einen Film, den ich schon im Kino unbedingt sehen wollte, aber natürlich wieder mal verpasst habe...


Es wird auffallen, dass ich dieses Mal nicht den Honest Trailer verlinke, weil Honest Trailers aus mir völlig unverständlichen Gründen diesen Film für sinnlose, lieblose Zeitverschwendung hält. Was für mich eigentlich nur heißen kann, dass niemand - aber auch wirklich niemand! - aus diesem ganzen Team jemals ein Haustier hatte, denn ich fand es großartig.

Ich auf dem Sofa mit dem Arschlochkater an den Füßen, dem Sargnagel Kotzekätzchen auf dem Schoß und dem dicken, Knautschnasenhund im Körbchen, fand diesen Film großartig. Daher mal der offizielle Trailer - und bitte, jeder der ein Haustier hat, erkennt sich doch hier wieder, oder?! ;-)



Ich kann also Punkt sinnlos nicht nachvollziehen. Ja ok, es ist wie Toy Story (oder ähnlich), aber so what? Beschwere ich mich über 95.000 "Boy meets Girl" Filme? Also.
Lieblos kann ich auch nicht wirklich unterschreiben - der "Cast" hätte ein wenig kleiner sein können, dann wären weniger "Abziehbildchen" Figuren dabei geweisen, von mir aus, aber ist das wirklich die Erwartungshaltung, die für einen Kinderfilm gerechtfertigt ist? Jedes der Abziehbildchen war an sich witzig genug, dass es mich nicht gestört hat. Und der Mörder Bunny ist einfach großes Kino, sorry...;-)

Das einzige, das mich als Haustierhalter ein wenig zum Stirnrunzeln gebracht hat, ist dass hier Kindern die Erwartungshaltung eingeimpft wird, dass sich neu-vergesellschaftete Haustiere erst nicht mögen, aber sich so nach einem Arbeitstag mal eben zusammengerauft haben, ohne dass Mensch dazu irgendwas beitragen musste.
Aus einem noch relativ frischen Hunde-Katzen-Haushalt und mit 20 Jahren Erfarhungswerten in der Katzen Vergesellschaftung, kann ich einfach mal sagen: Ähm Nein!
Bringt Kindern bitte nicht bei, dass quasi über Nacht während sie im Kindergarten sind, alles gut wird, dann werden das Geschrei und die fliegenden Fellfetzen der ersten...hmmm 6Wochen bis 6Monate sie nur verwirren!;-P

Mehr als ein Mini-Viertelpünkchen mag ich dafür aber nicht abziehen, denn ich fand den Film großartig, was andere Leute meinen, dass das über meinen Geschmack aussagt, ist mir auch wumpe. Also gibt es 4,75 von 5 Würstchen, basta!;-)

18.02.2017

Listening to: Mary Boleyn

Es mag beim Blick in die Seitenspalten meiner kleinen Ecke Internet aufgefallen sein, aber irgendwie haben mich die Feiertage wieder tief in ein Fangirl-Loch gezogen, was sich in neuen Tudor Biographien und ein paar Rollenspiel-Büchern niedergeschlagen hat, die nicht alle denselben Satisfaktions-Faktor hatten...;-)

Aber fangen wir mal am Anfang an, mit noch einem Buch, das ich vor allem deshalb lesen wollte, weil es in The Creation of Anne Boleyn positiv erwähnt wurde: Mary Boleyn, geschrieben von der schon öfter erwähnten Alison Weir und gelesen von Maggie Mash, die auch schon öfter vorkam und immer wieder eine angenehme Zuhör-Erfahrung ist.

Mary Boleyn was the mistress of two kings, Francois I of France and Henry VIII of England, and sister to Anne Boleyn, Henry VIII's second wife. In this astonishing and riveting biography, Alison Weir's extensive research gives a new and detailed portrayal, in which she recounts that, contrary to popular belief, Mary was entirely undeserving of her posthumous notoriety as a great whore.
Die Geschichte des "Other Boleyn Girl" nur mit Fakten diesmal - oder ohne "alternative facts", wie man ja heutzutage so schön sagt.^^
Ich weiß nicht, ob es an meinem extremen Fangirl-Modus lag, oder an der Tatsache, dass ich Maggie Mash wirklich gerne zuhöre und/oder einfach daran lag, dass ich mit der Recherche, Quellenkritik und Darreichungsform wirklich sehr zufrieden war, aber ich habe das Buch tatsächlich 2x hintereinander weg gehört und fühlte mich sehr gut unterhalten und auch erleuchtet.

Die Lebensläufe der beiden Schwestern sind natürlich ein wenig schwierig auseinanderzuhalten, daher hört man hier vielleicht ein wenig mehr "Umgebungsgeräusche", als das bei Biographien oft der Fall ist, das soll aber keine Kritik sein. Man muss halt auch das ganze Bild irgendwo betrachten und eine geköpfte Königin ergibt einfach eine komfortablere Quellenbasis, als die Ex-Mätresse.

