30.07.2012

Nachtrag: Bildbeweis!

Jaja ich weiß, manche Leute malen Bilder schneller, als ich es mal schaffe sie aufzuhängen, aber ich wollte den Fotobeweis dann doch noch nachliefern!:-)

Mit diesen wunderhübschen Rosenblüten schmücken insgesamt nun schon 4 gemalte/gezeichnete Unikate unsere Wohnung, ist uns dabei mal aufgefallen, mal ganz abgesehen von selbstgestalteten kleineren Blumen-/Kerzen- und/oder Deko-Dingsis...
Was für ein Glück, das wir so kreative Freunde wir haben!! :-)


P.S. Ich bin immer wieder auf's Neue sehr zufrieden mit der angenehmen Wirkung und ultimativen Kombinierbarkeit unserer Latte Macchiato Wandfarbe...hat ja auch lange genug gedauert die Nuance auszusuchen!;-)

Listening to: Montmorency

Ich bekam letztlich eine Email von Audible, um mich daran zu erinnern, dass sich auf meinem Abo-Konto inzwischen 4Hörbuchgutscheine angesammelt haben...
Das konnte ich natürlich so nicht stehen lassen und war gleich mal einkaufen und bin auf das Ergebnis sehr gespannt (2 "lange nicht gelesene" Pratchetts und zwei unbekannte Romane warten auf der Downloadliste:) - bis das aber nun wieder alles runtergeladen ist, dauert es ja wieder 2 Wochen, also liefere ich vorher mal kurz das Hörbuch aus dem April nach: Montmorency geschrieben von Eleanor Updale, gelesen von Stephen Fry

Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich dieses Hörbuch nur nach dem Sprecher ausgesucht habe - Stephen Fry ist einer der besten Vorleser, die ich kenne, was vordergründig der Grund ist, warum ich mit den Jahren ein Experte für Harry Potter fragen geworden bin (an der objektiven literarischen Qualität der Bücher liegt das kaum!;)...

Mit der Zeit habe ich noch ein paar andere Bücher aus dem "Fry-Fundus" angeschafft, aber bisher konnte mich davon leider keines soch richtig fesseln. Das war bei Montmorency zum Glück weniger das Problem!:-)

Die vikrotianische Abenteurer-Vita lässt sich gemütlich an einem oder zwei trägen Nachmittagen konsumieren und langweilig wird es dabei sicher nicht - besonders die verschiedenen Facetten der Hauptfigur werden recht nett in Szene gesetzt, frei nach dem Motto "Wie man das perfekte Verbrechen begeht".

Einzig die Kürze der Geschichte kam für mich dann doch etwas überraschend - die Geschichte setzt ihren Endpunkt, wo ich mit dem Hauptteil der Handlung eigentlich erst angefangen hätte!
Ich will nicht zuviel vorweg nehmen, jeder möge das für sich rausfinden, ob es ihm ähnlich geht...;-)

Für ein absolut Sommer-Urlaub geeignetes Buch und die natürlich hervorragende Hörbuch-Ausführung durch Mr. Fry, kann ich daher gute 4 von 5 Zylindern vergeben!

27.07.2012

How To: Origami meets Wasserfarbe

Manchmal hat man kleine Geistesblitze, die sich zu einem riesigen Unterfangen ausweiten - prinzipiell ist das eigentlich immer positiv, nur muss ich mich manchmal wirklich zusammen reißen, um nicht gleich aufzuspringen und zu Laptop/Nähmaschine/Basteltisch zu sprinten, wenn mir dummerweise so eine Idee kommt, wenn ich gerade im Büro bin oder versuche zu schlafen...Vielleicht ist ja wirklich was dran, dass kreatives Arbeiten einen irgendwie wunderlich werden lässt...;-)

Noch fühle ich mich allerdings sehr funktional, daher lasse ich euch mal an einem (für mich) total interessanten Projekt teilhaben, das sich letzte Woche mehr so zufällig ergab: Bemaltes Origami
Klingt an sich jetzt nicht wie die Mega-Volt-Erleuchtung, aber eröffnet erstaunliche Möglichkeiten!;-)

Gekommen war mir die Idee, weil ich zusätzlich zu den schon erwähnten Anhängern für eine Freundin noch eine Origami Katze zur Geschenk- Verschönerung basteln wollte:
 

Weil aber mein Ergebnis auch beim 2. Versuch irgendwie nicht so richtig aussah, wie das Endresultat im Video (ich nehme an, weil mein Papier weniger "biegsam" ist, als das im Video, die metallische Oberfläche lässt zumindest darauf schließen), wollte ich irgendwas tun, das ganz klar mach "Katze"...
Irgendwann kam mir dann die rettende Idee: Eine schwarze Nase und ein paar Schnurrhaare würden es schon richten!
Gesagt, gepinselt, aber seeeehr vorsichtig, mit winzigem Haarpinsel und einer fast nicht messbaren Menge Wasser, denn schließlich sollte ja nichts aufweichen!
Eine schmale Gradwanderung, aber wie man sieht hat es funktioniert. :-)


Und dann kam mir die unheimliche Erleuchtung, dass man sich mit Wasserfarbe ja auch quasi jedes Papiermotiv gestalten kann und DANN kam mir die Idee, dass ich schon seit ewigen Zeiten ein bestimmtes Modell ausprobieren wollte, aber nicht das richtige Papier dafür hatte: Den Phönix!


