31.12.2012

Berühmte letzte Worte 2012


Huch, da ist Weihnachten schon wieder vorbei - ehrlich, je länger die Vorbereitungen dauern, desto seltsamer ist es, dass der ganze Spuk nach 2,5Tagen schon wieder vorbei ist und alles schon aufs nächste Jahr schaut...
Bevor es aber soweit ist, müssen wir da nochmal genauer hinschauen!:-)

Vorherrschendes Gefühl für 2013?
Hoffnungsvoll - 2012 haben sich viele Dinge verändert, gedreht, anders ausgerichtet. Jetzt wird es Zeit für ein bißchen "Ankommen"!

2012 zum ersten Mal getan?
Auf Geschäftsreise gewesen und mir dafür sogar einen neuen Anzug gekauft - hätte ich bei den Temperaturen aber nicht wirklich gebraucht...

2012 nach langer Zeit wieder getan?
Im Garten gearbeitet! Ich wollte das ja nie so wirklich zugeben, aber irgendwie ist Gartenarbeit schon schön - sogar für Allergiker...;-)

2012 leider nicht getan?
Die Bruchstücke fertig geschrieben. (unveränderte Übernahme aus dem letzten Jahr - aber gut voran gekommen bin ich an der Front trotzdem, daher stresst mich das nicht so sehr!:-)



Die teuerste Anschaffung?
Viele neue Möbel und gaaaanz viel Gartenkram!

(Un)wort des Jahres?
Weltuntergang! Irgendwann war es nicht mehr lustig und ausgefallen ist er dann auch noch.

Zugenommen oder abgenommen?
12Kilo weniger waren es im Sommer - seit es wieder Marzipan & Stollen gibt, sind es vielleicht noch 10 oder 9...aber immerhin!;-)

Alkoholexzesse?
Zunehmend seit 50% meiner Kollegen Belgier sind...die verstehen was von Bier!

Haare länger oder kürzer?
Meine Frisur ist wie ein Gemälde - zeitlos und manchmal etwas restaurationsbedürftig. (unveränderte Übernahme aus den letzten 3 Jahren;)

Kurzsichtiger oder Weitsichtiger?
Gleichbleibend kurzsichtig.

Mehr Kohle oder weniger?
Tendierte dieses Jahr gegen 0 bis noch weniger.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Weniger zwangläufig.

Mehr bewegt oder weniger?
Leider wieder etwas weniger - der gute Vorsatz lässt grüßen!


Film des Jahres?
Erschreckenderweise gab es in diesem Jahr scheinbar keinen Film, der die 5Punkte geknackt hat, aber dafür gleich eine ganze handvoll mit 4von5, was ja auch nicht schlecht ist. Entweder war also dieses Jahr kein Über-Überflieger dabei, oder ich war einfach zu kritisch? Anyway, the Winner is Avengers mit 4,5Punkten! Damit kann ich gut leben.;-)

Buch des Jahres?
Ist dieses Jahr ein Hörbuch und zwar Cleopatra! (Ich könnte das jetzt nochmal unterteilen, aber da ich meistens das Buch als solches und nur sekundär das "Vorlesen" bewerte, macht das eigentlich keinen Sinn:)

Erkenntnis des Jahres?
Es geht immer irgendwie weiter.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Das ist immer so schwierig zu entscheiden, ich habe ja dieses Jahr so einiges verschenkt...woher soll ich denn wissen, was davon am schönsten war, Schönheit liegt doch bekanntlich im Auge des Betrachters, oder?
Am zufriedensten war ich allerdings mit meinem Kirschblütenzweig, vielleicht auch deswegen weil ich anfangs überhaupt nicht wußte wie das am Ende funktionieren würde!;-)

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Ich habe in diesem Jahr ganz viel selbst-gebasteltes bekommen - Bilder, Karten, Blumen, Schmuck, ich kann beim besten Willen nicht sagen, was davon am schönsten ist, es macht mir alles sehr viel Freude!:-)

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
"Life without you is like a broken pencil - Utterly pointless!" - es ist ein Blackadder Zitat, aber gefreut hat es mich trotzdem!;-)

Die größte Enttäuschung?
Zählt auch der größte Aufreger? Dann die Dreistigkeit der Belgischen Bahn und der Höllentripp zurück nach Aachen. Das war das schlimmste Abend seit langem!

Beste Idee/Entscheidung des Jahres?
Ans Meer fahren!:-)

Vorsatz fürs neue Jahr?
Wieder ein wenig mehr bewegen und das Leben wieder ein wenig mehr genießen!

2012 war mit einem Wort?
Lang. Sehr lang. Zu lang!

30.12.2012

How To: Origami-Weihnachtsbaum

Wir haben keinen Weihnachtsbaum.
Das muss man als Statement zur Weihnachtszeit nur mal so in den Raum stellen und schon ist man oft irgendwie außen vor und wird merkwürdig beäugt. Platzmangel-Vermutungen, praktische Vorschläge zur Katzenabwehr und Mitleidbekundungen lassen nicht lange auf sich warten - ohne Baum ist schließlich kein Weihnachten.
Eigentlich ist die Wahrheit aber sogar noch viel schockierender: Ich will gar keinen Weihnachtsbaum!
Kein Platzproblem, kein Erziehungsproblem meiner Haustiere, keine Armut oder Transportunfähigkeit kann mich also von dieser unverzeihlichen Unangepasstheit an die westlich-christliche Kultur freisprechen.
Man mag meine Eltern verantwortlich machen, meine Lehrer oder auch andere prägende Faktoren meiner Kindheit, oder aber mir die volle Schuld geben, aber die Verweigerung der Besinnlichkeits-Tanne bleibt leider bestehen.;-)

Wobei ich mitnichten die prinzipielle Schönheit der Tanne an sich in Zweifel ziehen möchte - aber nur weil ich Pferde hübsch finde, stelle ich mir ja auch keins in die Badewanne...

Vielleicht bastle ich irgendwann mal mit meinen Kindern ein "Wir müssen draußen bleiben."-Schild für einen eventuellen Garten-Weihnachtsbaum, das möchte ich nicht ausschließen.
Bis dahin habe ich aber folgende Alternative gefunden: Der Weihnachtsbaum aus Papier

Mit ein wenig Zeit sehr unproblematisch herzustellen und absolut Nadel-frei!;-)

Schritt 1: Der Baum
Für dieses Modell brauchen wir (Überraschung) grünes und braunes Papier und verschiedenen Größen - Glanzkarton wie im Video sieht natürlich nett aus, mit mattem Papier gehts aber genauso gut...;-)



Schritt 2: Der Schmuck
Prinzipiell darf man hier natürlich wieder alles was beliebt - allerdings liegt es in der Natur der Sache, dass die normalen Kugeln etwas schwergewichtig für den Papierbaum sind!;-)
Ich habe mal in unserer Adventkranz-Schublade gewühlt und für Versuch Nr. 1 ein paar leichte Deko-Blüten und Silberdraht gewählt. Seidenblumen etc. sind aber bestimmt auch "zumutbar".



Und schon fertig ist der Papier-Baum zum Wiederverwenden...also keine Chance für Knut!;-)

29.12.2012

The Hobbit Part 1 (may contain spoilers!)

Unglaublich aber wahr, manchmal schaffen wir es dann doch auch nochmal ins Kino - vor allem wenn ausnahmsweise ein Film mal "groß" genug ist, dass sich das hiesige Kino auch die 2D Version (diesmal sogar im O-Ton) leistet. Und dann gab es auch noch Kino-Gutscheine zu Weihnachten...wer wäre ich, da Nein zu sagen?;-)
Da ich ausnahmsweise mal davon ausgehe, dass diesen Film tatsächlich so Mancher nocht nicht gesehen hat, werde ich versuchen möglichst wenig zu verraten - wer allerdings sehr empfindlich ist was Spoiler angeht, der lese vielleicht doch einfach nur die Vorrede!

Auch wenn die ursprüngliche HdR-Triologie schon ein wenig her ist und ich damals tatsächlich erst alle Filme auf einmal gesehen habe, als Teil 3 herauskam - ein typischer Reflex ändert sich scheinbar nie: Noch bevor irgendwer den Film überhaupt gesehen hat, haben sich die feindlichen Lager der "das kann gar nicht so gut werden wie im Buch" Skeptiper und der unbeeinträchtigten Verfechter schon so tief eingegraben, dass man eigentlich nicht mehr davon ausgehen muss, dass es sich lohnen würde hier noch vorgefertigte Meinungen irgendwie ändern zu wollen. Wollte ich böse sein, würde ich vielleicht den Vergleich mit dem ein oder anderen Religionskrieg nicht scheuen, aber zum Glück bin ich ja lieb!;-)

Ich persönlich bin eigentlich immer ganz glücklich, dass mich sowas im Positiven, wie Negativen nie anficht, zumal ich als Nicht-Leser von Tolkien sowieso schon zu den Ungläubigen und als Tolkien Nicht-Möger ja geradezu zu den schlimmsten Ketzern überhaupt zu zählen wäre.
Ich stehe deswegen auch heute noch auf und sage, dass mir der 2. HdR-Film besser gefällt als Teil 1, und mögen noch soviele Fans mir sagen "Unverzeihlich" wäre das einzig-wahre Prädikat für die Zwei Türme - ihr könnt ja schonmal den Scheiterhaufen vorbereiten!;-)