Insgesamt möchte ich gerne 4,5 von 5 Tudor-Rosen vergeben, denn mit wenigen "das hätte man aber mal hinterfragen können" Ausrutschern, hatte ich nicht wirklich was zu meckern. Und das wird bekanntlich schwieriger, je weiter das Fantum voran schreitet...;-)

11.02.2017

Ghostbusters 2.0

Der nächste Film aus der Feiertags-Nachhol-Bewegung und wieder einer, über den so viele Menschen, so viele böse Dinge gesagt haben, dass man schon Probleme hatte unvoreingenommen heran zu gehen.
Ich möchte jetzt mal die Fan Crybabies außen vor lassen, die einfach der Meinung sind, mit Frauen könnte man keine guten Filme machen und Helden hätten halt Männer zu sein. Dieses Rumgenöle ist so albern und offensichtlich antiquiert, dass man sich da überhaupt nicht zu äußern muss.
Aber selbst wenn man diese pubertären Auswüchse mal ignoriert, waren ja noch die "Warum brauchen wir denn von allem eine Neuauflage" und die "Nur Rassistische und Sexistische Klischees" Kritiker übrig und das nicht zu knapp.

Ich halte von "warum brauchen wir das eigentlich" als Argument nichts wie man weiß. Es stimmt, dass ich manchmal wünschte Filmemacher wären etwas mutiger wenn es darum geht "neue" Geschichten zu erzählen, anstatt auf Franchises zu setzen, bei denen der Titel allein vermutlich schon verkauft, egal ob das "Produkt" dann auch gut ist, oder nicht. Trotzdem kann man auch den Impuls verstehen alte Stoffe für ein neues Publikum vorzustellen - nicht alle Filme altern gut und nur die üblichen "früher war alles besser" Grummler gehen wohl davon aus, dass wir bis in alle Ewigkeit 40, 50, 100 Jahre alte Filme wertschätzen müssen, weil Neuferfilmung = Balsphemie. Elitarismus pur, danke, ohne mich.

Und was Klischees und Qualität angeht, habe ich es mir abgewöhnt mich auf andere zu verlassen, also musste man den neuen Ghostbusters einfach erstmal eine Chance geben.


Gesagt getan und ja, mir wäre es lieber gewesen der einzige schwarze Charakter wäre ein weniger plattes Klischee gewesen. Es ist in keeping mit der "Vorlage", aber wenn man schon was Neues macht, hätte man auch da eine Änderung verkraften können, no?
Ansonsten hielten sich die Gender-Witze in Grenzen von Chris Hemsworth Charakter mal abgesehen, aber wer hier die Ironie der Darstellung sexistischer Klischees nicht versteht, weiß vermutlich nicht wie man Ironie schreibt.
Ich persönlich habe ihn um seine Rolle ein wenig beneided, denn als Schauspieler hat man damit vermutlich den Spaß seines Lebens - man kann Eye Candy Dumpfbacke und Evil Genius gleichzeitig spielen und kriegt auch noch die Tanz-Abspann Szene?? Ich hätte das sofort gemacht und ich glaube er hatte uch Spaß dran.;-)

Was die "Wissenschaft" angeht, müssen wir darüber nicht viel sagen oder? Die alten Filme sind auch schon hahnebüchen, ich kann das einfach mal so hinnehmen.;-) Ansonsten schienen mir die Figuren logisch, die Effekte waren eben 2.0 und bis auf die Tatsache, dass man den Endgegner in die Eier schießt, war auch der dumme Slapstick Humor nicht so dominant, wie ich das bei Filmen mit Melissa McCarthy ansonsten voraussetze.

Kurzum: Die alten Filme gehören zu den Highlights meiner Jugend, nichts ändert daran was, aber die neuen Ghostbusters treten ganz schön in den Arsch und das gefällt mir auch.
Im Gegensatz zu vielen Menschen denke ich nicht, dass das eine das andere ausschließt und man sich für eine "Seite" entscheiden muss.

Ich vergebe daher einfach mal 4,5 von 5 Protonenpacks für einen unterhaltsamen Film, der den ganzen Hate War wirklich nicht verdient hat, wenn man sich ansieht was für Grütze sonst als "Blockbuster" durchgeht.