Natürlich gubt es auch beim Origami nichts, das es nicht gibt und meine Langzeitziele sind Drache und Phönix in dieser Form, aber bis dahin muss ich noch ein wenig (viel) üben!:-)
Um mir mein einfaches Modell aber ein wenig interessanter zu gestalten, habe ich zuerst mal meine Papierreste durchkämmt und dabei das Glanz-Papier gefunden, das ich mir kurz vor Weihnachten mal gekauft hatte, um daraus Sterne zu basteln - bevor ich feststellen musste, dass diese Art von Papier für Origami nicht wirklich geeignet ist, weil an den Faltkanten die Glanzfolie bricht und so unschöne, weiß-ausgefranste Kanten entstehen...
Als Rückseite ist das ja aber quasi egal, also bekam das Glanzpapier eine zweite Chance! :-)

Schritt 1: Farben Matsch!
Ich liebe es mit Farben auf irgendwas rumzumatschen, hatte ich das schonmal erwähnt? Vielleicht habe ich eine große Karriere als expressionistischer Künstler versäumt...oh well!;-)
Auf diesem Papier finden sich also in unorganisierter einigkeit Einigkeit alle Rot- und Gelbtöne meines Wasserfarbkastens. So wenig Wasser wie möglich war auch hier die Devise, aber durch den Einsatz eines etwas größeren Borstenpinsels war das Papier dann am Ende doch etwas gewellt - was aber nicht weiter stört, wenn man nicht gerade das billigste 80g Druckerpapier als Untergrund nimmt und alles gut durchtrocknen lässt!

Schritt 2: Muster egal!
Das schöne an der "künstlerischen" Gestaltung der Farbmuster ist, dass man eigentlich keine braucht - durch die Falterei entstehen interessante Effekte ganz voll allein! :-)

Schritt 3: Aber Vorsicht!
Trotz aller Papierqualität und Trocknungsgrad der Wüste Gobi sollte man trotzdem vorsichtiger zu Werke gehen, als bei "normalen" Faltpapieren. Zu scharfe Kanten sollte man soweit wie möglich ganz vermeiden, damit die Wasserfarbe nicht "bröckelt", was das gestalten der Endform natürlich ein wenig schwieriger macht. Ich weiß nicht, ob ich sagen möchte, dass man damit deswegen keine komplexeren Modelle falten kann...das kommt vermutlich immer darauf an. Für den Phönix war es ok und ich bein sehr(!:) zufriden mit dem Ergebnis:



Im Vergleich zu den Kusudama, an denen ich teilweise wochenlang saß, macht ein Modell dieser Art eigentlich überhaupt keine Mühe und kann innerhalb von einer Stunde fertig sein (und die meiste Zeit davon wartet man darauf, dass die Farbe trocknet;). Trotzdem würde ich sagen, eines der schönsten Modelle, die ich bisher gemacht habe - vielleicht behalte ich das sogar mal selber, bisher hab ich ja immer alles nur zum Verschenken gebastelt...mal sehen!;-)


- o + Teil 27

Ich möchte diesen Freitag in einem Zitat zusammenfassen: Zuuuuuuuuuu Waaaaaarrrrrmmmm!
Wer jetzt nicht weiß, aus welchem Film das ist...ich sage nur Nashorn-Hintern, mehr Hinweise gibt es nicht!;-)

Aber mal ehrlich, diese Temperaturschwankungen machen mich ziemlich dröge im Kopf, daher erwartet heute im Wochenrückblick mit Füller-Hilfe bitte keine großen Geistesleistungen.

-
1. Mir gefällt es ungemein auf unserer Terasse zu sitzen und die frische Luft zu genießen. Trotzdem werde ich nicht raurig sein, wenn es nächste Woche wieder Sonne mit 20-25Grad gibt. Gewitter und Tropenfeeling sehe ich mir lieber von Innen an!;-)

2. Trotz unserer neuen Gartenmöbel, gab es aber dieses Jahr erst 2x Essen vom Grill. Wir müssen uns vermutlich wieder angewöhnen häufiger Gäste zu haben, zum für uns alleine Grillen sind wir irgendwie zu faul...

o
3. Die Auswahl  zu haben, macht manchmal alles besser! Da musste ich mit Entsetzen feststellen, dass die Olympia-Eröffnungsfeier heute Abend (auf die ich mich schon die ganze Woche freue, wohlgemerkt) im ZDF übertragen wird! (Zur Erklärung, unser ZDF funktioniert ungefähr so wie die Deutsche Bahn, nicht bei Regen, nicht bei Sonne und nicht, wenn mehr als 3 andere Leute im Haus auch ZDF kuken...) 50% weniger Fußball EM war ja noch super, aber nun bin ich doch ganz froh, dass ich auf die Live-Übertragung bei Eurosport ausweichen kann!;-)

4. Mein Zahnarzt schickt mir inzwischen regelmäßig SMS...vermutlich sollte ich wohl mal wieder vorbeigehen, bevor sie auch noch anfangen mir Facebook-Nachrichten zu schicken.;-)

+
5. Die Sommerferien verbringen wir wohl in diesem Jahr mit kleinen Ausnahmen typisch deutsch auf Balkonien bzw. Terassien...nach dem Umzug und dem mega-Urlaub letztes Jahr sind die Kassen leer und immerhin hat der Garten noch Neuheitswert! Immerhin waren wir noch in London bevor plötzlich überall der große Jubilee/Olympia Hype angesagt war...wir kannten es quasi schon bevor es berühmt wurde
;-D

6. Der Gedanke an die letzte Arbeitswoche nach dem Wochenende dräut allerdings sehr, ich bin ziemlich urlaubsreif....am besten also die Woche mit schönen Dingen vollpacken, dann geht sie vielleicht schneller rum!:-)

In diesem Sinne viel Spaß mit dem passenden Video der Woche und ein schönes, gewitterfreies Wochenende!

