2011-12-30

Berühmte letzte Worte 2011


Ich habe es die ganze Woche schon vorgehabt und jetzt ist es soweit: Morgen sagen wir ByeBye 2011 - da muss vorher nochmal nachgetreten werden!;)

Vorherrschendes Gefühl für 2012?
Erwartungsvoll - manche Dinge können echt nur besser werden!

2011 zum ersten Mal getan?
Mit dem Flugzeug geflogen! War weder schrecklich noch super...ziemlich enttäuschend eigentlich!

2011 nach langer Zeit wieder getan?
Hmmmmmmm...Theater gespielt! War wirklich eine gute Idee das nicht mehr zu tun - nichts gegen die Gesellschaft, aber ich werde einfach zu alt für diesen Stress!;)

2011 leider nicht getan?
Die Bruchstücke fertig geschrieben...Ausfallerscheinungen sei Dank...

Die teuerste Anschaffung?
Zählt das Eigenheim? Nein? Dann die Dip-Station!;)

(Un)wort des Jahres?
Euro-Krise. Warum ständig über irgendwas reden, das scheinbar sowieso niemand versteht?!?

Zugenommen oder abgenommen?
Ein wenig abgenommen, aber vom Projekt 20-12 (2012 das Gewicht, das ich mit 20 hatte;) bin ich noch weit entfernt...

Alkoholexzesse?
Wenig, wenig, war ja ständig krank. Nicht mal meinem Geburstag konnte ich richtig feiern...das muss nächstes Jahr wieder besser werden!!!

Haare länger oder kürzer?
Meine Frisur ist wie ein Gemälde - zeitlos und manchmal etwas restaurationsbedürftig. (unveränderte Übernahme aus den letzten 2 Jahren, scheint also zu stimmen!!!;)

Kurzsichtiger oder Weitsichtiger?
Gleichbleibend kurzsichtig.

Mehr Kohle oder weniger?
Weniger. Leider...

Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr...*sfz*...Das mit dem sparen wird dieses Leben wohl nix mehr...(unveränderte Übernahme aus dem letzten Jahr - ich kenn mich sowas von gut!;)

Mehr bewegt oder weniger?
Mehr! Endlich mal!!! :)

Film des Jahres?
Wie immer schwierig, wir haben so viele verschiedene Filme gesehen dieses Jahr...5 Punkte haben sowohl Shutter Island als auch Zombieland als auch Stardust bekommen (nur so zur Demonstration was ich mit verschieden meinte;)...Ich fürchte ich entscheide mich für den 2. Kung-Fu-Panda, nicht weil er zwangsläufig besser ist, als die anderen, aber weil er mich zum Lachen gebracht hat, als ich dringend aufgemuntert werden musste!:)

Buch des Jahres?
The Historian. Ein Buch über Archiv-Geeks...was soll ich sagen?!?;)

Erkenntnis des Jahres?
Es geht nicht darum, dass man auf die Nase fällt, es geht darum sich immer wieder aufzurappeln!

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Hmmm, lass man überlegen...Teure Geschenke waren ja nicht drin dieses Jahr, aber ich schätze dafür, dass ich unseren Sommerurlaub daran ausgerichtet habe, dass wir zur Dr. Who-Tour in Cardiff sein konnten und diese dann nicht nur verschenkt, sondern auch tapfer mitgemacht habe, hab' ich schon ein goldenes Ehefrau-des-Jahres-Fleißkärtchen verdient, oder?;)

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Zu Weihnachten habe ich eine Karte mit dicken, mongolischen Schwimmern bekommen...das ist nicht schön, aber selten.;) Außerdem einen singenden Hund und ein Mini-Gärtner-Set für unseren zukünftigen Mini-Garten...da fällt die Entscheidung schwer...;)

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
"Kann ich dich demnächst anrufen, wenn ich mal motiviert werden muss?" - Ich hab das mal als Kompliment verstanden und ich bin gern das Motivations-Äffchen!;)

Die größte Enttäuschung?
Kein Geburstag, keine Halloween-Party, nur ständig Arzttermine...

Beste Idee/Entscheidung des Jahres?
Den Dispo-Rahmen ignorieren und Urlaub machen! Eine der wenigen wirklich, wirklich, wirklich guten Zeiten dieses Jahr!!!:)

Vorsatz fürs neue Jahr?
Gesünder sein und produktiver! Das eine nach dem anderen.;)

2011 war mit einem Wort?
Schwierig!!!

Super 8 (vorsicht Spoiler!)

Endlich war mal ein Film auszuleihen, den wir tatsächlich schon eine ganze Weile sehen wollten!;)

Als Kind der 90er bin ich nicht mehr mit Super 8 Filmen aufgewachsen und auch einigermaßen dankbar dafür, dass es von mir soviel ich weiß keine peinlichen Kinder-Heimvideos gibt - wenn man mal Lord of the Ings außen vorlässt und bei dem hab ich freiwillig mitgemacht!;)
Super 8 vermittelt aber dieses Gefühl von Hobby-Geektum sehr gut - oder zumindest die Faszination einer neuen und für uns lustig antiquierten Technik - und addiert dazu noch eine spannende Story.


Ich fand es besonders interessant den Special Features zu folgen, in der J.J. Abrams erzählt, wie die Geschichte des Films aus zwei zuerst völlig unverbundenen Ideenfrakmenten entstand - das passt so schön zu meinen Inspirationsüberlegungen (siehe unten;). Manchmal reicht eben ein Punkt nicht aus, um ein Koordinatensystem für eine Geschichte daraus zu entwickeln: Erst durch die Kombination zweier Funken (eine Gruppe Kinder mit einem Geek-Hobby + ein Transport aus Area 51) mutiert die Handlung in eine neue Richtung. Vorher hat man nur (frei zitiert) "eine Gruppe Charaktere ohne Story und einen Plot-Hook ohne Charaktere".