Was hat das jetzt aber alles mit dem neuen Hobbit zu tun?
Ich fand diese Vorrede mal notwendig, um zu demonstrieren, dass es manchmal ein Vorteil sein kann die Vorlage einer Fantasy-Verfilmung nicht zu kennen und zudem kein großer Fan von Fantasy zu sein. So kann man sich die Grabenkämpfe um Änderungen, Abwandlungen, Zuerfundenem und Unnötigem schon mal schenken und den Film als solchen wahrnehmen.
Auf der anderen Seite hat man es aber als Nicht-Fantasy Fan in "ersten Teilen" nicht leicht, denn wenn irgendwo Fan-Pampering betrieben wird, dann wohl in den "Einleitungsfilmen". Ich nenne das mal "Elfen und Zauberer Blabla" und meistens erkennt man es an Diskussionen um irgendwelche Dinge, die alle tolle Namen haben und von Bla, dem Sohn des Blubb an Bli vererbt worden sind...Spätestens nach 2 Minuten steigt mein Hirn da einfach aus, weil es mir nicht gegeben ist mich für Schwerternamen oder fiktiven Stammbäume zu interessieren - weswegen HdR Teil 1 bei mir auch ganz unten in der Präferenz steht, man kann da ein Muster erkennen!;-)

Positiv muss ich also festhalten: Ich fand den Hobbit weder unlogisch, noch zu lang, noch großteilig unnötig dramatisiert!
Ich finde das muss mal lobend erwähnt werden, denn ich hatte - berechtigt wie ich finde - schon ein wenig Bedenken, ob es so eine gute Idee ist ein schmales Kinderbuch auf 3 Abendfüllende Filme aufzublasen. Ich halte nichts von Heldenvereehrung und daher auch nichts davon irgendeinen Regisseur, Produzenten oder sonstwen vom "Gewinndenken"auszunehmen.
Die Anknüpfung an den Beginn von HdR-Teil 1 gefiel mir dabei besonders gut, denn hier wird einfach die liebe zum Detail deutlich, die man allen Filmen immer angemerkt hat.
Die großartigen Landschaften sind natürlich immer noch genauso schön wie dazumal, ein paar Bilder und Effekte haben sich in den 9 Jahren aber dann doch noch erkennbar verbessert - besonders hervorheben möchte ich das übrigens mal bei Gollum, der schon in den HdR-Filmen gut gemacht war und jetzt sogar noch mehr Ausdrucksmöglichkeiten bekommen hat. Ganz klar einer meiner Favoriten des Films auch und wegen dem Zusammenspiel mit Martin Freeman. Wer Watson mag, muss eigentlich Bilbo lieben, denn in vielen Ausdrücken ist der Unterschied verschwindend gering...;-)

Natürlich gibt es auch "bildtechnisch" viele Parallelen zum ersten Teil HdR - die Wanderung zum Weathertop, die Flucht nach Kazad Dum und Boromir gegen den Urukhai kann man leicht abgewandelt mit Zwergen wiederholt finden. Ein wenig schade fand ich, dass es keinen erkennbar neuen Soundtrack gibt - aber auch hier kann ich den "Nostalgie-Effekt" irgendwie nachvollziehen.

Aber das große Aber: Ich finde auch nicht jede Kritik unberechtigt.
Unabhängig von meinem Problem mit "Einleitungsfilmen" hatte ich an einigen Stellen einfach verstärkt das Gefühl, dass der Spagat zwischen Kinderbuch und Ernsthafter Story nicht wirklich funktioniert - ich möchte mal auf die Goblin-Bergwerkszene verweisen, die eigentlich in Indiana Jones 2 besser aufgehoben gewesen wäre und mir für den Film dann doch etwas zu albern war...
Auch das "Aufwärmen" von alten HdR-Charakteren funktioniert für mich nur bedingt - Frodo, Gandalf und Elrond scheinen noch irgendeine Funktion zu erfüllen, aber die "Beratungsszene am runden Tisch" war in der Kinofassung sehr merkwürdig. Vielleicht ist hier beim Schneiden zuviel weggefallen (ich gehe verstärkt davon aus, dass es einen Extended Cut geben wird), denn für jeden Nicht-Kenner der Geschichte passiert hier eigentlich...gar nichts. Saruman findet Gandalf nervig, Galadriel läuft sinnlos im Kreis, oder dreht sich im Gegenlicht, damit ihr Kleid hübsch fällt, dann ist die Diskussion plötzlich vorbei, obwohl keine Entscheidung getroffen, oder schon gefasster Entschluss irgendwie geändert worden ist und die Frage "Warum eigentlich Bilbo?" wird zwar gestellt, aber außerhalb von ein paar 0815-Phrasen nicht wirklich schlüssig beantwortet.

Trotzdem muss man aber einfach mal festhalten, dass ich nach 3 Stunden Film immernoch überrascht war, dass plötzlich der Abspann anfing - scheinbar habe ich mich also gut unterhalten gefühlt.;-)
Auch "Elfen und Zauberer Blabla" Meckerei ist also schon eher Motzen auf hohem Niveau - was allerdings die ultimative Frage nach dem "3 Filme Paradigma" angeht, möchte ich mir auch einfach dazu noch kein Urteil zumuten.
Es kann durchaus sein, dass ich nach Teil 3 feststelle, dass man für mich in jedem Film Szene 1,2,3,4 hätte weglassen und das Ganze auch in 2 Filmen hätte erzählen können - vielleicht aber eben auch nicht, wie soll ich das denn jetzt schon wissen?!?;-)
Wie immer muss also vermutlich die Wahrheit irgendwo dazwischen und in diesem Fall in ferner Zukungt gesucht werden!

Für den ersten Film vergebe ich mit kleinen Abzügen für Indi-Jones-Goblins und Hamsterrad-Galadriel überzeugte 4 von 5 Nazgul-Schwertern.
(Sollte sich die HdR Geschichte wiederholen, wird das allerdings gleichzeitig die niedrigste Wertung sein...Einleitungsfilme halt!;-)

28.12.2012

Geschenkpapier mal anders?

Wahrscheinlich kann es schon keiner mehr hören, aber ein paar Bastel-Posts muss/will ich dann doch noch nachliefern in den nächsten Tagen, jetzt wo auch die letzten Geschenke wohlbehalten bei ihren neuen Besitzern angekommen sind (ich sage nur: Zugfahren mit Papiergeschenken...nicht zu empfehlen für die Nerven!).

Einige aufwendigere Bastel-Projekte kriegen dann demnächst nochmal ihren eigenen Eintrag, heute wollte ich aber erstmal ein paar "Kleinigkeiten" vorstellen, die sich mehr oder minder zufällig aus einem Fehlkauf ergeben haben - Schicksal vermutlich!;-)

Alles begann vor langer Zeit (ca. Anfang Dezember), als ich eine Rolle Geschenkpapier und ein bißchen neues Bastelpapier kaufen wollte - also zog ich ein hübsches Schneeflocken-Muster Papier aus einem Container mit Geschenkpapier und nahm noch ein wenig weißes Transparentpapier mit, um daraus 3D Schneeflocken zu basteln.

2 Dinge haben an diesem Plan nicht so wie vorgesehen funktioniert: Zuersteinmal durfte ich an der Kasse feststellen, dass das Geschenkpapier falsch einsortiert war und statt der geplanten 1,50€ satte 6€ kosten sollte - extra reißfest und doppelseitig bedruckt war die Erklärung. Ich habe das dann mal trotzdem gekauft, weil ich mir dachte, vielleicht läßt sich ja der eine oder andere Geschenkanhänger daraus machen...Das erwies sich bekannterweise als weise Voraussicht, denn a) hat die Schneeflocke ü-ber-haupt-nicht funktioniert und b) war das Transparentpapier nur seeehr eingeschränkt zum Falten geeignet - scharfe Spitzen reißen leicht ein und Faltkanten lassen sich nicht gut erkennen, was beim "reverse folding" Probleme machen kann.

Das doppelseitige Geschenkpapier erwies sich dafür als Geschenk *haha* des Schicksals, denn das wiederkehrende blau/weiße Muster ist hübsch weihnachtlich und lässt sich total gut kombinieren - man muss allerdings den zusätzlichen Arbeitsaufwand bedenken, ersteinmal quadratische Stücke aus einem großen Bogen herauszuschneiden. Papp-"Schablonen" in verschiedenen Größen (10x10, 15x15, 20x20cm) und ein scharfes (!) Cuttermesser funktionieren nach einigen Experiementen am besten. Das Anzeichnen und Ausschneiden mit Schere&Lineal geht zwar auch, ist aber tatsächlich ungenauer und bei manchen Anleitungen kommt man leider schnell in Schwierigkeiten wenn das Quadrat nicht gerade geschnitten ist...

Ein paar kleine Geschenkanhänger sind dann aus dem Transparentpapier doch noch geworden, aber das Geschenkpapier hat sich in vielen Modellen bewährt, wie man hier sieht:



Kusudama traditionell




Doppelstern




Und eine Kusudama Variante - die Faltanleitung findet sich hier!







Es hat allerdings kein einziges Geschenk verpackt, also haben wir in diesem Jahr ein Geschenkpapierfreies Weihnachten gefeiert...die Umwelt dankt es uns vielleicht!;-)

Weihnachtliches Fingerfood. Oder: Kuchen ohne Backen!

Ja, ich weiß, Weihnachten ist ein bißchen wie Wacken - vorbei;-) - aber wann soll man denn seine Weihnachtsideen posten, wenn nicht nachträglich, will man nicht die Überraschung verderben?

Bisher war es ja gute Tradition an Weihnachten etwas "nicht-deutsches" zu kochen - in diesem Jahr hatte ich aber a) keine besondere Ispiration und b) meiner Oma versprochen, dass es Speck-Burger geben würde...;-)

Dieses Jahr daher im Weihnachtsangebot: Drei Gänge Fingerfood!

Als Vorspeise gab es daher Tomate-Mozzarella-Sticks, Fetakäsewürfel, Oliven, Speckdatteln und Knoblauchbrot - alles also Dinge, die sich gut mit den Patschehändchen essen lassen.