25.07.2012

Ragnarok. Oder: The Gods Deserve to Die? Really???

Ich finde es immer wieder schwierig, wenn mich Leute fragen: Was liest du grade?
Prinzipiell ja eine ziemlich gradlinige Frage, auf die ich leider meistens keine gradlinige Antwort habe...
Fakt ist, meistens "lese" ich mindestens 3 Bücher gleichzeitig - ein Hörbuch ist eigentlich immer auf dem MP3 Player, meistens haben wir ein "Vorlese-Buch", falls das Fernsehprogramm grade mal wieder nix hergibt und dann habe ich für mich noch immer mindestens 2 Bücher auf dem Nachttisch.
Momentan liegt da beispielsweise ein Band "Petit Nicolas", damit das Französisch üder die Ferien nicht wieder einschläft, ein Sachbuch, das ich schonmal gelesen hatte (zum Hirn entspannen, traurig aber wahr, mein Hirn entspannt bei sowas;) und ein neues Buch (mich auf neue Bücher einstellen, finde ich manchmal ein wenig schwierig, je nach Müdigkeitslevel)...

Nach diesem etwas nerdigen Interlude, also jetzt zu eigentlichen Thema: Was war denn nun das neue Buch?

Das neue Buch für diesen Monat war Ragnarok von A.S. Byatt - ein Geburtstagsgeschenk vom Göttergatten (pun intendet!)


Wenn ich es schon über mich gebracht hätte die neuen Zwischenstände für die Bruchstücke zusammenzustellen, dann wüßte man vielleicht, dass sich bei den "Geschichten im Beta-Stadium" auch eine mit dem Titel Götterdämmerung findet. Mein armer Mann muss ja meistens als erste Beta-Instanz herhalten und fühlte sich wohl durch diese Erfahrung befleißigt mir dieses Buch zu kaufen - ob nun aus Begeisterung für meine Geschichte, oder um mir zu beweisen, dass das Thema schon ziemlich abgenudelt ist, lasse ich mal dahingestellt!;-)

Als kleiner Layout Freak muss ich erstmal darauf hinweisen, dass ich das Cover einerseits super, andererseits furchtbar finde. Bildgestalterisch gefällt mir das ton-in-ton Konzept sehr gut, der Untertitel "The End of the Gods" ist vielleicht ein künstlerisches Element, vielleicht auch nur die Übersetzung für Menschen, denen Ragnarök nichts sagt. ;-)

Aber was mich wirklich, wirklich, WIRKLICH stört, ist dieser komische Satz über dem Titel: Greedy, Cruel, Foolish, the gods deserve to die...

Was soll das da? Und was noch schlimmer ist: Was hat das mit dem Buch zu tun???
Sieht man sich ein Cover an, entwickelt man eine Erwartungshaltung über den Inhalt - ist leider so - und dieser Satz weckte in mir die Assoziation ein witziges, dramatisches Buch über Asgard und seine Bewohner zu lesen. Leider hat das mit dem Buch überhaupts nichts zu tun, daher muss man sich bei meiner Bewertung leider immer bewußt machen, dass ich erstmal über diese völlig falsche Erwartungshaltung hinwegkommen musste...

Was Ms Byatt in diesem Buch nämlich abliefert, ist ihre Aufarbeitung ihrer 2.Weltkriegskindheit, während der sie fasziniert von einem Sachbuch über die Nordischen Götter war und sich anhand dessen ihre Kriegsgegewart zu erklären versuchte. So. Und nun bewerte man diesen Satz auf dem Cover bitte nochmal. Geht gar nicht, oder?
Der Klappentext ist allerdings ausnahmsweise ein wenig besser - zumindest wird da mal erwähnt, dass es eigentlich nicht wirklich um Götter geht!;-)

Ich muss leider sagen, dass ich mich von diesem Realitäts-Erwartungs-Schock nicht wirklich erholt habe, auch wenn das Buch in großen Teilen wirklich sehr malerisch geschrieben ist und ich diesen Stil eigentlich mag. Aber Kindheitstrauma- und Kriegs-Aufarbeitungsbücher und/oder irgendwas in dem Nazis vorkommen, sind leider ü-ber-haupt-nicht mein Ding!
Ich will nicht die Augen davor verschließen, dass Krieg furchtbar ist, ich glaube das sogar mit jeder Faser meines innersten Ichs - aber gerade deswegen möchte ich lieber den ungemeinen Luxus genießen mich nicht damit beschäftigen zu müssen...

Ein Gutes hatte diese Erfarhung aber immerhin - meine Befürchtung es habe schon jemand meine Idee vor mir gehabt, hat sich zu 1000% als falsch herausgestellt!;-)

Trotzdem ist das Buch trotz aller "handwerklichen" Qualität einfach so überhaupt nicht my cup of tea und daher kann ich leider auch mit schriftstellerischer Solidarität nicht mehr als 2 von 5 Flügelhelme dafür vergeben.