Mir gefiel der Zusammenschluss sehr gut - die Retro-Umgebung ist sehr konsequent umgesetzt und irgendwie passen auch die ganzen Kindheits-Klischees (die jungen Detektive, der überforderte Kleinstadt-Sherrif, die Regierungsverschwörungen, das missverstandene Alien, der desillusionierte Wissenschaftler und der skrupellose General) in diese Atmosphäre, ohne veraltet oder abgenutzt zu wirken.

Der Einblick in das Alien-Design (ein weiteres Special Feature) ist ebenfalls sehr sehenswert - auch wenn das "zu groß, um ganz ins Bild zu passen" Feature bei Cloverfield schon überstrapaziert war;) - und geht auch noch einmal auf generelle dramatische Bedürfisse ein: Zuerst kennen wir die Szene, die wir wollen, dann designen wir das Alien, das dazu passt.
Eine interessante Herangehensweise, ich bin bei meinem Fantasy-Kram immer umgekehrt daran gegangen: Welche Viecher fände ich cool und welche Szenen lassen sich daraus basteln.;)

Aber um nicht abzuschweifen, halte ich einfach mal fest: Charaktere überzeugend, Aliendesign interessant, Raumschiffidee spannend, Film gut! Kleine Abzüge gibt es nur für die etwas Abziehbildchenhafte Familiendynamik - andererseits sind Teenager nunmal melodramatisch...;)
Von mir gibt es 4,5 von 5 Rubik-Würfel!

Das böse Wort mit K...

Ich weiß gerade nicht mehr in welchem Zusammenhang, aber in einem selten klaren Moment sagte ich vor noch nicht zu langer Zeit zu irgendwem mal: Das schöne an Kurzgeschichten ist, dass man so schnell zu Erfolgserlebnissen kommt...
Klingt total schlau, oder? Ist leider nicht so einfach...

Gut, zugegeben, eine Kurzgeschichte schreibt sich ganz anders als ein Roman - meistens auch schneller, obwohl es auch da Ausnahmen geben mag;) - und braucht theoretischerweise nicht so viel an Vor-, Während- und Nacharbeit was Situation, Stil und Charaktere angeht. Auch Inspiration funktioniert in diesem Kontext anders - zwar beginnt jede Geschichte oder jedes Projekt mit einer Idee ("Schweine im Weltall, das wäre doch witzig!"), einem Bild, einer Situation, oder auch nur einer Formulierung. Aber für ein großes Projekt reicht das nicht. Ein großes Projekt braucht viele Ideenfunken und viele Ansätze, um interessant zu werden - für eine Kurzgeschichte reicht meistens eine. Das klingt ersteinmal wie ein Vorteil und manchmal ist es das auch, aber wo Vorteile sind, können Nachteile nicht weit sein...
Wer schon einmal ein Lagerfeuer beobachtet hat, wird wissen, dass Stroh sehr hell und heiß brennt, aber nach ein paar Sekunden verbraucht ist, während Holz lange braucht um in Ganz zu kommen, aber dann die ganze Nacht durchhält - vielleicht ist das ein gutes Bild. Kurzgeschichten mutieren weniger, verändern sich weniger, überraschen den Autor weniger, vielleicht weil sie auch weniger Zeit dazu haben.Jede ist nur ein kleines Fenster in eine größere Geschichte, die weder Autor noch Leser kennenlernen.

Ein einziger Funke Inspiration reicht für eine Kurzgeschichte und einmal angefangen ist diese auch mehr oder minder schnell umgesetzt - und dann braucht man einen neuen völlig anderen Funken.
Und irgendwann hat man dann - wenn man mit genug Funken gesegnet ist;) - ein ganzes Sammelsurium von verschiedenen kleinen Fragmenten und steht vor der Frage: Und jetzt?

Für mich stand ja ziemlich schnell fest, dass mein kleiner Motivationskern irgendeinen größeren Kontext braucht, um sich sinnvoll zu fühlen - und einen Titel plus Cover dafür zu finden war auch weniger das Problem. Irgendwann in den letzten Tagen musste ich aber feststellen, dass ich schon über die Hälfte der völlig willkürlich von mir beschlossenen 23 Texte (Jaha, Verschwörungstheoretiker an die Front;) zumindest angedacht, wenn nicht sogar schon fertig habe und immer noch keinen Gedanken an das böse Wort verschwendet, das mit K anfängt und mit onzept aufhört...

Für die Perlen war das seinerzeit nicht so problematisch, da die Stoßrichtung und Intention quasi im Titel schon vorgegeben war - nun mussten nur noch Texte sortiert werden (alphabetisch nach Titeln, ja, gar so kreativ;) und mit den entsprechenden kurzen Erklärungen versehen. Dann noch ein kurzes Vorwort davor und die schon bestehenden Schreibtipps an den Schluss gepackt und schon war die "Learning by observing" Anthologie zusammengestellt. Ein gutes Konzept für die Intention und eine akzeptable Herangehensweise für das betroffene Projekt.
Aber so wie man einem Pferd keine Prada-Schuhe schenken sollte, so sollte man auch darauf verzichten davon auszugehen, dass eine Herangehendweise für alle Arten von Anthologien funktioniert.