Was die Speck-Burger angeht, muss ich zu meiner Verteidigung vorbringen, dass es nicht so ungesund ist, wie es klingt - zu dem traditionellen Kern aus Hackfleisch und Speck kommen immerhin 4Schichten Gemüse (Salat, Gurken, Tomaten, Zwiebeln), guter "nicht-Plastik" Käse (mittelalter Gouda) und vor allem ein gutes Brot (Roggen-Finn Brod zum auftoasten), das etwas mehr liefert als nur eine Konsistenz, sondern tatsächlich auch nach etwas schmeckt.;-)

Das Dessert allerdings hat mich ein wenig gefordert, denn es gibt zwar viele süße Dinge, die sich als "Fingerfood" definieren lassen - Kekse, Törtchen, Spekulatius, Stollen, Dominosteine und und und...
Das Problem: Einfach irgendwas kaufen war mir zu einfach, aber irgendwas backen wollte ich dann doch nicht...ich hasse backen!;-)

Zum Glück habe ich Freunde, die nicht nut gerne und viel backen, sondern auch noch darüber bloggen und konnte mir daher die perfekte Inspiration besorgen: Cake-Pops!

Diese kleinen Schokokugeln hier folgen zwei völlig simplen "back-freien" Rezepten:

Für die dunklen: Einen Stracciatella-Kuchen zerbröseln und mit Firschkäse und Back-Kakao zu einem festen Teig kneten, Kugeln rollen (optional über Nacht im Kühlschrank lagern), auf Spieße stecken und mit Vollmilch-Kuvertüre überziehen, ca. 30Min im Kühlschrank auskühlen lassen - fertig!

Für die hellen Kugeln macht man übrigens genau dasselbe, nur mit einer Packung Doppelkekse (ziemlich anstrengend zu zerbröseln ohne Mixer^^), Frischkäse & Honig.

Die Kuvertüre schmelzt sich zu "Dippen" der Kugeln am besten in einer Tasse, nicht in einer Schüssel - das ist dann aber auch schon der ganze "Insider-Tipp".
Die Schokokugeln schmecken hervorragend und sind völlig simpel herzustellen.


Auch als Back-Muffeln kann ich also sagen: Das machen wir bestimmt wieder mal!:-)

21.12.2012

- o + Teil 36. Apocalypse Now?

Sagen wir es doch einfach mal wie es ist: Dieses ganze Welteruntergangs-Gedöns hat schon vor mindestens einer Ewigkeit aufgehört lustig zu sein!

Es ist mir ziemlich unverständlich, wie sich eine ganze (Medien)Welt tatsächlich ein ganzes Jahr damit beschäftigen kann immer wieder darüber zu diskutieren, ob denn nun die Welt untergeht, Sachkundige anzukarren, die bestätigen, dass das natürlich nicht passieren wird....und den ganzen Ringelreihen dann wieder und wieder und wieder von vorne anzufangen.
Man sagt ja der Mensch lernt am besten duch Wiederholung, aber das ist doch nun wirklich albern, oder?

Manche haben es dann aber auch wie immer nocht gelernt und frieren sich jetzt auf irgendeinem Berg in Frankreich den A**** ab, um von im Gestein lebenden Aliens gerettet zu werden...das macht einem fast Christen sympathisch, sogar die glauben weniger abwegigen Kram!;-)

Heute also euch allen einen schönen Nicht-Weltuntergang und ein letztes Stimmungsbarometer vor den Feiertagen:

- Weihnachtsfeiertage durchwandern in jedem Jahr eine interessante Vorausschauungskurve zwischen "uuh Geschenke aussuchen!" und "Tannenduft-Gemütlichkeit" über "Mir eigentlich egal" bis zu "Kein Bock auf diesen ganzen Besinnlichkeitsmist!". Momentan bin ich mal wieder schwerst genervt von der erzwungenen Besinnlichkeit und den vielen dummen, völlig unnötigen Ritualen, mit denen man sich so das Leben schwer macht. Man muss einen Tannenbaum aufstellen, man muss Geschenke einpacken, man muss zusammen ganz doll besinnlich sein, man muss, man muss, man muss...Warum kann man nicht einfach mal nur machen was man will? Ich habe ja nichts dagegen, wenn jemand seine 4m Tanne im Wald schlägt, oder sein komplettes Haus mit komischen Lichterdekos vollstopft, weil er das will, aber dieses "Sonst ist es ja kein richtiges Weihnachten" Argument will mir nicht einleuchten...
Meistens zeigt die Stimmungskurve um 5vor12 an Heiligabend wieder nach oben, hoffen wir mal, dass das diesmal auch so ist!

o Zum Glück gibt es ja Lichtblicke im Leben, zum Beispiel hausgemachte, spontane Weihnachtsfeiern mit lieben Menschen, die man aktiv eingeladen hat, weil man sie auch tatsächlich gerne sieht (seien wir mal ehrlich, auf wieviele Familienfeste trifft das schon nicht zu??;-)! Und mein persönliches Schulterklopfen habe ich mir dieses Jahr redlich verdient, denn es sind alle Geschenke rechtzeitig da und fertig und ich glaube die selbstgesetzte Quote von 50% Selbstgebasteltem habe ich mehr als erfüllt. Nun muss nur noch die Post die letzten Päckchen sicher ausliefern, dann kann ich beruhigt schlafen (dieser "hoffentlich kriege ich das auch unfallfrei zum Empfänger" Stress ist wirklich ein gorßer Nachteil von selbstgemachten, fragilen Geschenken;-)!!

+ Und noch ein Lichtblick aus der Grinch-Höhle: Gleich nach Weihnachten gibt es zumindest noch einen Feiertag, der viel weniger nervig überladen ist und gegen den man wirklich nichts haben kann - Ich liebe Feuerwerk, da kann ich mich jetzt schon drauf freuen, wie ein Schneekönig!;-)
Und was fast noch besser ist: In diesem Jahr haben wir noch gar keine Pläne gemacht! Das mag jetzt ein wenig seltsam klingen als großer Pluspunkt für diese Woche, aber im Zusammenhang macht das schon Sinn: Es wird ja immer "normaler", dass man schon so ab August gefragt wird auf welcher Party, wie wo wann man denn dieses Jahr Silvester feiert - das hat auch schon wieder was von Überritualisierung und deswegen finde ich es dieses Jahr total entspannsam, dass ich 14Tage vor Tag X noch gar nicht weiß was passiert!
So kann man sich ganz ohne Müssens-Druck darüber freuen, wenn noch eine unvorhergesehene Einladung vorbeischwimmt, oder aber auch einfach mal einen ganz gemütlichen Abend unverplant verbringen.
Das Leben ist voller Überraschungen!:-)

In diesem Sinne viel Spaß mit dem Weihnachtsvideo der Woche und schöne Feiertage!


18.12.2012

Die Sache mit der Zielgruppe Teil II

Ich habe es ja schon einmal gesagt und ich sage es wieder: Wie man mit Zielgruppen umgeht, hat viel mit der Frage zu tun, warum man eigentlich schreibt.

Die Antworten auf diese Frage(n) mögen sehr unterschiedlich sein, aber in meiner Erfahrung lässt sich die Sache mit den Zielgruppen immer früher oder später auf die Entscheidung zusammenkochen inwieweit ich zu Konsessionen an eine diffuse Lesergruppe oder seltsame Annahmen bezüglich einer solchen bereit bin.

Eine interessante Auseinandersetzung zu diesem Thema habe ich gerade gestern in Judith's Blog aufgeschnappt, die sich ihrerseits auf eine veröffentlichte Leserbriefantwort von Scott Lynch bezog. Ich empehle sehr sich das englische Original mal zur Gänze zu Gemüte zu führen, denn hier werden gleich mehrere "Worst-Case-Leser" Szenarien kombiniert - und die Antwort "If you don't like it,  fuck off and write your own book!" hat auch viel Schönes !;-)
Der auch bei Judith verlinkte Blogartikel geht noch einmal genauer auf die Behauptung "weibliche Helden in Fantasy sind unrealistisch" ein, aber mir persönlich ist ein ganz anderer Punkt viel saurer aufgestoßen (vielleicht auch, weil man fast schon hinnimmt, dass Menschen, die solche Leserbriefe schreiben sich vorher nicht die Mühe machen zu recherchieren...):

Zitat:
I do not expect to change your mind but i hope that you will at least consider that I and others will not be buying your work because of these issues. I have been reading science fiction and fantasy for years and i know that I speak for a great many people. I hope you might stop to think about the sales you will lose because you want to bring your political corectness and foul language into fantasy. if we wanted those things we could go to the movies. Think about this!

Zwei Dinge stören mich an diesem Abschluss extrems:
1. Woher weiß ich und woher weiß er, das er tatsächlich für "viele Menschen" spricht? Warum sollte mich diese unbewiesene Aussage in irgendeiner Form jucken?
2. Das Argument "sie verkaufen ja dann auch viel weniger Bücher"!

Ich finde es prinzipiell nett, dass sich der Autor an dieser Stelle die Mühe macht darauf hinzuweisen, dass innerhalb seiner erdachten Welt die angeprangerten "unrealistischen" weiblichen Seefahrer völlig logisch sind, da sich sein Universum in einigen essentiellen Punkten von der Realwelt unterscheidet.
Man mag sich an dieser Stelle fragen warum weibliche Piraten sich den Vorwurf gefallen lassen müssen nur ein Produkt der "political correctness" zu sein, während kein Kleinwüchsigenverband sich über Hobbits beschwert - aber vielleicht haben die das Konzept Fantasy einfach besser verstanden...

Ich bin nicht sicher, ob ich mir in derselben Situation diese Zeit genommen hätte, denn mit dem Schlussargument "wenn sie das nicht ändern, werde ich (werden wir) ihre Bücher nicht mehr kaufen", wäre für mich die Debatte eigentlich abgeschlossen gewesen und meine Antwort hätte sich auf ca. 2Sätze beschränkt:
Warum glaubst du, dass mich das interessiert?
und
Schönes Leben noch!