24.07.2012

How To: Origami Geschenk-Anhänger

Ich habe es lange versprochen, aber halten konnte ich es dann doch erst jetzt und auch nur teilweise - der wichtigere How-To-Eintrag kommt hoffentlich im Laufe der Woche, sobald ich die Fotos von meinem Handy wieder auf meinen Rechner übertragen kann (heute gibt es leider nur un-nachbearbeitete Fotos, ich hoffe man erkennt trotzdem genug)...

Eigentlich hatte ich am Anfang des Jahres den Entschluss gefasst, dass dieses Jahr alle Geschenke zu allen erdenklichen Anlässen selbst-gemacht sein würden - das hatte zum einen finanzielle Gründe, aber ich wollte auch die Idee einfach mal ausprobieren. Leider hat sich dieser Grundsatz nicht umsetzen lassen, da auch Kleinigkeiten einfach mehr Zeit erfordern, als ich momentan erübrigen kann - ich hoffe alle bisher von mir Beschenkten haben sich trotzdem gefreut!;-)

Um aber den Gedanken nicht völlig aufgeben zu müssen, kam mir letztlich die Idee, dass man ja nicht-selbstgemachte Geschenke durchaus auch mit kleinen Gimmicks aufwerten kann. Hier also zwei kleine Ideen für Geschenk-Anhänger, die mir besonders gut gelungen sind!:-)

1. Sag' es mit Blumen 
Für diese Idee brauchen wir 2 Origami Jasminblüten:



Wie man im Video schon sehen kann, erleichtert es das Arbeiten sowieso wenn man immer gleich 2 Blüten auf einmal faltet. Diese Blüten eigenen sich nicht wirklich zum Kusudama oder Strauß basteln, da die "Stiele" so komisch zur Seite wegstehen, aber für einen Anhänger ist gerade das ideal!

Zusätzliches Material: Tesafilm und ein Geschenkbank - man kann bestimmt auch das übliche Plastikband nehmen, aber ich fand Stoff schöner.
Hat man alles beisammen, umwickle man einfach die beiden Stiele mit einem kleinen Stück Klebeband (nicht zuviel, sonst wird es zu auffällig) und danach mit dem Geschenkband. Eine hübsche Schleife später sieht das Ganze schon fertig aus - nun muss man sich nur noch entscheiden ob man die Schleife einfach so auf ein Geschenk klebt, oder die langen enden der Schleife als "normales" Geschenkbank um das Geschenk wickelt! :-)


2. Sag' es mit Worten
Für diese Anhänger braucht man ein wenig mehr Material und Zeit, aber das Ergebnis sieht am Ende nicht nur auf dem Geschenk hübsch aus, man kann es sogar noch mit einer kurzen Nachricht beschriften! :-)

Zunächst mal brauchen wir eine Seerose plus Blatt (ja ich weiß, das Video sagt Stern, aber da muss man eben ein wenig Fantasie haben!;):







Zusätzliches Material: Tesafilm, Stift + eventuell Locher & Geschenkband

Die Rückseite des "Sterns" lässt sich gut beschriften, das sollte man aber vor jedem weiteren Arbeitsschritt tun! :-)

Im Anschluss befestigen wir einfach die Rose mit einer kleinen Tesafilm-Rolle (wer doppelseitiges Klebeband nehmen will, auch gut;) in der Mitte vom Blatt und schon haben wir eine kleine Origami Karte gebastelt, die so bestimmt nicht jeder bekommt.
Wer möchte kann natürlich auch mit einem Locher in eine Spitze ein Loch stanzen und die Karte so mit Geschenkband an das Geschenk binden - ich kann mir vorstellen, dass das z.B. bei Flaschen ziemlich nett aussieht. :-)

Soviel zu Runde 1 aus der Reihe "Wir basteln ein halbes Geschenk." Die etwas "spektakuläreren" Modelle kommen dann, wenn es vernünftige Fotos davon gibt!;-)

20.07.2012

- o + Teil 26

Man glaubt es kaum, aber in dieser Woche habe ich tatsächlich mal wieder ein Paar "How To" würdige Dinge zustande gebracht, aber bis mein 3G dazu die Fotos hochgeladen hat, dauert es wohl noch ein paar Jahre...;-)

Während wir warten, also hier kurz das - o + für diese Woche:

- Mein Schlafpensum ist immer noch ungebrochen hoch, irgendwie habe ich es zwar geschafft in dieser Woche mal ein paar Tage lang mehr als 8Stunden am Stück wach zu sein, aber so wirklich gut ging das nicht...Ich hoffe ja wirklich mal, dass die Hypo im Herbst anschlägt, damit sich das mal wieder gibt!
Angeblich soll mit 4 Spritzen pro Jahr für 3 Jahre am Stück der Gräserallergie der Gar ausgemacht werden. Ich bin gespannt, aber zumindest klingt das besser als wieder 3Jahre lang jede Woche einmal zum Arzt zu laufen...