Zum einen fände ich es langweilig schon wieder sowas wie Schreibtipps zu verfassen - mal ganz davon abgesehen, dass das T.s Territorium ist;) - zum anderen passen die Geschichten nicht dazu. Einfach alles zusammenzuklatschen ohne einen gewissen "Rahmen" nach dem Motto "Die Texte existieren, also kann man sie lesen, bitte schön!" käme mir aber auch etwas billig vor.

Als ersten Zwischenstand - ich möchte mir das mal angewöhnen, es strukturiert so schön, oder tut zumindest so;) - muss ich also feststellen: Ich hätte gerne ein K-Wort, aber bin noch nicht sicher was es am Ende sein wird! Zu wissen wo noch etwas zu tun ist, ist schließlich auch ein Wissensfortschritt.;)
Das vorläufige Inhaltsverzeichnis sieht daher so aus:
Prolog: To see or not to see? Inspiration. (Arbeitstitel und Thema - mal sehen!;)
Am Bahnhof  (Gedicht - abgeschlossen)                            
Königin Luise  (Gesprächsprotokoll - abgeschlossen)                        
Unwillkommen  (Kurzgeschichte - abgeschlossen)                  
Weißes Rauschen  (Kurzgeschichte - abgeschlossen)                      
Das andere Haus  (Kurzgeschichte - abgeschlossen)                      
Zu Spät...  (Gesprächsprotokoll - abgeschlossen)                        
Ein Märchen aus uralten Zeiten  (Kurzgeschichte - im Beta Stadium)                
Frühlingserwachen  (Gedicht - abgeschlossen)            
Alltag  (Gesprächsprotokoll - abgeschlossen)                      
Therapiesitzung  (Gesprächsprotokoll - abgeschlossen)                      
Götterdämmerung   (Arbeitstitel - angedacht)                  
Flaschenpost   (Arbeitstitel - angedacht)                       
Ghost Story  (Arbeitstitel - angedacht)                          
Game Over  (Arbeitstitel - angedacht)                       
Gefühl und Widerspruch  (Gedicht - abgeschlossen)              
???
???
???
???
???
???
Der Inspiration letzter Schluss? Fan-Fiction. (Teilweise im Beta Stadium, teilweise noch unentschlossen;)


Die Reihenfolge der Texte ist noch ein anderes Problem, das sich aber wohl erst angehen lässt, wenn alle Fragezeichen verschwunden sind. Ich denke, es wird ein wenig sein wie Mix-Tapes zusammenstellen!;)

2011-12-29

X-Men Highschool

Anscheinend sind viele Menschen zwischen den Feiertagen viel Zuhause. Woher ich das weiß? Weil ständig die Regale in der Videothek leer sind...;)

So kamen wir gestern dazu den neusten X-Men Ableger anzusehen - Origins habe ich ausgelassen, ich mag zwar Wolverine, aber ich werde das Gefühl einfach nicht los, dass das auch so ein "Machen wir schnell noch was draus, bevor wir kein Geld mehr rausschlagen können" Film war...vielleicht irre ich mich da auch, aber Bauchgefühl ist eben Bauchgefühl, was für eine Frau wäre ich nicht darauf zu hören?;)

Die 1. Klasse war jedenfalls nicht so berauschend, soviel ist mal sicher!
Die Holmes-Watson Dynamik zwischen dem jungen Professor und Magneto-Jung-Fassbender war zwar streckenweise ganz witzig und ich habe genau 2 gute Oneliner gezählt (und einer davon zählt eigentlich nicht, weil er zum völlig unnötigen Wolverine Cameo Auftritt gehörte;), aber das macht es leider nicht besser, dass ich die ganze Zeit befürchtet habe es könnte gleich Zac Efron um die Ecke kommen und was über Teenager-Gefühle singen...Mutant Highschool Musical 4 oder so.

Außer das man sich ganz viel Mühe gibt zu zeigen wie schwierig Teenager sind, gibt sich der Film nämlich leider mit gar nichts Mühe - Inhalte einzelner Szenen lassen sich in einem Satz zusammenfassen, die große Moral (Die größte Kraft kommt aus der Balance von gut und böse...bla!) wird am Ende mal eben komplett ignoriert, und Charakterentwicklung ist zwar irgendwie aus dramatischen Gründen notwendig, aber dann auch wieder nicht soooo wichtig, dass man nicht 360Grad Wendungen einzelner Haupt- und Nebenfiguren auf 3 Sätzen vollführen kann.

Gut, klar, es explodieren viele Dinge und am Ende ist es eben auch nur ein Actionfilm, aber trotzdem...es ist ein "Schnell noch Geld machen solange der Titel noch zieht" Film. Das ist dann doch etwas schwach auf der Brust, bei aller realistischen Erwartungshaltung!;)

Am Ende kann ich da leider nur 1,5 von 5 Cheerleader-Kostümen zusammenkratzen. Sorry...

2011-12-28

Das Kreuz mit dem Kreuz - Fitness Pro und Contra (vorsicht lang!)