04.02.2017

Curtsies and Conspiracies

Ja, man mag es kaum glauben, aber manchmal komme ich auch noch dazu "echte" Bücher zu lesen - zumindest dann, wenn ich mich nicht gerade mit den letzten Geburtswehen einer Geschichte herumschlage und außer Sachbüchern nichts ertragen kann.;-)

Um die Tatsache zu feiern, dass mein Kopf jetzt für fiktionale Einflüsse von außen wieder aufnahmefähig ist, habe ich daher mal eine Serie weiterverfolgt, die ich vor ewigen Zeiten mal angefangen hatte - was sich als etwas schwierig erwies, denn den ersten Band hatte ich nicht mehr ganz so präsent...;-)

Zum Glück ist aber Finishing School keine Serie, die unter das Problem "Serielle Unfähigkeit" fällt, also war auch der zweite Band in sich abgeschlossen genug, als das man wieder reinfinden kann.;-)


Prinzipiellfindet man hier auch nicht viel Neues: Steampunk trifft Jane Austen, trifft Vampire und Werwölfe, teilweise in mir zu "ich kann total gut schreiben wie Leute aus der Regency" verklausulierter Sprache, mit teilweise etwas flach motivierten Figuren, aber immer noch (für mich) innovativ genug, als dass ich der Geschichte bis zum Ende folgen wollte.

Schade ist nur, dass sich die Autorin zu 80% Mühe mit den Innovationen ihrer Hintergrundwelt gegeben hat und nur noch 20% für die Figuren übrig geblieben ist. Es muss ja auch nicht immer das große Psychodrama sein, aber ein bißchen mehr als "2 Männer, eine Frau" hätte ich mir dann auch schon irgendwo gewünscht - es ist eine immer wieder funktionable Geschichte, das heißt aber nicht, dass man nicht auch mal was anderes machen könnte.;-)

Die 3,5 Taschentücher aus dem ersten Teil setzen sich also fort - nicht großartig, aber nett genug, dass ich die restlichen 2 Teile mal auf die Liste gesetzt habe.

28.01.2017

Nachholbedarf: Star Trek Beyond

Film Nummer 2 aus der Feiertagsrige war dann doch eher improvisiert - das mit den improvisierten Feiertagen erwähnte ich schon, nicht...? - denn eigentlich wäre ja der Neujahrs-Kinobesuch auf der Tagesordnung gewesen.
Da der Mann aber leider bei der Zeitung arbeitet und die leider auch an Feiertagen öffnen dürfen, fiel Neujahrskino diesmal ins Wasser. Kurzfristige Überlegungen statt dessen an Silvester das Kino der Wahl aufzusuchen scheiterten daran, dass scheinbar kein Mensch an Silvester ins Kino geht, das Programm also stark eingeschrumpft war (und ich hatte keine Lust auf schon wieder Star Wars, also war's wohl meine Schuld;-).

Ein bißchen Space Action gab's dann aber doch, und wieder ein Film weniger auf der Nachholbedarf Liste: Star Treck Beyond


Abgesehen davon, dass sich mir der Titel des Films nicht wirklich erschließt - vielleicht ein Fan-Ding? - mag ich ja bekanntlicherweise Szenarien, die darauf ausgelegt sind innerhalb der ersten 15Minuten schonmal alles in Schutt und Asche zu legen.;-)

Überhaupt hatte ich das Gefühl, dass wer auch immer diesen Film gemacht hat, bestimmt ein Mass Effect Fan ist - angefangen bei der eskalierenden Katastrophenkurve, über die Space Station, die aussieht wie die Citadel in Rund, bis hin zum dem Planeten mit den spitzen Felsen und den komischen runden Pollendingern in der Luft. Ich bin mir ziemlich sicher, ich bin da mit dem Mako schonmal rumgefahren und von irgendeinem Berg gefallen!
Ach ja, und der weibliche Commander in Yorktown? Die Stimme von Admiral Raan, scheinbar ist man einmal Admiral, immer Admiral.;-)

Das Design des Films macht eigentlich auch schon den größten Faszinationsfaktor aus, Yorktown sieht großartig aus und die Schwarmbewegungen der "Bienen" machen echt große Kino Bilder. Außerdem gefällt mir - bei aller wissenschaftlichen Unwahrscheinlichkeit - der Gedanke, dass man das Universum mit Rockmusik retten kann. Ich mochte auch Iron Man 2, remember?;-)

Ich ziehe trotzdem einen Punkt ab, weil Kraal als Bösewicht micht echt schwer enttäuscht hat. Bei allem dummem Rumgepose mit langen schwarzen Mänteln, Khan war ein echt fieser Typ mit einer echten Backstory. Und was folgt darauf? Ein Pseudo-Zombie, der Frieden personally offensive findet, weil er als Soldat nur Krieg gelernt hat. Ähm ja. Nein. Sorry, das ist mir zu dünn.
Auch mit dem goldenen Gummipunkt für die Tatsache, dass Kirk immer noch nicht das Mädchen kriegt, bleibt der Film damit - leider! - für mich hinter den ersten beiden zurück, denn große Bilder reichen mir da irgendwie nicht. Ich mochte Iron Man 2, aber ich sage nicht, dass es ein großartiger Film war.;-)

4 von 5 Dronen kann ich mir aber trotzdem abringen, denn ich habe mich doch gut unterhalten gefühlt und mein übliches "der Bösewicht ist doof" Gejammer ist ja inzwischen auch epidemisch.;-)

21.01.2017

Winterwunderland

Wo wir gerade dabei sind die Vorweihnachts- und Feiertagszeit nachzuarbeiten, fehlt ja auch noch der "Winter" Beitrag zum Gassi-Geh-Kalender 2016, n'est pas?