o Ich wage es kaum zu erzählen, aber wir sind nun endgültig im Spießertum angekommen!;-) Diese Woche waren wir beim Finanz- und Versicherungs-Check und demnächst werden wir wohl mit Wohn-Riestern anfangen (ja wir haben schon ein Heim, aber Geld vom Staat nehm ich auch für Modernisierung!;) und eine betriebliche Altersvorsorge abschließen...jetzt fehlt nur noch Kind, Hund und weißer Gartenzaun, was aber alles wohl in der nächsten Zeit nicht passieren wird... Es gibt also noch Hoffnung für uns!;-)
+  Nochmal als Nachtrag zu "Geschenke aus dem eigenen Garten" - sehen unsere ersten Lilien nicht super aus??? :-) Ich bin sehr angetan von dem Ergebnis unserer ersten Beetgestaltung, die Rosenblüten sind uns zwar ein wenig "verregnet", aber da kommt evt. im Spätsommer noch ein wenig was nach und sowohl gekaufte, wie geerbte Pflanzen wachsen sensationell (mit kleinen Ausnahmen, ich sage nur Azaleen...Tussi-Pflanzen!;). Und wiedermal kann das Foto nicht den besten Nebeneffekt einfangen: Auf unserer Terasse riecht es wunderbar!:-)
Nun muss nur noch das Wetter stimmen, aber ich habe schon bei allen Wettergöttern Sonne für Anfang August bestellt - vorher habe ich nämlich keinen Urlaub - also dauerts ja nicht mehr lange! ;-)

In diesem Sinne ein schönes, sonniges Wochenende und viel Spaß mit dem zu Woche und Blogthema passenden Video der Woche:

18.07.2012

Der Blog zur Serie. Oder: Großes Kino!;-)

Eigentlich wollte ich den heutigen Feierabend dazu nutzen nochmal den längst überfälligen Zwischenstand der Bruchstücke nachzuholen und ein paar Gedanken zum Background Processing zu vertiefen...aber irgendwie hat mich die ganze "Immer noch kein Internet"-Geschichte heute mal wieder so genervt (3G funktioniert auch schon seit Tagen nicht richtig...), dass ich lieber was Lustiges erzählen will!

Endlich, endlich, endlich haben wir die 2. Staffel BBC Sherlock in die Hände bekommen!



Wer sich an meinen ekstatischen Post zu Staffel 1 erinnert, wird sich wohl denken können, dass ich auch Staffel 2 absolut großartig fand - vor allem erzähltechnisch haben die Produzenten noch Einiges draufgelegt, ich empfehle sich das Making-Off anzusehen! (Das Sofa im Feld ist ganz große Story-Telling-Kunst!:)

Eine ganz andere Entdeckung hat mir aber letztlich J.'s Blog eröffnet (siehe Blogroll:): Der Blog zur Serie!

Das Konzept des völlig künstlich-erzeugten Blog's einer fiktionalen Figur ist an sich schon faszinierend, mit dieser Art von "Belletristik" wird man sich vermutlich noch auseinandersetzen müssen, aber das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden!:-) Natürlich war mir klar, dass Dr. Watson's Blog ein zentraler Teil der Serie ist, aber das man sich soviel Mühe damit geben würde, hätte ich dann doch nicht erwartet.

Die eigentlichen Beiträge zu den einzelnen Folgen sind schonmal ganz nett geschrieben, ein bißchen In-Character-Bickering eingeschlossen und die Idee den Bösewicht als Hacker auftauchen zu lassen, ist eine sehr nette Sherlock 2.0 Idee. Wer aber wirklich Spaß haben will, sollte sich die Kommentare ansehen!
Diese sind zu 100% Fake - siehe J.'s Beitrag - um den Realität's In-Time Faktor aufrecht zu erhalten (es würde ja schon die Illusion zerstören, wenn plötzlich wieder alle über Besetzungs- und Umsetzungsfragen diskutieren;), aber mit viel Liebe zum Detail gestaltet.

Man kann sich wunderbar vorstellen, dass hier ein Backstage-Team sehr viel Spaß in seinen Drehpausen hatte!;-)

Nun heißt es warten auf Staffel 3 - zum Glück ist wenigstens schon bestätigt, dass es eine geben wird! - denn die Produzenten müssen ja nun erstmal Dr. Who weiterdrehen und die Hauptdarsteller sind vermutlich grade noch zum "Re-Shoot" am Set vom Hobbit....*SFZ*!!!;-)

Bis dahin kann man ja aber zumindest seine Mittagspause mit ein bißchen Fake-Blog-Surfing aufhellen. Für soviel Liebe zum Detail sowohl in Film wie Internet, muss es daher einfach mal 5 von 5 Meerschaumpfeifen geben.

P.S. Natürlich gibt es auch Sherlock's In-Time Homepage online, ich habe das mitnichten übersehen...die macht nur nicht ganz soviel Spaß!;-)

13.07.2012

- o + Teil 25


Wie man weiß, kommt vor dem Wochenende immer noch das Ende der Woche - durch den ständigen Regen und mein unfassbares Schlafpensum momentan, gibt es aber leider us der letzten Woche nicht viel zu erzählen, daher heute nochmal kurz aus der Mittagspause, der -o+ Füller!;-)

-
1. Thema Nr. 1  momentan ist ja wieder mal das schlechte Wetter - wer sich allerdings mal die Statistiken ansieht, wird schnell feststellen, dass weder 2Wochen Regen, noch Temperaturen um die 20Grad für unsere Breitengrade im Juli ungewöhnlich sind...natürlich nervt es ein wenig, dass man so gar nichts draußen unternehmen kann, aber hey, wenn man Allergiker ist, kann man auch bei Sonnenschein und 30Grad nichts draußen unternehmen und bei diesem Wetter hat man zumindest eine perfekte Ausrede einfach mal auf dem Sofa zu bleiben - man muss nur positiv denken!;-)