Was lange währt wird ja bekanntlich endlich gut und so komme ich nach 1,5 Erkältungen und damit verbundenen Ausfällen in meinem schönen neuen Trainingsplan endlich mal dazu auch den Blogeintrag nachzuliefern - irgendwie ist meine Gesundheit in diesem Jahr gegen mich, aber ich hoffe dass wir uns jetzt über die Weihnachtsferien vielleicht wieder ein wenig zusammenraufen!;)

Wie immer bei solchen Posts weise ich nochmal darauf hin, dass ich zwar lange und ausführlich nachdenke, bevor ich irgendwelche Erkenntnisse ins Netz puste, aber trotzdem bleibt es gerade bei solchen Themen nicht aus, dass man nur aus einem sehr begrenzten Erfahrungshorizont sprechen kann und daher bitte alle Erkenntnisse nur als Hinweis und nicht als Ewige Weisheit zu verstehen sind (siehe auch das fehlede Label;)!
Ich hatte ja schon in meiner kleinen Ernährungs-Review darauf hingewiesen, dass Änderungen des Lebensstils in jeglicher Form immer aus mehreren Komponenten bestehen, oder zumindest bestehen sollten - es reicht einfach nicht sich am Jahresanfang mal vorzunehmen "ein bißchen gesünder zu leben", man muss sich auch in jeglicher Konsequenz darüber bewußt werden, was das an Veränderungen, kleinen und großen Kämpfen mit dem inneren Schweinehund und auch Rückschlägen mit sich bringen kann.
Insofern kann ich vielleicht dem großen Jahresabschluss-Post schon einmal vorgreifen und feststellen, dass 2011 in großen Teilen (es gab Ausnahmen:) ein total beschissenes Jahr war, das meinen guten Vorsätzen mit körperlichen, geistigen und seelischen Ausfallerscheinungen den Gar auszumachen versucht hat. Aber was uns nicht umbringt, macht uns ja bekanntlich hart und so geht es auch beim persönlichen Fitness Pro und Contra nicht darum den weltweiten Leistungsweltrekord aufzustellen, sondern sich einfach immer wieder aufzuraffen und heranzukämpfen!:)

So, nach diesen wunderschönen Worten zum Sonntag mal Butter bei die Fische - wie sieht sie denn nun aus die schöne neue Bewegungswelt?
Erstmal lohnt es sich ja vielleicht festzuhalten, dass die einzig wahre Wahrheit in Trainingsdingen genauso wenig zu finden ist, wie bei der Ernährungsfrage - fragt man dazu 5 Menschen werden immer mindestens 6 Meinungen dabei herumkommen. Bevor man also zu irgendeiner Form von Orientierung kommen kann, muss man sich die gröbstmögliche Auswahl an Trainingsformen vor Augen führen und eine generelle Vorauswahl treffen:
1. Fitness Zuhause
2. Fitness Draußen
3. Fitness im Verein oder im Fitnessstudio

Damit kommt man schon einmal ein Stück weiter, denn wie auch bei der Ernährung schon festgestellt: Es geht darum, was am bestens ins eigene Leben passt!
Für mich beispielsweise fallen sämtliche Vereine mit festen Trainingszeiten einfach raus - schon die Vorstellung irgendwo zu einer bestimmten Zeit hingehen zu "müssen" nimmt mir sämtliche Motivation. Mag eine seltsame Eigenheit von mir sein, aber wenn man das einmal erkannt hat, kann man damit arbeiten.;) Teamsportarten sind außerdem gar nicht mein Ding, ich will meine Ruhe haben beim Training. Lustige Hupfdohlenkurse im Fitnesstudio fallen damit eigentlich auch schon flach, aber die mag ich noch aus ganz anderen Gründen nicht - dazu später!;) Fitness draußen ist als Allergiker auch irgendwie dumm - ich hab's im letzten Sommer mal mit Jogging im Park probiert und möchte die Nahtoderfahrung dieses Experimentes ungern wiederholen.

Damit haben wir unseren Radius also schon mal um mindestens 50% eingegrenzt auf Fitnesstudio (ohne Hupfdohlen) und Zuhause. Von meinem Selbstversuch im Bereich TaiChi habe ich ja schon berichtet, aber das möchte ich aus dieser Überlegung eigentlich erstmal ausklammern - nicht weil es nicht auch anstrengend ist, sondern weil ich nicht TaiChi mache, um Sport zu treiben. Der Trainingseffekt ist dabei eher ein netter Nebenverdienst, den ich aus der Bewegten Mediation mitnehme - und hier soll es schließlich um Schweiß und Tränen gehen!;)

Eigentlich müsste man ja meinen zum Training im Fitnessstudio müsste man nicht mehr soviel sagen, immerhin haben laut Statistik 70% von uns sowas schonmal von Innen gesehen - was leider nicht verhindert dass nach meiner Beobachtung 85% der Menschen in meinem Studio völlig ineffektiv trainieren. Woher ich das weiß? Wenn man jemanden sieht, der sich jede Woche da abrackert und dabei über Monate kein sichtbares Trainingsergebnis erzielt, muss man doch annehmen, dass er/sie was Falsch macht, oder? Trotzdem, es geht um Pro und Contra, also konzentrieren wir uns mal darauf:

Was mir gefällt:
1. Routine
 Als Routine definieren wir Handlungsabläufe, die wir nicht mehr aktiv reflektieren müssen. So läuft das auch mit dem Training an Geräten - egal ob Gewichte stemmen oder im Cardio Bereich rumlaufen, man hat irgendwann eine Routine erreicht, die es dem inneren Schweinehund schwer macht noch aktiv einzugreifen, weil man sozusagen "die mentalen Hände frei hat", um über andere Dinge nachzudenken. Manche Menschen finden das völlig langweilig, aber ich empfinde die 1,5Stunden Geräteparkour mit meinem Hörbuch auf den Ohren als mental sehr entspannend - keiner nervt mich, keiner quatscht mich voll, ich habe einfach meine Ruhe und meine Muskeln arbeiten während dessen vor sich hin...eine Kopf-Körper Win-Win Situation!;)

2. Simpel und speziell
Muskeltraining im Studio ist a) fast selbsterklärend und b) zielgenau. Die neuen Geräte sind meist so konzipiert, das man bei der Benutzung kaum noch Fehler machen kann und auf jedem steht genau welche Muskelpartie ich jetzt damit trainiere - perfekt um persönlichen Schwachstellen wie Rücken oder Oberkörpermuskulartur auf die Sprünge zu helfen!