Ich bin was Kommentare dieser Qualität angeht, allerdings auch etwas vorbelastet von meinem ersten Kontakt mit einer "Lektorin" (Jeder, der die Story schon kennt, möge sie gerne überspringen!;-) - besagte Frau war nach der ersten Lektüre des Rosenfriedhofs der Meinung ich sollte doch nicht soviele meiner Hauptfiguren "umbringen", da die Zielgruppe für "Romantische Romane" das vielleicht zu brutal finden könnte.
Vergeblich habe ich darauf hingewiesen, dass es für den zentralen Plotpoint "Wiedergeburt" irgendwie notwendig ist, dass zuerstmal ziemlich viele bis alle Personen sterben und es ziemlich langweilig wäre, wenn das immer erst nach einem glücklich-erfüllten Leben mit 90 passiert...
Die Diskussion zog sich also hin, bis zu dem Totschlagargument "Na wenn Sie das so lassen, werden Sie aber nicht viele Leser finden."
Worauf meine Antwort bis heute lautet: Na und?;-)

Man sagt mir ja oft nach ich hätte ein Problem mit "Authoritäten" und die obige Geschichte wäre ein Ausdruck davon, aber ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass ich vielmehr ein Problem mit "Sinn- und Respektlosigkeit" habe (und es nur ein dummer Zufall ist, dass diese beiden so oft von Authoritäten ausgehen;-).

Ich empfinde es als hochgradig sinnlos - und im Fall des völlig unreflektierten, unbewiesenen und unbelegbaren Leserbriefes oben übrigens auch respektlos - eine Geschichte in ihren Grundfesten anzuzweifeln, nur weil eine willkürlich definierte Zielgruppe "im Normalfall" nicht darauf gepolt ist.

Wie sähe denn das Fantasy-Genre aus, wenn alle Geschichten so wären, wie sich der nette Briefeschreiber das scheinbar vorstellt? Eine um die andere Geschichte, in der der männliche, weiße, heterosexuelle Held eine hilflose, weiße, heterosexuelle Frau retten muss und das Ganze dan garniert mit ein paar Elfen und Zwergen?

Also wenn das meine anerkannte Aufgabe wäre, um meine sogenannte Zielgruppe glücklich zu machen, würde ich lieber ganz aufhören zu Schreiben!

17.12.2012

Listening to: Cleopatra: A Life

Mein Plan für die Weihnachtsferien?
Endlich mal die ganzen Hörbücher hören, die sich in den letzten Monaten angesammelt haben, weil mein tolles Abo mir jeden Monat eins schenkt, ich aber zu beschäftigt war, die Hexen-Reihe zuende zu hören... Eine anspruchsvolle Aufgabe, aber ich bin hoffnungsvoll!;-)

Zum Anfang habe ich mir daher mal das Non-Fiction Experiment Teil 2 gegönnt - ich hatte ja schon angekündigt, dass es diesmal eine Biographie werden würde - zum einen lese ich sowas tatsächlich gern und zum anderen ist die "Storyline" einfach viel stringenter und damit im Hörbuch einfacher zu verfolgen.
Und da ich mich schon seit dem Bonner Shakespeare-Stück frage wieviel Wahrheit da eigentlich drinsteckt, war ich total begeistert, als mir Cleopatra quasi vor die Füße gerollt ist (ohne Teppich diesmal;-).

Bis gestern also im iPod meines Vertrauens: Cleopatra: A Life geschrieben von Stacy Schiff und gelesen von Robin Miles (Robin ist hier übrigens ein weiblicher Vorname, sollte man wissen, ich hatte mit einem Sprecher gerechnet)


Einen ersten Pluspunkt bekommt zuerst mal das Cover, das, wie ich finde, ausnehmend gut gestaltet ist. Aber auch ansonsten hat dieses Buch eigentlich alles, was ich bei einer Biographie sehen will - einen guten Erzählstil irgendwo zwischen detailreicher Quellenanalyse und süffisantem Humor, genug Daten und Fakten, um vernünftig recherchiert zu sein, aber auch genug "Anekdoten" umd Spaß zu machen.

Wußte z.B. schon irgendwer, das Cicero Mark-Anton bis zu seinem Lebensende vorgeworfen hat, dass er sich zum Auftakt einer Rede im Senat mal auf seine Toga gekotzt hat, weil er vom Vorabend noch einen tierischen Kater hatte? Nein? Jetzt schon! ;-)

Natürlich sind es solche Geschichten, die am besten hängen bleiben - mit irgendwas muss ich meine Umwelt ja nerven, wozu ist man sonst Historiker?!? - aber auch ansonsten kann man viel aus diesem Buch mitnehmen - vor allem vermutlich, dass Geschichte (auch die von Shakespeare) immer von den Siegern diktiert wird, und das Frauen dabei oft einfach nur deswegen schon den Kürzeren ziehen.

Und auch wie bei der Invention of Murder muss ich auch die Lese-Leistung loben. Ich kann mir gut vorstellen, das das attraktive Vorlesen von Sachbüchern seine Tücken haben kann, aber Robin Miles gibt der Geschichte eine angenehme und amüsante Note. Wer 100% harte Fakten ohne persönliche Einfärbung möchte, sollte aber vielleicht sowieso lieber auf ein "klassisches" (aka langweiliges) Geschichtsbuch zurückgreifen.;-)

Für ein "würde ich sofort wieder hören" Hörbuch muss es daher natürlich auch 5 von 5 Aspis-Viepern geben!

14.12.2012

Mich deucht das funktionieret nicht...

Ich habe es ja schon angekündigt und ich mache es auch wahr: In diesem Jahr gibt es zu Weihnachten die volle Bastel-Breitseite!

Die meisten größeren "Geschenkprojekte" sind inzwischen fertig (eins steht noch bei 95% und eins braucht noch 50%, aber das dürfte am Wochenende auch gegessen sein), aber auch für alles nicht gebastelten Geschenke wollen ja Verpackungen, Geschenkanhänger und und und erdacht werden....

Manchmal muss man aber auch einfach mal sagen....äh ja... nee....

So geschehen beim untigen Video - eine Bastelanleitung von über 30Min (!) muss man sich mal in aller Ruhe geben, aber wenn man mal sehen will was für abgefahrene Sachen man mit einem Blatt Papier anstellen kann, dann sollte man sich die Zeit unbedingt nehmen!



Ich habe dieses Modell mal in die Reihe "machen wir später mal" eingereiht, denn auch wenn ich gerade falte, bis mir die Halswirbel knirschen (ungelogen...), ist mir das doch noch einen Schritt oder auch 10 zu hoch...

Machen wir's im (nächsten) Winter!;-)

Bis dahin kann man ja immer noch sowas hier machen - Schaut auch schön aus!

10 Jahre...

...und gehalten haben wir uns doch ganz gut, oder?;-)


Gut, meine Frisur ist wie immer überdenkenswürdig und der Mann hat sowieso weniger Haare als noch mit zarten 24 Jahren, aber ansonsten kann ich (Montag Morgen mal außen vor;-) beim Blick in den Spiegel noch gelassen bleiben.

Was mich allerdings völlig irritiert...ich habe kein einziges Foto von uns gefunden VOR 2004...ich meine halloo? Kann doch kaum sein, dass wir 24Monate lang jeder Kamera entgangen sind...oder?

Ich muss da nochmal nachrecherchieren!;-)

Und jetzt die übliche Frage: Und wie fühlt man sich so?
Und wie bei jedem Jahrestag, Geburtstag usw. muss die Antwort lauten: Zum Glück genauso wie gestern!

Aber ein wenig feiern darf man sich natürlich trotzdem - heute gibt's erst mal (nur) ein nettes Mittagessen beim Lieblingsgriechen, aber mal sehen vielleicht kommt ja dann nächstes Jahr die 2. Hochzeitsreise?

WWäre doch mal ein guter Zeitpunkt!:-)

07.12.2012

- o + Teil 35


Man mag es ja kaum glauben, aber pünktlich zum Dezember ist es dieses Jahr mal wirklich Winter geworden - normalerweise erwarten wir den ja in diesen Breiten wenn überhaupt erst gegen Ende Januar...;-)

Und was muss man feststellen? Erst meckern alle, dass es regnet, weil "es ja gar keine echten Winter mehr gibt" und kaum schneit es meckern alle noch mehr, weil ihre Straßen, Züge und Busse plötzlich total verstopft sind. Das Wetter kann es niemals irgendwem Recht machen - vielleicht sollte man da mal eine Awareness-Kampagne gegen Wetter-Diskriminierung starten?;-)

- Apropos Diskriminierung, ich möchte mal das "Ich fühle mich gepiesackt" Thema noch mal aufgreifen! Nach meinem tollen Allergietest letztes Jahr wurden mir ja gleich 2 Hyposensibilisierungen als Alternattive zum 1x wöchentlichen Arzttermin verkauft, die ich jetzt auch beide wahrnehmen darf, da sich die Wirkstoffe nicht kombinieren lassen - wäre ja auch zu einfach gewesen...
Also steht jetzt jeden einzelnen Tag einmal fieses Zeug schlucken auf dem Programm (is ja nur für 3Jahre^^) und zusätzlich darf ich mir jetzt einen Monat lang 1x in der Woche eine Spritze bei der Tante Doktor abholen - zugegeben 4Wochen klingt sehr viel besser als 3Jahre, aber leider muss ich nach Woche 1 mal festhalten: AUA! Nicht nur das mein linker Arm Montag Abend und Dienstag ü-ber-haupt-nicht mehr zu bewegen war (anfassen, draufliegen, gegestoßen, davon will ich gar nicht erst reden), nein, er tut auch konstant immer noch weh. Vermutlich habe ich das Glück, dass die letzte Restschwellung am Montag noch da ist, wenn die nächste Spritze fällig ist - man gönnt sich ja sonst alles. Wehe das hilft nicht!!!

o Prinzipiell habe ich ja nichts gegen ein wenig Weihnachtsstimmung, aich wenn ich als Anti-Christ gar kein Weihnachten feiere - an Lichern, Süßigkeiten und Geschenken kann man sich ja zum Glück auch so erfreuen!;-) Zudem macht Weihnachtsbeleuchtung den Winter (der ja wie schon erwähnt hierzulande meist eher naß, kalt, dunkel und eklig ist) irgendwie gemütlicher. Das fällt vor allem ab Januar auf, wenn alle Lichter wieder weg sind, die Feiertage vorbei und sich der "Kein Bock mehr auf kalt & dunkel" Winter-Überdruss einstellt.;-) Trotzdem muss, finde ich, mal eines gesagt werden: Ein Weihnachtsalbum aufzunehmen ist für mich gleichbedeutend mit "meine Karriere gibt eh nichts mehr her" oder der Kuh-Werdung der eigenen Kreativität (irgendein Depp wird's schon kaufen, wenn X-MAS drauf steht...).
Da musste ich mir doch diese Woche im Frühstücksfernsehen erzählen lassen, dass drei grinsende Blondchen mit dickem amerikanischem Akzent, Glitzerpallietten im Haar und Taffetta-Abendkleidchen den "Spirit" der "Celtic Woman" verkörpern...Boudicca rotiert in ihrem Grab, also wirklich...pff!