 Frisch aus dem frostigen Dezember habe ich daher die Winter-Wunderland Impressionen aus dem Aachener Wald mitgebracht - allerdings kann meine Handy Kamera leider nicht annährend einfangen wie Sonnenlicht auf Eiskristallen glitzert, die jedes einzelne Blatt und jeden Zweig überziehen...man muss leider dabei gewesen sein...;-)

Hoffen wir mal auf ein wenig weniger matsch und ein bißchen mehr Winter, bis es wieder Zeit für Tulpen ist!:-)

14.01.2017

Nachholbedarf: Deadpool

Feiertagzeit war in diesem - bzw. im letzten Jahr;-) - vor allem Kinofilm Nachhol Zeit, von daher müssen wir in den nächsten Wochen so einige Rezis durchnudeln, die da noch aufgelaufen sind.
Das Problem mit Filmen - man konsumiert sie viel schneller als ein Buch oder gar ein Spiel, aber der Blogeintrag dauert genauso lange...;-)

Um mal reinzufinden, fangen wir doch mit was lustigem an: Deadpool oder auch - der Film, über den so viele Leute so viele böse Dinge gesagt haben, dass ich am Ende etwas entäuscht war.;-)

Nein, mal im Ernst, es hieß überall "haltet Kinder fern", "exessive Gewaltdarstellung", "ständiges, übelstes Gefluche", "unerträgliche Brutalität", blablabla...und dann habe ich diesen Film gesehen und die ganze Zeit quasi nur darauf gewartet, dass jetzt aber doch gleich irgendwann irgendwas passieren muss, dass diese ganzen "Warning Offensive!" Reaktionen irgendwie rechtfertigt. Und es passiert...öhm naja nichts eigentlich.

Ok, geflucht wird viel, aber fuck und shit waren jetzt so das schlimmste und selbst das kommt nicht annährend an In Bruge ran. Und die Gewaltdarstellung? Die Anfangsszene ist wohl eher over the top slapsticky gedacht und danach wird irgendwann mal ein Böser mit dem abgetrennten Kopf eines anderen Bösen abgeschossen - an schlimmere "Exzesse" erinnere ich mich jetzt nicht und Tarantino würde da nur müde lächeln.
Bleibt also festzuhalten: Ja, der Film ist nicht passend für Menschen, die einen Saubermann-Marvel-Superheldenfilm erwartet haben. Was auch schon auf dem Etikett steht. Wer lesen kann ist klar im Vorteil, dann muss man sich nicht so offended aufführen.;-)

Ansonsten mag ich (manchmal) Protagonisten, die mit der 4. Wand spielen und der Film macht das eigentlich sehr charmant. Ich ziehe nur einen ganz subjektiven Punkt dafür ab, dass Ryan Reynolds auch nach seiner furchtbaren "Entstellung" irgendwie ziemlich normal aussieht - Help, he is slightly unattractive, ruuuuunnnn!! war schon beim Phantom der OperFilm irgendwie albern und wird hier nicht besser dadurch, dass eine leichte Skin Condition in meiner Welt in keinster Weise rechtfertigt, die angebliche Liebe seines Lebens JAHRElang glauben zu lassen er hätte sie verlassen und wäre gestorben. Damit diese Geschichte funktioniert, muss man seinen Partner eigentlich für ziemlich oberflächlich halten und/oder ein massives Selbstwertproblem haben. Beim Phantom ist das so. Bei Deadpool...hmmm lernen wir dazu nichts, also erklärt es sich nicht. Großes Nope.

Bleiben aber immerhin noch 4 von 5 Kugeln übrig, also genug für mindestens 12 Schergen.;-)

07.01.2017

Nachtrag: Adventbasteln 2016

Zu meinen improvisierten Feiertagen 2016 gehört irgendwie auch, dass sich der vorweihnachtliche Bastelexzess erst spontan und kurzfristig einstellte...

Aber auch was kurz währt, kann ja noch gut werden, daher teile ich kurz die Weihnachtssterne 2016 - Weihnachten ist ja schließlich jedes Jahr, kann man also alles in 2017 auch noch wiederholen. ;-)



Und wie man unten sehen kann, passen Sterne einfach zu allem - zum Buchgeschenk als Lesezeichen und als Geschenk- und Baumanhänger zu allem anderen auch.:-)

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