3. Der Socializing Aspekt
Ich weiß, das klingt jetzt ein wenig merkwürdig, wenn man vorher noch erzählt hat, dass man keine Hupfdohlen Kurse und Vereinstermine mag, aber es geht hier auch eher um die zwanglose Trainingsgemeinschaft. Ich komme selten auf die Idee alleine ins Studio zu gehen, denn zumindest für meine 10Minuten Auf- und Ab-wärmen habe ich dann doch gerne andere Gesellschaft als meinen iPod. Außerdem sollte man nicht unterschätzen, dass es der Motivation helfen kann, das Haus verlassen zu müssen!

Was mir nicht gefällt:
1. Der Gewöhnungseffekt
Wie so oft hat die Spezialisierung von Geräten im Studio nicht nur gute Seiten - was übrigens der Grund ist, warum sich soviele menschen über ihre ausbleibenden Trainingserfolge wundern, glaube ich...Fakt ist einfach, dass der Körper sich an Belastungen gewöhnt (Manche behaupten nach 3 Wochen, Manche nach 3 Monaten, aber irgendwann eben immer) und sich einer immer gleichbleibenden Belastung anpasst - heißt in der ersten Zeit mag ich mit meinem festen Geräteparkour Erfolge verzeichnen, aber sobald der Gewöhnungseffekt eintritt ist damit Schluss. Ich muss/sollte also dringend Übungen variieren, auch wenn das der schönen Routine entgegenwirkt, sonst setzt irgendwann der Frust ein.

2. Kaffeekränzchen-Clubs
Ein Phänomen von Fitnessstudios scheint es auch zu sein, das sie Menschen anziehen, die schon so stolz auf sich selbst sind, wenn sie es überhaupt geschafft haben aus dem Haus zu gehen, dass sie für den Rest des Trainings alle Anstrengungen aus dem Plan streichen. Und leider laden Geräte und Fitnesssstudio Cardiogeräte auch dazu ein.
15Minuten Fahrradfahren im Studio verbrennt bei lockerem Widerstand 50Kalorien - das ist nicht mal eine halbe Scheibe trockenes Brot. In einer Stunde habe ich also mit dieser Art von "Training" gerade mal 1/4 von meinem Frühstück abtrainiert, wenn ich Glück habe...
Von den Hassgefühlen, wenn solche Laberclubs dann stundenlang die Geräte blockieren, um ihre 5Kilo zu schubsen, will ich lieber mal ganz Schweigen.;) Wer am Ende des Trainings immer noch frisch wie der junge Frühling aussieht, muss sich nicht wundern, wenn sich keine Erfolge einstellen!

3. Zeitmangel
Mit Hin- und Rückweg, Umziehen und evt. noch duschen (Zuhause!;) ist man mal eben 2-3Stunden älter für 1,5Stunden Trainingszeit  - und dabei kommen die 50% Cardio, die man eigentlich so machen sollte schon zu kurz, solange brauche ich nur für meine Gewichte.;) Das sollte man nicht unterschätzen, wenn man noch ein Leben nebenher führen möchte.

Damit hätten wir das Studiotraining kurz abgefrühstückt und können zum Home-Workout übergehen. Inzwischen hat ja scheinbar jedes Model und jede Schauspielerin eine eigene Fitness-Homepage, mal ganz zu schweigen von den 95.000 Personal Trainern, die uns mit Tanz-Fitness, Power-Yoga, Body-Pump und anderem Schmuh zuballern. Das mag alles funktionieren und wem es gefällt, der möge sich seinen eigenen Guru selber aussuchen, aber was mich angeht: Ich hasse Fitness DVDs! Ich mag keine übermotivierten, überschminkten Perfect People, die mir irgendwelche Tschakka-Parolen um die Ohren schlagen, oder mich Whoopeemäßig anbrüllen! Ich will kein Training, dass sich "gar nicht wie eins anfühlt", ich will am Ende wissen was ich getan habe, meine masochistischen kleinen Kerne wollen wissen, dass sich jeder einzelne Muskel angestrengt hat!;)
Also: Für mich keine Trainer, keine Hupfdohlenkurse, kein Kontakthüpfen und auch kein Power-Yoga! (Yoga und Pilates und der ganze Kram sind mir eh zu "hip", das macht mich nur skeptisch...;)
Ich habe für mich deswegen die Alternative "Back to Basics" gewählt und trainiere Zuhause mit Bodyrock - das ist nicht nur kostenlos, sondern auch in Blogform mit Tutorial Videos, so dass ich den Tschakka Teil ignorieren kann!;)

Damit man sich einen Eindruck verschaffen kann, wie eine typische Trainingseinheit so aussieht, habe ich mal das Workout rausgesucht, mit dem ich wieder eingestiegen bin (ich hatte das letztes Jahr schonmal von einer Kollegin empfohlen bekommen, aber war dann nicht "dran" geblieben) - ich bin mit der Illusion daran gegangen, dass ich nach inzwischen 10Jahren mehr oder minder ununterbrochenem Fitnessstudio-Training nicht ganz unfit bin und ich bin beinahe eingegangen an diesem Ding - mir taten am nächsten Tag Muskeln weh, von denen ich nicht mal wusste, dass ich sie habe!;)


Was mir daran gefällt:
1. Keep it simple, stupid!
Im Gegensatz zu vielen anderen Home-Workout DVDs betreibt Bodyrock eine sehr moderate "Kaufen sie auch..." Politik. 99% der gezeigten Übungen lassen sich völlig ohne Equipment nur mit dem eigenen Körpergewicht ausführen und das gezeigte Equipment lässt sich auch meistens mit einfachen Haushaltsgegenständen ersetzen. (So dient mir mein Meditationskissen zwischendurch als Medizinball, eine Decke als Matte, und unsere alte 10Kg Hantel als Sandsack-Ersatz - nur die Dip-Station hab ich mir dann doch schenken lassen, das Teil ist super!;) Das schmeckt weniger nach Abzocke als immer neue tolle "ultimative" Sportgeräte, die meistens eh nur Training ohne Anstrengung versprechen und statt dessen Zeitverschwendung ohne Ergebnisse bieten.