2. Ich war schon kurz davor mich beim Arzt mal auf die Schlafkrankheit untersuchen zu lassen, aber laut familien- und freundeinternen Umfragen, ist mein 18Stunden/Tag Schlafbedürfnis momentan wohl unbedenklich. Wetter macht einen echt kaputt manchmal...

o
3. Gestern hätte ich fast meine neu gefundene Motivation endlich wieder regelmäßig zu trainieren einfach verschlafen - siehe oben^^ - aber glücklicherweise konnte ich mich dann doch noch aufraffen. Nun tut mir alles weh, aber zumindest konnte ich ein paar goldene Gummipunkte für mein persönliches Wohlbefinden ernten!;-)

4. Die persönliche Fitness, ist aber mal wieder bei 0, ich hoffe das ändert sich nächste Woche wieder allmählich...Aber immerhin konnte ich mich mit dem Trainer meines Vertrauens beim EasyFit auf einen neuen Trainingsplan einigen, der hoffentlich wieder ein paar Ergebnisse erzielt. Statt 2x die Woche immer dieselben Geräte im Studie abzulaufen, habe ich jetzt 2x10 verschiedene Trainingsstationen, jeweils 10 für Tag1 und 10 für Tag2 - immer 3x Oberkörper, 3x Beine, 4x Bauch/Rücken. Das Ganze soll dem Gewöhnungseffekt entgegenwirken...ich werde berichten, ob es funzt!

+
5. Es würde helfen, wenn mein Tag 36Stunden hätte...momentan schwirren mir mal wieder so viele "Projekte" im Kopf herum, dass ich gar nicht weiß, wo anfangen...Irgendwer meinte letztlich zu mir, ich würde mich ja immer nur so "periodenweise" mit irgendwas beschäftigen (Schreiben, Malen, Origami, Nähen...), aber das stimmt absolut nicht! Ich finde einfach nur nicht die Zeit immer alle meine Ideen gleichzeitig in meinem Leben unterzubringen.;-) Mein Background Processing läuft ständig auf Hochtouren, für jedes genannte Hobby (mal ganz abgesehen von Garten, Küche, Bücherregal...) könnte ich mein nächstes angepeiltes Projekt schon genau benennen...nur muss sich die "das will ich jetzt dringend machen" Leiste bei den meisten noch ein wenig aufladen...vielleicht schreibe ich über dieses Phänomen mal einen eigenen Beitrag...:-)

6.  Man glaube es kaum, aber seit unserem Umzug, war ich nicht einmal auf meiner Wunschliste bei Amazon....das muss sich dringend ändern, aber kommt Geld, kommen auch bestimmt neue Bücher!

Dazu dann doch gleich mal das Video der Woche;)


In diesem Sinne wünsche ich euch ein entspanntes - wenn schon nicht sonniges;) - Wochenende!

12.07.2012

Mrs. Beeton's Cottage Pie

Mein genereller Unwillen nach Kochbuch zu kochen, hat sich scheinbar doch durchgesetzt, immerhin hat Mrs. Beeton jetzt über ein Jahr auf ihren nächsten Auftritt in unserer Küche warten müssen...;-)
Eine Inspector Barnaby Wiederholung, die uns unser Ausfall-anfälliges ZDF letztlich servierte *haha*, hat mich aber daran erinnert, dass ich immer schonmal rausfinden wollte, was eigentlich genau ein Sheperd's Pie ist - wie man sich vielleicht erinnert, haben wir aus finanziellen Gründen während unserer England Reise letztes Jahr eher amerikanisch gegessen - Burger King & KFC lassen grüßen!;-)

Ein Sheperd's Pie Testkochen ist es dann aber doch nicht geworden, einfach weil pures Lamm-Hackfleisch nicht so einfach beim Supermarkt um die Ecke zu bekommen ist - statt dessen gibt es die etwas Gemüselastigere Rindfleischvariante: Cottage Pie

Zutaten: 
Für 2 Personen & 2 Tage (wie viele Fleischgerichte schmeckt das gut durchgezogen am zweiten Tag noch besser!:)

800g Rinderhackfleisch
5-6 große Karotten
1 große Zwiebel
200g Champignongs (oder andere Pilze, das Rezept sagt "Mushrooms"...;)
ca. 500g Kartoffeln
2 Tassen Milch

Worcester Sauce (sollte in keinem Haushalt fehlen!!;), Salz & Pfeffer zum würzen
Margarine zum Braten

Zubereitung: 
Zeit ca. 1,5 Std. (ich hab ziemlich lange gebraucht wegen der ganzen Schälerei, wenn man TK Gemüse nimmt, gehts bestimmt bedeutend schneller!)

Also erstmal Gemüse schälen und würfeln - Karotten, Pilze & Zwiebel beiseite stellen, Kartoffeln gar kochen.
Das Rindfleisch kross anbraten, Gemüse dazu und nochmal ca. 2-3Min. mitrösten. Danach mit 1Tasse Milch ablöschen und Salz/Pfeffer & Worcester Sauce nach Geschmack dazugeben. Nochmal ca. 10Min bei schwacher Hitze köcheln lassen.
Das Originalrezept sieht vor die Soße mit Mehl abzubinden, aber weil ich das selten klumpfrei hinkriege, hab ich einfach mal darauf verzichtet - so ist der "Kuchen" weniger kompakt, aber natürlich saftiger.
Zeitgleich mit der 2. Tasse Milch aus den Kartoffeln einen cremigen Brei stampfen.