+ Noch eine schöne Zugabe zu Weihnachten: Weihnachtsferien!!!
Noch t-2Wochen bis zum Fress-Urlaub zwischen den Feiertagen...ich habe zwar noch keine richtige Idee was bei uns dieses Jahr auf den Tisch kommen soll, aber alleine eine Woche lang nicht jeden Tag im Stockdunkeln aufstehen müssen, ist schonmal viel wert! :-)
Nun muss man nur noch hoffen, dass die Familienresie nach Jerusalem nicht wieder so stressig wird, wie vor zwei Jahren, als es ja auch schon Schnee im Dezember gab...an sich hat ja jetzt jeder schonmal Zeit und Muße sich darauf einzustellen - also liebe Bahn: Auftrag erkannt??;-)

In diesem Sinne schon mal ein schönes Wochenende und viel Spaß mit dem Video der Woche:


Celtic Woman....pfffff!

02.12.2012

Eine Advent Improvisation

Ich weiß, es mag ein wenig ironisch klingen nach den letzten Posts, aber was den Advent angeht, wollte mir so Basteltechnisch mal ü-ber-haupt-nichts einfallen bzw. gelingen...

Eiiigentlich hatte ich ja angekündigt dieses Jahr mal was ganz einfaches in Schwarz-Weiß zu machen und vor allem mal neue Deko zu kaufen - aber wie jedes Jahr kam der Advent dann irgendwie doch wieder zu früh, das Weihnachtsgeld zu spät und die Inspiration mal so gar nicht.;-)

Nachdem ich also vergeblich in der letzten Woche noch versucht habe im Last-Minute-Shopping eine Schwarz-Weiß Idee und die entsprechende Deko zu finden, war ich heute (sprich 10Uhr morgens am 1. Advent) ein wenig zur Improvisation gezwungen.
Kerzen hatte ich ja immerhin schon, den Kranz haben wir gestern noch schnell organisiert, aber ansonsten ging irgend wie gar nichts - die kurzfristige Bastelidee, die ich noch hatte, wollte mal so gar nicht, wie ich wollte, dann ist noch ein Kerzenhalter abgebrochen und um irgendwas Neues zu kaufen, war es natürlich auch schon zu spät...

Im nächsten Jahr müssen wir uns also wirklich (!) mal einen Termin in den Kalender schreiben, aber bis dahin gibt es dieses Jahr die "Nur Weiße" Variante aus der 10-Minuten-Notfall-Improvisation inklusive "versenkter" 4. Kerze - wenn man sich die Entsehungsgeschichte überlegt, ist das Ergebnis ja gar nicht mal soooo übel geworden!;-)


 In diesem Sinne einen schönen 1. Advent allerseits!


Garten Origami Teil III

Ich habe es angedroht und ich mache es auch wahr: Ein Bastel-Post jagt den nächsten!

Woran es liegt? Es haben einfach viel zu viele Menschen im November Geburtstag - man will nicht immer den Karneval verantwortlich machen, aber an irgendwas muss es ja liegen...;-)

Für den 2. Bastel-Post in 2 Tagen machen wir es uns aber mal einfach - ich stelle vor: Das Modell "Phoenix & Dragon" (Tiger sehen im Origami nicht so beeindruckend aus...;-)

Wie man einen Blumentopf einfach und schnell gestalten kann (wenn man genug Stoffreste hat;-), habe ich ja schon beschrieben und auch den Phönix kennen wir ja schon aus einem anderen Post.
Was also noch fehlt, ist der Drache und den bastelt man nach folgendem Rezept:



Das Modell ist gar nicht so schwierig zu falten, wie das Ergebnis vermuten lässt, das Glanzpapier ließ sich allerdings wieder mal ein wenig bitten...ich weiß ich mache mir das Leben immer unnötig schwer was meine Papierauswahlen betrifft, aber ich hoffe immer, dass mir das Endergebnis Recht gibt...

Mit ein klein wenig (fast) unsichtbarem Tesa-Film und ein bißchen schwarzer Farbe zum nachziehen der weißen Faltkanten, ließ sich der grüne Drache aber sehr gut auch in "glänzend" umsetzen und liefert so (finde ich) einen netten Kontrast zu dem knalligen Vogel.

Und der Efeu? Ich gebe zu, Efeu ist jetzt nicht so DIE Zierpflanze schlechthin (manche würden das Plänzchen eher als Unkraut bezeichnen;-), aber für mich war die Assoziationskette Drache-Burg-Efeu irgendwie naheliegend...ich hoffe das Ergebnis überzeugt! :-)




30.11.2012

Origami Komplett. Oder: Manchmal darf auch rosa...

Wer mich kennt, wird es schon wissen: Rosa ist mal so gar nicht meine Farbe!

Aber, wie immer gibt es für jede Regel eine Ausnahme und in diesem Fall eine recht offensichtliche: Kirschblüten.
Mal ehrlich, wer Japan mag, muss Kirschblüten lieben und die sind nun mal rosa, da habe dann nicht mal ich was dran zu meckern...;-)

Nun ist es ja die nette Tradition Anfang Dezember Kischzweige ins Haus zu holen, die sollten dann gegen Weihnachten blühen - zum Einen ist unser kleiner Kirschbaum im Garten aber noch viel zu mickrig, als das man da guten Gewissens schon dran rumschnippeln sollte und zum Anderen hatte meine Mutter schon Mitte November Geburtstag, also musste eine andere Möglichkeit her.
Und weil ich Grünzeug und Basteln und Nähen mag: Warum nicht mal alles auf einmal?!?

Heute im Bastelstudio also: Garten-Origami Teil II mit Näh-Extensions!:-)

Schritt 1: Der Bastel-Teil
 Zunächst brauchen wir für unsere Kischblüten wieder mal 2 Dinge - die Bastelanleitung und das passende Papier.
Die Bastelanleitung finden wir wie so oft bei Youtube:


Das Papier allerdings haben ich wieder selber gestaltet - Farben matschen macht einfach mehr Spaß, als fertiges rosa Papier kaufen...
Der Fertigungsprozess verlängert sich aber durch das Wasserfarbenspiel um ca. eine Woche, denn solange sollte man die fertig getrockneten Blätter in einem dicken Buch pressen - so vermeidet man nacher unschöne "Wasserwellen" auf den Blütenblättern.
Wer aber nicht soweit voraus planen kann oder möchte, ist vermutlich mit Rosa/Weißem Origami-Papier auch gut beraten!:-)



Schritt 2: Der "Garten"-Teil
Wenn wir also unsere Blüten gebastelt haben, brauchen wir als nächstes den "Rohstoff" zum Anbringen und eine Art diesen darzustellen.

In diesem Fall habe ich mich für die klassische "Weinflaschen-Vase" entschieden, man kann aber auch einen größeren Zweig oder mehrere als Mobile z.B. ins Fenster hängen oder Ähnliches - der Kreativität sind da mal wieder keine Grenzen auferlegt!:-)
Angebracht haben wir die Blüten mit Nadel und Faden - das ist ein wenig "fiddeliger" als die Heißklebepistole etc. zu bemühen, aber man sieht die Fäden nacher kaum noch, was dem Gesamteindruck vielleicht etwas mehr entgegen kommt.

Unser Grünzeug kommt dieses Mal allerdings nicht aus dem eigenen Hinterhofgarten, sondern ist eine Stiftung aus dem Vogelschutzgebiet Langerwehe - in dieser Stelle auch auch noch einmal vielen Dank an die fleißigen Spaziergänger und Spender!

Schritt 3: Der Näh-Teil (optional)
Wer sich die Mühe macht eine tatsächliche Vase zu besorgen oder die Weinettiketten ordentlich abzuknibbeln möge sich diesen Schritt gerne schenken - ich hatte eben noch diesen 1qm rosa Stoff von meinem verunglückten Färbe-Marathon übrig, daher war das für mich einfacher!;-)

Am unteren Rand des Stoffes ist ein einfacher Saum geschlagen (der war sogar noch vom eigentlichen Kostüm, brauchte ich nicht mal die Nähmaschine zu bemühen - eine gerade Naht, sollte aber auch im Zweifel nicht so viel Mehrarbeit machen), am oberen Ende, ist der Stoff einfach nur eingeschlagen, drappiert und mit der bewährten Gummiband und Borte Methode fixiert. Ein zweites Gummiband, dass das untere Ende fixiert, bis man die vertikale Naht (geht am besten per Hand und dauert ca. 10Min) fertig hat, ist sehr hilfreich, man sollte nur darauf achten es nicht mit "einzunähen"...;-)

Apropos vertikal - diese beiden Fotos haben sich allen "Drehversuchen" erfolgreich verweigert, ich hoffe man erkennt aber trotzdem was gemeint ist!

Und schon haben wir ein nie verblühendes Stück Frühling für den ganzen Winter!:-)


25.11.2012

- o + Teil 34. Oder: Machen wir's im Winter!





Der Eine oder die Andere mag es bereits gemerkt haben: Es ist ein wenig still im Blogbereich zur Zeit.