2. Kurz und Knackig
Mit Auf und Ab-wärmen lassen sich die Interval-Workouts meist in 15-25Minuten durchziehen und außer bequemer Kleidung (da tuts dann auch schonmal das ausgeleierte T-Shirt und Shorts;) und Schuhen muss man nichts vorbereiten. Das spart nicht nur unheimlich viel Zeit, sondern schafft auch Motivation - immerhin muss man sich ja nur aufraffen, dann hat man es in 20Minuten auch schon wieder hinter sich!;)
Die Time-Challanges können auch schon mal 45-90Minuten lang sein, sollte man doch mal viel Zeit und Langeweile haben...was bei mir nie vorkommt!;)

3. Tod dem Gewöhnungseffekt!
Die eben erwähnte Glasdecke im Trainingsverlauf - also der Point of No Progress wenn man so will - gibt es hier eigentlich nicht. Die Übungen variiren oft genug und im Workout Archiv finden sich genug Übungen für 1000Kombinationen. Ob nun dadurch oder durch die hohe Intensität der Interval-Methode - Trainingserfolge stellen sich sehr viel schneller ein, als beim Gerätetraining und das obwohl man (oder ich;) manchmal auch bei 0 möglichen Wiederholungen anfangen muss. Und schneller Erfolg motiviert doch eigentlich immer, oder?;)

Was mir nicht gefällt:
1. Sex sells?
Es mag ein wenig kleinlich sein, aber ich habe mich in der ersten Zeit doch sehr an den Panty-Shot lastigen Darstellungen der TrainerInnen gestört...für mich fällt das zu sehr in die Perfect People Kategorie. Aber da ich die Tutorials ja nur 5-10Minuten alle 2 Tage anschaue (wenn sich bekannte Übungen wiederholen noch weniger), kann ich das besser ignorieren, als bei einem 90Minuten Kurs oder Video.;)

2. Selbstkontrolle empfohlen!
Der Nachteil jedes Home-Workouts besteht in der kopletten Selbstverantwortung die man damit übernimmt - Selbstkontrolle ist hier also zwingend notwendig, am besten mit einem großen Spiegel. Ich kann gut verstehen wenn diese Aufgabe als störend oder belastend empfunden wird, aber wenn man sich nicht an feste Zeitpläne halten will, bleibt nichts anderes übrig!;)

3. Anti-Community
Heutzutage kann man ja keine Website mehr führen ohne gleich einen riesigen Rattenschwanz an Facebook, Twitter und sonstigem Unsinn hinter sich herzuziehen. Ich empfehle also die "Community" hinter dieser Website gründlich zu ignorieren - theoretisch geht es draum sich zu unterstützen und eine "große, glückliche Familie" zu sein, aber praktisch benehmen sich die Meisten nur wie eine stinknormale Familie und streiten über völlig unwichtige Kleinigkeiten anstatt sich auf das eigentliche Thema der Seite zu konzentrieren....Menschen sind zum Abgewöhnen manchmal!;)

Wie man sieht habe auch ich es noch nicht geschafft die perfekte, Contra-lose Trainingsmethode zu finden, aber ich glaube in der Kombination kann schon was Gutes daraus werden - da sich Studio und Bodyrock belastungsmäßig zu 90% unterscheiden, kann man hier auch den Muskelkater vom jeweils anderen Training austrainieren (inzwischen geht man ja wieder davon aus, dass das funktioniert;). Mindestens 2 Ruhetage in der Woche (TaiChi gillt als Ruhe!;) muss ich aber meistens trotzdem einplanen - Selbstüberforderung hat noch niemanden fit gemacht!;)

Sooo das war jetzt erstmal eine komplette Bibel an Erkenntnissen, die hoffentlich nicht nur mir was bringen. Ich hoffe jetzt mal auf den Motivationsschub nach Silvester, denn meine 12-Tage-Trainingschallange steht und bisher sind erst 2 Tage davon rum!;)

Feliz Navidad!

Ja ich weiß, Weihnachten ist vorbei und so, aber ich finde trotzdem kann man noch ein wenig im Nach-Festags-Essen Koma schwelgen...
Bei uns gab es dieses Jahr Spanische Küche, was leider ein wenig aufwendiger war, als geplant, aber lecker - ich möchte nicht wirklich nochmal 5Stunden in der Küche stehen, aber ich kann auch nicht sagen es hätte sich nicht gelohnt!

Spanische Vorspeisen sind ja nicht sehr neu, seit es überall Tappas Bars gibt, daher verweise ich mal auf den Archiv-Eintrag und lasse ansonsten der individuellen Kreativität freien Lauf!;)

Danach wurde es leider etwas kompliziert, denn es gab gefüllte Rinderrouladen und Ofengemüse.
Für 6 Personen haben wir gekauft:
400g festkochende Kartoffeln
3 grosse Gemüsezwiebeln
4 rote Paprika
500g Tomaten
Olivenöl, Salz, Pfeffer, Rosmarin und Knoblauch

5-6Knoblauchzehen (ja, wirklich soviel!) in 200ml Olivenöl einrühren und Salz, Pfeffer und Rosmarin zugeben. Dann das Gemüse putzen und in Scheiben/Streifen schneiden (je nach Kartoffelart sollte man schälen!). In Reihenfolge der Zutaten auf ein Backblech schichten und mit dem gewürzten Öl übergießen.
Dann das Ganze bei 200Grad 45Minuten backen.