Die Fleisch/Gemüsemasse in eine flache Ofenform geben, den Kartoffelbrei darüber vertreichen - hier kann man ein bißchen kreativ werden und eine interessante Oberfläche gestalten (Wellen, Furchen, Muster...), kann man aber auch lassen.;)
Das Ganze kommt dann nochmal für 30Min (ohne Vorheizen) in den Backofen, bis die Oberfläche leicht gebräumt ist.
Wir hatten noch eine handvoll Raspelkäse vom Vortag übrig, damit wird es noch krosser!:-)

Fazit: Die Vorbereitung dauert ziemlich lange, aber das Ergebnis ist echt lecker - und von der Portion hat man mindestens zwei Tage was!;-)

Vielleicht dauerts ja nach der Erfahrung nicht wieder ein Jahr bis zum nächsten Rezept!

10.07.2012

Mein Freund die Kommunikation

Normalerweise befinden sich Hirn und Blog zu dieser Jahreszeit schon tief im Sommer-Motivations-Loch. Der Sommer in diesem Jahr spielt allerdings eher Gegenteil-Tag: Räume ich meine Winterschuhe weg und hole die Sandalen raus, fallen die Temperaturen unter 20°, sind alle meine T-Shirts gerade in der Wäsche klettert das Thermometer über 30°, kratze ich daraufhin Geld zusammen, um mal wieder 5kg Haare loszuwerden, zeigt der Wetterbericht wieder auf Herbst...da soll man jetzt schlau draus werden!;-)

Abgesehen von der leichten Kreislaufbeeinträchtigung durch dieses Achterbahnwetter, wirkt sich aber das durchwachsene Wetter durchaus positiv auf Allergie und allgemeines Wohlbefinden aus, weswegen ich es in diesem Sommersemester tatsächlich mal auf 3 Soft-Skill Kurse an der RWTH gebracht habe - auch wenn das Projekt Dissertation gerade ziemlich auf Eis liegt, kann man so zumindest noch einen soliden Nutzen aus dem Semesterbeitrag ziehen!

Der letzte und gleichzeitig interessanteste dieser Kurse "International Communication"  in der letzten Woche, hat mich wieder mal daran erinnert, dass die reflektierte Kommunikation tatsächlich noch viel schwieriger ist, als selbst ich mir das bisher vorgestellt hatte...;-)
 Prinzipiell habe ich aber gelernt, dass in der internationalen Kommunikation, wie sonst überall auch, ein gut ausgewogener Mechanismus der Selbstreflektion unabdingbar ist, um zu verstehen, wie andere Menschen so ticken - und das kann schonmal ziemlich abstrus werden!

So haben wir zum Beispiel gelernt, dass "der Deutsche an sich" einen sehr relaxten Bezug zur Höflichkeit hat: "Der Chef kommt Montag vorbei, bitte schaut darauf, dass eure Präsentationen fertig sind und alles ordentlich aussieht!" vorgetragen in einer moderaten, bis freundlichen Stimmlage gillt hier als völlig angepasst höflich.
Der "generische Brite" findet das aber scheinbar überhaupt nicht - bei ihm klingt dieselbe Ansage so: "Der Chef kommt Montag vorbei, vielleicht sollten wir alle uns einen kurzen Moment Zeit nehmen nochmal alles in Ordnung zu bringen?"

Diese Unterschiede im Bezug auf die Definition von Höflichkeit sind der Grund für die "typisch" britischen Floskeln "Thank you for not smoking" statt Nicht Rauchen! oder "We are sorry for the inconvenience" statt Außer Betrieb!. Oder, um eine britische Kollegin zu zitieren: Always thank everyone for everything and always apologize as reflex!

Und was das Lustigste ist: Beide Formen Anweisungen zu formulieren, klingen in den jeweils anderen Ohren oft herablassend - der Brite fühlt sich bevormundet, weil ihm die deutsche Ansage suggeriert er müsste jeden Arbeitsschritt erklärt bekommen, während der Deutsche die schwammigen, "über-freundlichen" Floskeln als bemutternt empfindet...ist das nicht ultra-scharf?;-)

Die theoretische Erklärung für diese kulturellen Unterschiede ist übrigens angeblich das "Cultural Sandwich" - es gibt "meat-driven" und "sandwich-building" Verhaltensweisen, also Kulturkreise, die gerne schnell, sachlich zum Punkt kommen und jene, denen die Aufrechterhaltung von Harmonie und Beziehungsgeflecht wichtiger ist und die daher viel mehr Worte (=Zeit) in "Brot und Beilage" investieren.
Auf der psychologischen Ebene erklärt man das mit dem Detachment bzw. Attachment von Person und Sache - je weniger ich zwischen meiner Person und meiner Rolle als Mitarbeiter unterscheide, desto weniger bin ich in der Lage sachliche Kritik oder direkte Aufforderungen unabhängig von Kritik an meiner Person zu sehen.

Und wenn dann noch ein kulturell starker Ehrencodex bzw. eine hohe Hierarchieabhängigkeit dazukommt, treibt das (aus unserer Sicht) ziemlich abstruse Blüten...
Die Anweisung von oben würde daher von einem "Klischee-Japaner" so formuliert: "Da wir Tanaka-san lange nicht gesehen haben, würden wir wünschen, dass er den bestmöglichen Eindruck von uns erhält, wenn er uns das nächste Mal besucht."