Zum einen hat das sicherlich damit zu tun, dass die Vollzeitbeschäftigung noch eine neue Erfahrung ist, an die sich meine innere Uhr erst einmal gewöhnen muss - zum anderen ist aber auch wieder mal so ein typischer Winter angebrochen...
"Machen wir's im Winter" ist deshalb auch so eine Art Running Gag in meinem Freundeskreis und heißt ungefähr sowas, wie "Alles was wir gerade nicht hinkriegen, weil wir im Garten arbeiten, Filmen, Fotografieren, Larpen, Theater spielen, in Urlaub fahren und sonstige Gut-Wetter-Dinge erledigen wollen, können wir ja dann im Winter machen, wenn es eh dunkel und kalt draußen ist"...
Dieser Mechanismus funktioniert ungefähr genauso gut, wie "Lernen während der Weihnachtsfeiertage" oder "Diät halten während des Sommerurlaubs" - der Witz besteht also eigentlich darin es jedes Jahr wieder zu behaupten und eventuell sogar zu versuchen, obwohl man genau weiß was daraus (nicht) wird...eigentlich traurig, oder?;-)

Aaaanyway, bevor es jetzt also wieder vorweihnachtlich still wird, weil zuviel aus dem Sommer nachgearbeitet werden und zuviel für Weihnachten gebastelt werden muss, hier nochmal ein kurzer Stand der Dinge:

- Bei Pratchett heißt es immer where you have policemen, you find crime - ich frage mich, ob das auch für Versicherungen gillt? Sobald du eine Versicherung hast, passiert irgendwas wofür du diese Versicherung brauchst? Wir snd ja erst seit August wieder stolze Besitzer einer Rechtschutzversicherung, die auch unser Wohneigentum abdeckt und siehe da, schon müssen wir sie auch benutzen...
Das heißt eigentlich müssten wir natürlich nicht, aber nachdem in der letzten Woche 3 Handwerker unseren Garten auseinanderzunehmen meinten, fühlten wir uns dann doch leicht genötigt, mal nachzufragen, ob man uns nicht vorher irgendwie hätte mitteilen können, dass solche größeren Bauvorhaben dieses Jahr noch auf unserem Grundstück geplant sind...Dann hätte ich mir die 3Stunden Knochenarbeit und die 50€ Pflanzen und Mulch für die Umgestaltung eines Blumenbeetes, das jetzt leider ein Betonfundament wird, nämlich gespart!

o Auch wenn es vielleicht ansonsten bis zu den Feiertagen ein wenig ruhiger werden könnte - zumindest an "Bastel-Posts" dürfte noch einiges dazu kommen! Ich versuche ja immer noch meinem Vorsatz gerecht zu werden mindestens 50% meiner Geschenke in diesem Jahr selber zu machen (das mit den 100% war utopisch...;-) und das bedeutet (leider) auch, dass man mit den Planungen für Weihnachten ungefähr zur selben Zeit anfangen muss, wie die Weihnachtsschokolade beim Aldi auftuacht - also so Ende August ungefähr...;-)
Ein paar Stücke konnte ich ja schon Unfallfrei an den Mann oder die Frau bringen, aber seid gewarnt: Es kommt noch mehr!

+ Eigentlich hat man uns ja in diesem Jahr den Weltuntergang "versprochen", was allerdings (so hoffe ich zumindest) niemand mehr so wirklich ernst nimmt, weil man uns die Apokalypse schon oft versprochen hat, ohne das je was daraus geworden ist. Trotzdem stellten wir letztlich fest, dass 2011/2012 trotzdem ein ziemlich schwieriges Jahr gewesen zu sein scheint - natürlich könnte das auch einfach Zufall sein, aber es ist doch erstaunlich wieviele Krankheiten, Trennungen, Operationen, Unfälle, Jobwechsel, finanzielle Engpässe und und und alleine in meinem überschubaren Bekanntenkreis zusammen gekommen sind. Vielleicht ist also an der schädlichen Auswirkung dieser Planetenkonstellation ja tatsächlich was dran und das bringt uns doch dann gleich mal zum Pluspunkt des Tages: Ab 2013 müsste es ja dann wieder bergauf gehen, oder?!?;-)

In diesem Sinne verbreite ich also mal ein wenig Optimismus für die Weltuntergangs-Afterparty und wünsche viel Spaß beim Video der Woche!;-)


16.11.2012

Nachtrag: Wolverine. Oder: Auch Monster-Filme brauchen Liebe!

Vermutlich mal wieder ein Film, den jeder außer mir schon gesehen hatte, aber ein paar Worte möchte ich dann dazu doch noch verlieren...

Mein gebetsmühlenartiges Credo gegen die Überbewertung "tiefsinniger" Kinofilme ist ja hinreichend bekannt - man geht also eigentlich richtig in der Annahme, dass ich prinzipiell Mutanten-Action-Filmen nicht abgeneigt bin!;-) Tatsächlich mochte ich die ursprüngliche X-Men Triologie auch ganz gern, immerhin tummeln sich hier ein paar Cartoon-Helden meiner Kindeit und Filme mit Ian McKellen und Patrick Steward und Hugh Jackman haben es in meinem persönlichen Universum sowieso ziemlich leicht gut anzukommen.

Leider gibt es aber in Filmreihen immer mal wieder das Phänomen, dass ich mal als "Kuh-Werdung" beschreiben will - heißt wir schlachten das Rindvieh, bevor keiner mehr Steak haben will.
Diesen Eindruck hatte ich schon bei dem seltsamen X-Men meets Highschool Film, bei dem man sich ja dann auch gleich die Star-Besetzung einfach mal gespart hat, um die Gewinnmarge zu erhöhen (man verstehe mich nicht falsch, ich mag Michael Fassbender, aber diese Rolle hätte auch jeder andere spielen können...).

Und siehe da auch mit Hugh Jackman und Liev Schreiber kann man einen Film machen, der einfach mal so...egal ist.
Ich hatte mir da wirklich ein wenig mehr versprochen, aber scheinbar ist man schon direkt nach Teil 3 der eigentlichen Filme in das "Die Leute geben ja eh Geld dafür aus"-Koma gefallen, dass Fortsetzungen großer Merchandise-Filme ja so gerne mal befällt *hustharrypotterhust*.

So muss ich leider festhalten, dass Wolverine Origins für den Actionfilm das ist, was Porno für die romatische Komödie ist - wir haben eine Menge krasser Mutanten und cooler Kampfszenen, die wir jetzt mit einer mehr oder minder logischen Handlung verbinden müssen, weil der Film sonst nur 45Minuten lang ist. Dann garnieren wair das Ganze noch mit ein bißchen halbherzigen Love-Interest und Schwerer Kindheit, fertig ist der Blockbuster...

Am Ende kommt noch (für mich) erschwerend hinzu, dass man sich nicht mal Mühe gibt, das irgendwie an die originale Triologie anzuschließen, was für mich ein klares Zeichen von kuh-esker Filmemacherei ist - man konnte sich in Film 1-3 noch nicht drauf beziehen, weil noch keiner wußte, dass/ob es sich lohnen würde die Kuh noch weiter auszuweiden. Matrix ist auch so ein schönes Beispiel dafür - keiner glaubt doch wirklich, dass Teil 2-3 während der Produktion von Teil 1 schon geplant waren, oder??;-)

Für das ungesungene Mutant-Highschool-Musical habe ich glaube ich 1,5 von 5 Injektionsspritzen vergeben - Wolverine bekommt leider auch nicht mehr und das trotz Hugh Jackman...traurig!;-)

11.11.2012

Nachtrag: Origami meets Gartenarbeit Teil 1

Ein kleines Bastel-Projekt muss ich noch nachliefern, jetzt wo es seinen neuen Besitzer gefunden hat: Garten Origami! :-)

Man nehme:
- 1 Pflanze (in diesem Falle selber gezüchtet, ist aber nicht essentiell!;)
- 1 kleine Plastiktüte
- Tesafilm
- 1-2 Gummibänder
- 1 quadratisches Stück Stoff
- 1 Stück Band oder Borte
- 1 Schaschlik-Spieß
- 1 Stück Origami-Papier (ich würde mindestens 15x15cm empfehlen)

Schritt 1: Wickeltechnik
Zuerst einmal suchen wir eine robuste Plastiktüte (Gefrierbeutel sind eine gute Idee) und stelle den Blumentopf hinein. Anschließend kann das überstehende Plastik fest um den Topf gewickeln und mit Teasafilm fixiert werden.
Als nächste "Schicht" falten wir die Seiten unseres Stoffstückes nach innen, so dass am Ende keine ausgefransten Enden zu sehen sind und wickeln auch das fest um den Blumentopf.
Fixiert werden kann das Ganze mit einem einfachen Gummiband.
Sobald wir dann alle Falten gezuppelt und zu unserer Zufriedenheit arrangiert haben, muss das Gummiband dann wieder in bekannter Tradition mit einem hübschen Band oder ähnlichem kaschiert werden.:-)


Schritt 2: Deko
Hierfür brauchen wir ein hübsches Stück Papier - ich habe mit mit dem Weihnachts-Glitzer-Deko-Karton ein wenig das Leben schwer gemacht, ein flexibleres Papier ist daher eher zu empfehlen!
Die Bastelanleitung für die Libelle gibt es hier:



Da sich der Karton ein wenig gesträubt hat, musste ich die Mittelachse der Figur nochmal mit grünem Garn umwickeln, was aber zum Glück nicht auffällt - und die Bastelkanten ergeben einen netten "Gesichtsausdruck", also hatte der Kampf mit dem Karton auch sein Gutes...;-)

Zur Fixierung im Blumentopf umwickeln wir dann einfach wieder einen Schaschlik-Spieß mit einem Gummiband oder Garn und stecken ihn kurz vor den Flügeln durch die Figur (in meinem Fall musste eine spitze Nagelschere nachhelfen).

Und fertig ist der selbstgebastelte Blumentopf inklusive Deko!:-)

Final Fantasy XIII-2. Oder: Helden brauchen keine Realität!