Für die Rouladen haben wir gebraucht:
12 Rinderrouladen (ca. 1200g)
TK Spinat (KEIN Rahmspinat)
2 Tomaten
6-7 getrockente Tomaten (in Öl)
1 Becher Creme fraiche mit Kräutern
12 Scheiben Serrano-Schinken
250ml Rotwein
200ml Rinderbrühe
1-2 Zehen Knoblauch, Salz, Pfeffer, Thymian, 2-3Lorbeerblätter zum mitkochen in der Soße
Zahnstocher

Spinat auftauchen und mit den getrockneten Tomaten, den entkernten frischen Tomaten und dem Knoblauch zerkleinern (Mixer oder Pürierstab). Danach die Creme fraiche einrühren und die Rinderrouladen damit bestreichen. Vor dem Einrollen eine Scheibe Serrano-Schinken auf die Füllung legen, einrollen und mit den Zahnstochern fixieren. Mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen.
Die Rouladen in eine große Bräter-Form legen (oder schichten) und mit Rotwein und Rinderbrühe übergießen und mindestens 1,5Stunden bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Bei mehreren Schichten ab und zu die Schichten rotieren.;) Normalerweise brät man Rouladen erst kurz an, aber durch die Füllung war das nicht wirklich machbar. Sobald die Füllung ein wenig eingekocht ist, kann man für die Röstaromen die Rouladen aber auf ein Backblech legen und ein paar Minuten zum Gemüse in den Backofen geben, während man die Soße abbindet.:)

Als Dessert haben wir uns für ein Mandelkuchen-Rezept entschieden, dass zwar nicht sonderlich aufwendig ist, aber nichts für Diät-Fanatiker...;)
Im Grunde genommen besteht der Teig für eine Springform aus:
6 großen Eiern
300g gemahlene Mandeln
300g Puderzucker
Vanille (nach Geschmack)
Zitronensaft (s.o.)
1 Prise Salz
Mehl für die Form

Dann nehme man zwei Schüsseln. In einer schlägt man die 6 Eiweiß mit dem Salz zu einer festen Masse, in der anderen mixt man Eigelbe, Mandeln, Zucker, Vanille und Zitrone. Erst dann bringt man beide Massen zusammen und rührt den Eiweißschnee vorsichtig unter den Eigelbteig.

Zum Schluss die fertige Masse in eine gemehlte Springform geben und bei 170Grad 45Minuten backen - lecker, aber Death by Sugar!;)

Alles in allem bin ich froh, dass es zu Silvester wieder Raclette gibt und keine ewigen Vorbereitungen anstehen. Und es gibt schließlich nichts Besseres als den Magen mit viel Käse auszukleiden, um dann richtig zu trinken!;)

2011-12-27

Urlaubsdilemma

Irgendwie ist nach langen Feiertagswochenenden immer ein wenig die Luft raus, oder?
Und wenn es dazu noch fies und dunkel ist und man ein paar Tage Urlaub zu verschwenden hat, dann kommt man gar nicht umhin sich ein paar Gedanken zu machen - zum Beispiel "Was fange ich mit dem angebrochenen Urlaub an?", "Wie schaffe ich es nur je wieder Hunger zu entwickeln?" oder "Wo sind denn die letzten 12 Monate geblieben?"...

Meine Lösung für das Nahrungsaufnahme Problem ist eine persönliche 12-Tage-Bewegungschallange, aber die anderen beiden Fragen sind schwieriger zu knacken - auch oder gerade weil machnmal an so simplen Fragen ein ganzer Rattenschwanz von Überlegungen hängen kann.
Es lohnt sich also - wie übrigens meistens im Leben - erstmal einen mentalen Schritt zurück zu machen und sich anzusehen, wo schon Fundamente gelegt sind, bevor man neue Dinge aus dem Boden stampft.:)

Also was fangen wir mit unserem Resturlaub an? Da war es insofern leicht einen einstieg in das Problem zu finden, als das leider immer noch 2 längere Blogposts ausstehen, mit denen ich mich gleich zu Anfang mal befassen kann. Da ich mir zum K-Wort Problem der Bruchstücke noch so fast gar keine Gedanken gemacht habe, enthüllt das praktischerweise gleich den nächsten Hüpfstein im Orientierungssee. Außerdem muss ja auch noch der Abschlußpost 2011 bedacht werden, was zumindest im Hinblick auf die letzten 12Monate noch ein paar Einblicke fordert...hoffentlich!;)

Nachdem wir uns mit diesem Rückblick befasst haben, muss noch ein schwieriges Problem gelöst werden: Von den Bruchstücken abgesehen, bin ich leider ein wenig Projektlos momentan, was mich ein wenig irritiert (ist lange nicht mehr vorgekommen;). Zwar fehlt meiner Miss Melly noch ein Hut - zu dem mir aber momentan nichts einfällt - aber ansonsten stehen gerade keine Kostümparties oder andere Events an...an sich schon bemerkenswert.;) Also fehlt mir eine handwerkliche Beschäftigung, denn man kann nicht immer nur lesen, schreiben und tippen. Zum Glück gibt es auch da ein paar Fundamente auf denen man aufbauen kann - dank meiner umsichtigen Freunde besitze ich ja eine große Auswahl an Mal- und Bastelkram und sogar das eine oder andere Buch dazu...womit man wieder beim Lesen angekommen wäre, aber wozu hat man denn sonst Literatur studiert!;)