Je höher persönliches Attachment, Sandwich Building und Ehrencodex/Hierarchiebedürfnis in einer Kultur also sind, desto mehr bezeichnet man sie als "High-Context" Kultur. In der Anweisung oben muss man genau wissen a) wer ist Tanaka-san? b) was ist zu tun, damit er einen guten Eindruck bekommt? Was will er sehen, wen will er sprechen, worauf legt er Wert? und c) Wieviel Zeit bleibt uns noch, um uns vorzubereiten? Wann sagt uns unser Chef normalerweise Bescheid?...
Für jemanden, der "Low-Context" Kommunikation gewöhnt ist - wie ich;) - ist das fast unentzifferbar.
Und das war noch nicht das schlimmste Beispiel!;-)

Natürlich gibt es jede erdenkliche Grauzone in diesem Modell - der generische Brite wären zum Beispiel ein "Middle Context" Mensch, was aber trotzdem bedeutet, dass 90% aller deutschen Austauschstudenten bei einer typischen Hausaufgaben-Anweisung, wie der hier "If you have some spare time over the weekend, you might want to look more closely at chapters 1-3, as they are specifically linked to our problem!" aufgeschmissen wären!;-)



Aber keine schöne Theorie wäre ja perfekt ohne ein ABER - und das liegt für mich in den ständigen "", die ich hier gebrauchen musste...Wer ist denn wirklich "generisch irgendwas"?
Ich denke wie immer in den Gesellschaftswissenschaften, stößt man bei indivdueller Persönlichkeitsentwicklung an seine Grenzen.
In dem Low/High Context Modell wird das schon aufgegriffen, indem darauf hingewiesen wird, dass wir auch familiär, beruflich, religiös und und und auf eine gewisse Ausrichtung geprägt worden sein könnten...aber hilft das dann wirklich noch, um allgemeingültige Aussagen zu treffen?

Wie immer bleibt es also meiner Meinung nach dabei: Wer sich für Menschen interessiert und sich selbst reflektieren kann, kann ein guter Kommunikator werden...und wenn nicht, hilft einem auch kein kulturelles Fleischbrötchen weiter!;-)

Nachtrag: Video der Woche

Sogar der Nachtrag hat diesmal ein wenig länger gedauert, aber Internet ist, wie man weiß, immer noch ein rares Gut (der nächste Schritt muss wohl der böse Brief mit Anwaltsdrohung sein...) und die letzte Woche war sehr voll - davon eventuell später!;-)

Hier aber trotzdem noch ein "Gute-Laune-Garant" für jede Geburtstagswoche:-)

01.07.2012

Und alles blüht!


Ich habe leider mein wöchentliches Update ein wenig vernachlässigt, aber zumindest für die letzte Woche hätte ich auch einfach kein -/o gefunden.:) Für eine große Party hat es zwar dieses Jahr Zeit- und Geldmäßig nicht gereicht, aber ich hatte an meinem Geburtstag sehr viel leckeren Kuchen & Wein mit meinen Kollegen und einen sonnigen Relax-Nachmittag mit Freunden, am Tag danach Thermen, Abendessen & Massage als courtesy of the husband und Samstag nochmal Abendessen & Billard mit lieben, lustigen Menschen...Nach dem All-Time-Low im letzten Jahr also endlich wieder mal eine Geburtstagswoche, in der es nur +++ zu berichten gibt!:-)

+ Wieder einen Schritt näher an die sogenannte "große 30"...ich muss sagen, irgendwie juckt mich das überhaupt nicht. Zum einen kann man in der Gesellschaft beobachten, dass 40 oder sogar 50 heute die neue 30 sind - auch und vor allem bei Menschen, die bis 25, 28 oder 30 erstmal an der Uni rumhängen;) - und zum anderen weil 29 ja mal so nichts halbes und nichts ganzes sind...für die "große" 30 muss ich mir dann mal as einfallen lassen, mein letzter Nuller kommt mir ein Leben entfernt vor.;)

+ Blumen, Blumen wohin man schaut - ich glaube ich habe noch nie soviele Blumen geschenkt bekommen!:) Ein Buch über Balkongestaltung (Terasse geht ja auch:), 3 wunderschöne Unikate in Acryl, eine bepflanzte Dekoschale für die Küche, ein medizinballgroßer Strauß von meinem Chef und eine anonym gestiftete Sonnenblume (scheibar habe ich einen sehr heimlichen Verehrer, der mir Blumen ins Büro bringt...wobei ich immer noch meine Kollegen verdächtige;) - ich glaube, ich kann ein Thema erkennen!

+ Und um gleich beim Thema zu bleiben: Mein Garten macht mir auch Geschenke - die zweite Erb-Rose blüht (in Telekom-Pink...;), die erste selbst-gepflanzte Rose blüht überraschend dezent in creme-rosé (ich hatte mit hell-orange gerechnet) und passt damit hervorragend zum dunkelblau-lila Hibiskus daneben.
Und natürlich unsere Lilien-Explosion...was soll man sagen, wächst wie Unkraut und sieht super aus!:)

 







Und sogar ein paar "Altlasten" aus der Luisenstrasse haben den Winter-Umzug überlebt:




Ein paar Bücher habe ich aber auch bekommen, das gibt neues Blog-Futter und natürlich werde ich auch die Fotobeweise antreten, sobald die Bilder und Blumen-Tipps ihre Anwendung gefunden haben!

Und alles blüht...was für ein schöner Leitspruch für's neue Jahr! Ich hoffe es bewahrheitet sich...:)

Related Topics

Related Posts with Thumbnails