Scheinbar sind 4Monate ungefähr die Zeit, die ich brauche ein Spiel durchzuspielen...Interessante Beobachtung, oder aber einfach nur Zufall, man weiß es nicht!;-)

Wir schon angekündigt, bin ich von meinen (mit leichten Abzügen) positiven Erfahrungen mit XBox Final Fantasy XIII direkt zur Fortsetzung übergegangen - und das obwohl man mit Fortsetzungen von Square in der Hinsicht bisher keine wirklich guten Erfahrungen gemacht hat...ich sage nur X-2, Girl-Group Wisch-Wasch statt Monster schnetzeln? Nein danke!;-)

Final Fantasy XIII-2 macht nicht soviel falsch, versucht einiges besser zu machen und verliert eigentlich erst auf den letzten Metern. Die Gruppenzusamenführung, die mir bei Teil 1 noch so auf die Nerven gegangen war, fällt hier einfach mal aus, denn außer den beiden Hauptcharakteren stehen nur einzufangende Monster als Party-Verstärkung zur Verfügung - hat ein bißchen was von Pokemon, sieht aber zum Glück besser aus!
Ein klein wenig Japano-Fluffyness konnte man sich dann aber doch nicht verkneifen, also kann man seinen gezähmten Viechern 1000de von komischen Schleifchen und Blümchen anstecken...das kann man aber auch gut lassen!;-)
Im Gegenzug zu dieser leichten Einschränkung im Paradigmen-System (Monster können nur eine festgelegte Rolle übernehmen und 1Set kann nur 3 vorher festgelegte Monster einsetzen) sind die menschlichen Protagonisten universell einsetzbar und die "Easy" Option für Kämpfe macht sich bei den Bosskämpfen bezahlt - man gewinnt zwar weniger Items & Erfahrungspunkte, aber Bosse geben sowas eh selten her - der typische "ungewinnbare" Boss-Fight ist mir hier also auch nicht untergekommen, was sowohl meine Nerven schont, als auch die Gefahr verringert, dass der Controller doch irgendwann mal zum Fenster rausfliegt...;-)

Es hätte mich allerdings noch mehr gefreut, wenn dadurch auch das Leveln weggefallen wäre - das muss man aber leider immer noch, denn Monster entwickeln sich nur, wenn man ihnen das richtige Futter besorgt und das gibt es (wer hätte es gedacht?) nur in Kämpfen mit anderen Monstern...oh well...
Ansonsten gibt es an Kampfsystem und Spielaufbau nicht viel zu mäkeln - auch wenn sie wieder sowas wie Zufallskämpfe eingebaut haben *sfz* - aber leider stößt mir das Ende ziemlich sauer auf.
Wer das nicht wissen will, bitte HIER aufhören zu lesen und dem Spoiler aus dem Weg gehen! Danke!:-)



Das "Zeitreise" Thema ist ja gerade mal wieder total in und wird hier auch mehr oder minder logisch verfolgt (Paralleluniversums und so) - anfangs ist dieses Hin&Hergehüpfe ein wenig verwirrend, aber man findet doch rein nach und nach.
Schwierig wird es mit der Story erst am Ende. Zum Einen sind die Aufgaben, die zum 100%igen Abschluss der Handlung erfüllt werden müssen teilweise nur was für wirklich, wirklich zwanghafte Menschen (sämtliche Karten zu 100% ablaufen, sämtliche Monster auf jeder Karte und Zeitebene einmal bekämpfen, 70.000Münzen im Casino gewinnen...auch dafür ist mir meine Lebenszeit einfach zu schade!!;-), zum Anderen führt keines der ungefähr 8 alternativen Enden, die man innerhalb der Handlung freispielen kann, an der Tatsache vorbei, dass man nicht gewinnen kann! Man - kann - nicht - gewinnen!
Ich habe alle Enden freigespielt, bis auf das allerletzte für das man die 100% gebraucht hätte und das habe ich mir bei youtube angesehen und es führt kein Weg daran vorbei: Am Ende ist die Hauptheldin tot, die Welt untergegangen und die ganze Handlung läuft darauf hinaus, dass man dem Bösewicht die ganze Zeit über eigentlich in die Hände gespielt hat.
Das geheime Ende erklärt das nur noch ein bißchen ausführlicher und man darf den Oberbösewicht nochmal verprügeln, was ihn am Ende aber auch nicht umbringt...halloo???

Prinzipiell habe ich nichts gegen "Nicht-so-ganz-happy-Ends" - der Held stirbt, die Welt ist aber gerettet usw. - aber 90Spielstunden auf meiner Uhr, nur um dann festzustellen, dass ich auch gleich hätte aufgeben können, weil das Ergebnis das Gleiche ist? Seriously?!?
Nun sagt man mir vermutlich: Naja, aber es gibt nunmal ab und zu Situationen, in denen man nicht gewinnen kann, so ist das Leben nunmal.
Worauf ich antworte: NÖ!
Um "das wahre Leben" abgebildet zu sehen, stehe ich jeden Morgen auf - beim Rollenspiel (und mehr oder minder sind ja Computerspiele auch nichts anderes) möchte ich Monster schnetzeln und die Welt retten!
Oder zumindest möchte man doch am Ende das Gefühl gehabt haben irgendwas erreicht zu haben.

Aus erzähltechnischer Sicht kann man also vielleicht nichts gegen ein Evil Ending haben - aus "warum hab ich jetzt so lange daran rumgesessen?!?" Gründen allerdings schon!
Scheinbar ist geplant die ganze Geschichte jetzt in XIII-3 zu einem runden Abschluss zu bringen. Ich will Ihnen raten, dass das funktioniert, ansonsten muss ich da mal einen Beschwerdebrief schreiben!;-)

Trotzdem muss ich für Teil 2 ganz massiv Punkte abziehen. Selbst wenn sich Teil 3 super spielt und das Ende wieder ein wenig rausreißt, würde ich Teil 2 wohl nicht nochmal spielen wollen - als in sich geschlossene Geschichte funktioniert das also scheinbar nicht, Fortsetzung hin oder her...

Ein paar Pluspunkte vergebe ich für die Easy-Option und die Tatsache, dass ich für die alternativen Enden nicht das Spiel 8x durchspielen musste (gibt es ja auch;) - unter dem Strich bleiben also 2 von 5 Zeitschleifen für eine gute Idee mit einer für meine Motivation leider völlig verheerendem Ende.

Hörbuch in Serie II: Witches (Terry Pratchett)

Endlich funktioniert unser Internet ja mal wieder normal - 9Monate nach unserem Umzug, wurde das auch mal langsam Zeit! - was auch bedeutet, dass ich endlich wieder vollen Nutzen aus meinem Audible-Abo ziehen kann. Und da sich da ganz schön viel Guthaben angesammelt hatte, konnte ich endlich mal Terry Pratchetts 2. großen Bücher-Zyklus in meinem Hörbuch-Regal vervollständigen:

1. Equal Rites
...hatte ich ewig nicht mehr gelesen und war als Hörbuch daher wieder eine erfrischend neue Erfahung. Als eines der ersten Discworld Bücher überhaupt, hat es natürlich noch nicht den Charm der späteren "verwobenen Charakterstruktur" einer seit Jahren entwickelten Welt. Trotzdem ein netter Einstieg für den Charakter Granny Weatherwax, auch wenn die meisten "Konsequenzen" dieser Handlung erst später wieder aufgenommen werden.

2. Wyrd Sisters
Wie ich immer sage: Wer Macbeth mag, wird Wyrd Sisters lieben! Mein Fall ist The Scottish Play ja nun nicht gerade, aber trotzdem kann ich die Homage als Shakespear-Fan natürlich nur gutheißen.;-) Ich muss aber sagen, dass ich diesen Teil der Reihe noch am schwächsten finde - das liegt aber vielleicht auch daran, dass ich ein kleines Trauma aus den 14Monaten (!) Probezeit für unsere Theaterfassung mitgenommen habe...irgendwann kann man es einfach nicht mehr hören!;-)

3. Witches Abroad
Jede Serie braucht eine kleine Exkusion. Bei den Watchmen war es Jingo, bei Rincewind ist es Interesting Times und bei den Witches ist es Witches Abroad - ein wildes Konglomerat von Vodoo, Spiegelmagie, der inheränten Grausamkeit von Märchen und den Konsequenzen eines Happy Ends um jeden Preis. Auch wenn es nicht so wirklich in die Reihe passen will, kann man den Tiefsinn zu schätzen wissen, oder sich aber die wunderschönen Obskuritäten belustigen!;-)

4. Lord and Ladies
Eigentlich mein liebster Teil der Reihe, vielleicht auch deswegen, weil hier die "dunkle Seite" der Discworld Geschichten wieder voll durchschlägt - mein liebster Watchmen Roman ist ja genau aus demselben Grund Nightwatch... Die dunkle Version von Midsummernight's Dream hat daher eigentlich alles was man für einen guten Alptraum braucht - und ist ab und zu immer noch lustig, das ist etwas das nur Pratchett so hinbekommt!

5. Maskerade
Ich habe mal einen Abzug von einem Dozenten bekommen, weil ich als "Buch-Rezi-Übung" die Zusammenfassung von Maskerade eingereicht hatte - er meinte ich hätte mir doch die Mühe machen sollen den englischen Titel herauszufinden...Ich habe mir nicht die Mühe gemacht ihn auf Amazon hinzuweisen, wo er vielleicht auch hätte herausfinden können, dass MasKerade der englische Titel ist.^^ Auch britische Autoren können nicht-englische Schreibweisen verwenden, dagegen gibt es kein Gesetzt, das mir bekannt wäre!;-) Eine wunderschöne Parodie, auf ein Liebslingsthema meiner Jugend - Phantom von Susan Kay war eines meiner Liebslingsbücher - und daher lange Zeit mein Lieblings-Pratchett überhaupt. Heutzutage stehe ich halt mehr auf die düsteren Geschichten...;-)

6. Carpe Jugulum
Pratchett hat schon über Vampire geschrieben, bevor sie wieder "in" waren - zum Glück! Man könnte allerdings meinen, dass sich die komische Twilight-Frau hier ein paar Ideen abgeschaut hat - zumindest das seltsam-peinliche Familienleben von ewigen Teenagern kommt hier auch schonmal zum tragen.;-)
Das letzte Buch der Reihe (bisher), vollzieht gleichzeitig den "Generationenwechsel" im Hexenzirkel mit meinem Lieblingscharakter Agnes Nitt & ihrem vorlauten Alter Ego Perdita (siehe Maskerade). Sicher sein kann man sich natürlich nicht, aber ich glaube nicht, dass die Serie noch eine Fortsetzung erleben wird - zumal die Hexen ja jetzt als Nebenrollen für die Tiffany Aching Serie ausgeliehen sind.;-)

Auch wenn es lange dauert die ganze Serie von vorne bis hinten durchzuhören, lohnt sich jedes einzelne Buch! Die Charaktere sind detailreich und liebevoll gestaltet und entwickeln sich teilweise in überraschende Richtungen im Laufe der Geschichten - das ist ja das schöne an Serien, man hat soviel mehr Zeit seine Figuren zu entwickeln und ins Herz zu schließen.
Als nächstes werde ich vermutlich nochmal das Sachbuch-Hörbuch ausprobieren! Das dürfte dann auch eine angenehme Abwechslung für alle Nicht-Pratchett Fans werden...;-)

Helden meiner Kindheit: Ronja Räubertochter

Um gleich mal an die Disney-Nostalgie anzuschließen, schiebe ich mein liebstes Kinderbuch gleich mal hinterher! :-)

Ich hatte es ja glaube ich schon mehrfach erwähnt: Sprachen Lernen als Erwachsener ist einfach anstrengend! Wenn ich gewußt hätte, wie sehr sich meine Kapazität mir Dinge zu merken und meine Zeit es überhaupt zu versuchen nach dem Abitur exponentiell in Lust auflösen würde, hätte ich vielleicht Französisch in der Schule nicht abgewählt...oder mir mehr Mühe gegeben...;-)

Aber hätte, wäre, könnte, hilft ja leider auch nicht weiter, bis irgendjemand mal eine fuktionale Zeitmaschine erfindet, also bin ich immer noch auf der Suche nach einem entspannsamen Weg Vokabular und Grammatik mitzunehmen, ohne Auswendiglernen oder stundenlanger Wiederholung (dafür ist mein Leben einfach zu kurz, sorry!;-). Bücher lesen und Filme in der Fremdsprache ansehen, sind ja immer so die Geheimrezepte - funktionieren aber erst, wenn man schon einen gewissen Grundstock an Verständnis angesammelt hat. Filme ansehen von denen man 5-10% versteht, macht nicht so wirklich viel Freude und ein Buch lesen, bei dem man jedes 2. Wort im Wörterbuch nachschlagen muss, ist meine Vorstellung des Fegefeuers.^^

Was ist also die Alternative? Lern-Lektüre habe ich ja schonmal ausprobiert, aber das Problem an diesen "zu Lernzwecken verfassten kleinen Geschichten" ist genau das: Sie wurden zu Lernzwecken verfasst. Das scheint einzuschließen, dass sie einfach nicht interessant sein können. Als "Feierabendentspannung" taugt das also auch nicht, man (ich) muss sich immer noch zwingen diese lahmen Krimiesken Versuche zu lesen, wo man doch so viele spannendere Bücher im Schrank hat...

Eine mögliche Lösung, die gerade den Beta-Test bei mir bestanden hat: Kinderbücher!
Damit das funktioniert, muss man natürlich auch Kinderbücher haben, die man auch heute noch gerne liest - Check!;-)
Testobjekt Nummer 1 war daher Ronja Räubertochter von Astrid Lindgren, mein liebstes Kinderbuch seit ungefähr 20Jahren. Wunderschön geschrieben, voller Magie & Natur und mit wunderschön überzogenen Charakteren, wie man sie als Kind nur lieben kann.;-)
Und es funktioniert! Ich kann nicht wirklich sagen, ob ich jetzt schon wahnsinnig viele neue Vokabeln oder tolle neue Superskills mitgenommen haben, aber Fakt ist: Ich habe dieses Buch auch in der Fredsprache sehr gerne gelesen und sogar noch einen 2. Durchlauf angehängt (Kinderbücher sind ja auch nicht sooo lang - ein weiterer Pluspunkt) und sogar da hatte ich noch Lust dazu!:-)

Ich kann also sowohl das Buch (5 von 5 Rumpelwichten:) als auch die Lernmethode durchaus weiterempfehlen - der Lernerfolg mag nicht so messbar sein, aber zumindest muss man sich in seiner Freizeit nicht auch noch zum Büffeln zwingen...:-)
Als nächstes auf der Liste: Die unendliche Geschichte!

Nachtrag: Hail Chameleon! Part II: Tangled

Irgedwer sagte mal zu mir, dass man sich alle Disney Filme ab und inklusive dem König der Löwen schenken kann, weil ja nichts mehr so toll ist wie damals als wir noch klein waren...
Ich glaube so eine Einstellung resultiert nur daraus, dass man sein Inneres Kind irgendwo hat verhungern lassen - Disney Filme als Erwachsener ansehen, kann ja auch einfach nicht funktionieren! Als "Ü30Kind" geht das aber hervorragend!;-)
Einige meiner liebsten Filme sind aus der "After Lion King" Ära - Mulan, Herkules, New Groove, um nur ein paar zu nennen - und ich bin daher eigentlich immer geneigt dem neusten Ableger mal eine Chance zu geben, auch wenn es sich nicht immer lohnt. Aber welche Produktionsfirma bringt schon zu 100% super Filme auf den Markt...

Rapunzel musste ich aber schon alleine deswegen auf meinem Zettel vermerken, weil ein Chameleon mitspielt - das passiert immerhin nicht oft und sollte in jedem Fall unterstützt werden! Es hat ein wenig gedauert, aber was lange währt und so...:-)



Wie man vielleicht dem Trailer schon entnehmen kann, bin ich was meinen bevorzugten "Menschen fallen lustig um, oder werden gehauen"  Slapstick-Humor angeht voll auf meine Kosten gekommen. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass sich seit New Groove nicht mehr so laut gelacht habe, auch wenn aus dieser Situationskomik weniger gute Zitierwürdige One-liner zu ziehen sind. Das Chameleon an sich war allerdings ein wenig verschenkt...es kukt nicht mal in verschiedene Richtungen, ich meine...halloo? Das ist witzig!

Pluspunkt muss also sein: Menschen fallen lustig auf die Nase!
Negativpunkte sind: 1. Es wird unheimlich viel (zu viel) gesungen! (Wenn man Pop-Sternchen als Stimmen casted, war das wohl so gedacht, aber trotzdem...) und 2. In einem Film, in dem ein Chameleon mitspielt, war mein Lieblingscharakter ein Pferd!
Zugegeben das Pferd ist super, aber trotzdem muss ich einen ganz individuellen Punkt abziehen für diesen inneren Kampf mit mir selbst!;-D

Unterm Strich bleiben aber so trotzdem noch 4 von 5 Friseurterminen übrig - ich habe nicht mal was für die ewige Singerei abgezogen (in einem meiner Lieblingsklassiker Beauty&Beast singen alle schließlich auch dauernd, man muss da mal konsequent sein!).
Man sollte also seinem Inneren Kind diesen Film unbedingt mal gönnen - auch wenn man kein Chameleon-Fan ist!;-)

06.11.2012

Städtereisen im eigenen Viertel (eine Fotostory)

Wer es noch nicht erahnt: Ich mache im Urlaub sehr viele Fotos. Und damit meine ich sehr viele Fotos!

Zu früheren Zeiten, als ich noch mit 36Bildern/Film hantieren musste, war das natürlich noch imposanter - nach einem Paris-Urlaub 14Filme zum Entwickeln zu geben und danach mit einem Stapel von 500Fotos wieder abzuziehen, hatte noch einen ganz eigenen Charme.
Heutzutage sind das nur noch KB auf einer Speicherkarte, was vielleicht auch dazu beiträgt zu erklären warum wir heute so unglaublich viele Fotos machen: Zum einen haben wir unsere Handy-Kamera eigentlich immer dabei und müssen nicht mehr explizit an das notwendige Equipment denken, zum anderen hällt uns auch die Vorstellung nicht mehr ab, dass irgendwann die Regalmeter in unserer Wohnung zuende gehen könnten, wenn wir weiterhin Fotoalben ansammeln...

Die Bilderflut im Internet geht inzwischen schon so weit, dass man alleine mit den Flickr-Uploads aus 24Stunden einen ganzen Raum füllen kann. Gemütliches Schmökern in alten Fotoalben bleibt da ein wenig auf der Strecke, aber was mich noch mehr erstaunt hat: Wenn wir alles und jeden fotografieren, warum nehmen wir dann eigentlich die Stadt um uns herum als so selbstverständlich dar?

Den Anstoß zu dieser Erkenntnis erhielt ich am letzten Wochenende - nachdem mein Mann jetzt unter die Reiseführer-Schreiberlinge gegangen ist, wurde er gebeten ein paar Ansichten aus dem Frankenberger Viertel einzureichen. Und da ich nunmal leider in unserer Familie die annerkannte Städtereisen-Fotografin bin, mussten wir das leider mit einem Sonntags-Spaziergang (*pun intendet*) verbinden!;-)

Das Viertel in dem man lebt also so betrachten, als wäre man ein Tourist, war die Aufgabe und hat uns einen völlig neuen Blickwinkel eröffnet auf die netten Winkel und Ecken, die man meistens einfach übersieht. Und dabei sind wir den eigentlichen "Tourismus"-Highlights nicht mal nahe gekommen.

Im Anschluss also eine Fotoserie zum Thema: Aachen im goldenen Herbstsonnenschein!:-)















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