Für heute bleibt es aber mal bei guten Vorsätzen, denn erstmal gehe ich jetzt erstmal schlafen!
Eine angenehme Nachtruhe allerseits!:)

2011-12-23

- o + Teil 9


- Am 23. Dezember muss man mal ein paar Gedanken zum Fest (egal welches man nun feiern möchte) loswerden. Nummer 1: Warum arten Vorweihnachtszeit und Feiertage immer so in Stress aus? Geschenke kaufen, Weihnachtsfeiern, Termine, Überstunden, Chaos im Supermarkt, Chaos bei der Bahn...muss das wirklich alles sein? Ich glaube mein perfektes Weihnachten wäre Geschenke bei Amazon kaufen, mit der Post verschicken und dann mit einem ausgewählten Menschen in eine Handy&Internetfreie Zone verschwinden - vielleicht eine Berghütte oder so...das hätte doch was!:)

o Es fällt ja immer mal wieder irgendwem auf, dass wir als streng anti-christlicher Haushalt tätsächlich einen Adventkranz haben - ich finde das überhaupt nicht seltsam. Im Gegeteil, eigentlich ist sogar im Winter Licht besonders wichtig (und Kerzenlicht ist doch sooo schön!;), denn überall ist es dunkel - geht man morgens zur Arbeit ist es dunkel, wenn man wieder nach Hause kommt, ist es auch schon wieder dunkel und alles innerliche stellt sich schon auf Winterschlaf ein. Da muss man doch nach jedem lichten Strohhalm greifen oder?;)

+ Urlaub ist wichtig und gut und welcher Feiertag auch immer, man ist doch dafür immer dankbar, oder?;) Ausschlafen, Dinge erledigen, Sport, Sektfrühstück, lauter tolle Dinge, die man machen kann, wenn man mal ein paar Tage frei hat. Man sollte sich nur nicht der Illusion hingeben "zwischen den Feiertagen" wirklich wichtige, sinnvolle Dinge erledigen zu können...das klappt nie und je früher man das akzeptiert, desto leichter macht man es sich selbst!:)

In diesem Sinne: Schöne Feiertage euch allen und lasst euch nicht mehr als unbedingt nötig stressen!

2011-12-17

Listening to: The Truth

A lie can run around the world before The Truth has got its boots on!
Diese unvierselle Wahrheit wirft viele Fragen auf:
1. Wieviel Paar Schuhe hat die Wahrheit? Muss sie erst einmal unter ihren 50 Paar Stiefeln auswählen?
2. Wie gut in Form ist die Wahrheit wohl heutzutage? Hätte sie noch eine Chance aufzuholen?
und
3. Haben Lügen nicht sprichwörtlich kurze Beine? Wie laufen sie dann so schnell?

All diese Fragen beantwortet das Hörbuch zu The Truth von Terry Pratchett, gelesen von Stephen Briggs,...nicht!;)

Leider habe ich kein Coverbild von der Auflage mit Stephen Briggs als Sprecher gefunden, was uns aber nochmal in den Genuss der unglaublich gut gemachten neuen Coverdesigns bringt, die man sich für Pratchett inzwischen ausgedacht hat, jetzt wo er nicht mehr in der "obskur" Fantasy-Ecke verkauft werden muss.

The Truth ist ein Pratchett, den ich immer wieder gerne höre und auch völlig geeignet für Nicht-Fans, sowohl von Pratchett, als auch von Fantasy. Es geht um die großen Rechte der Menschheit - freie Rede und freie Meinung, wie man das alles in ein gewinnbringendes Konzept packt (auch bekannt als Journalismus) und wie man mit der unvermeidlichen Frustration umgeht, dass Menschen sich einfach nie für die "wichtigen" Themen interessieren wollen, solange deformiertes Gemüse oder Haustiere zu diskutieren sind!;)

Die Hörbuch Ausgabe mir Briggs gefällt mir besser als manche seiner Wachen-Romane - vielleicht weil die Hautpfiguren dieser Geschichte danach nur noch Randfiguren in anderen sind - und daher vergebe ich genau wie für das Buch solide 4 von 5 Druckfahnen!

Dumme Witze und explodierende Dinge! Oder: Kung Fu Panda 2 vs. Captain America

Ich erwähnte es ja letztlich schon: Lieber ein Film, der nur bietet was auch drauf steht, als Geld rauswerfen für irgendein völlig überfrachtetes, überfordertes Kunst-Kacke-Kino!
Ich gebe zu, es mag eine provokative These sein und ich habe noch viel darüber dikutieren müssen, denn es wurde mir doch vorgehalten sehr unfair dem Medium Film gegenüber zu sein - ich zitiere "Dann müsste ja Cowboys & Aliens ein toller Film für dich sein!".
Worauf ich nur sagen kann: Ja und Nein.
Ich würde mir Cowboys & Aliens tatsächlich anschauen, wenn ich gerade mal Lust auf völlig dummes Popcorn-Kino habe, denn ich gehe zu 100% davon aus, dass ich da genau das geboten bekomme, wofür ich bezahlt habe. Macht das einen Film zwangläufig gut? Nein! Aber es schütz vor zu großen Erwartungen, die sogenannte "tiefsinnige" Filme wecken, und dann zu 90% nicht erfüllen. Macht es also einen Film zwangläufig gut, wenn nichts darin explodiert? Nein.

Ich bleibe also dabei, ich will geboten bekommen wofür ich bezahlt habe und daher sind wir in dieser Woche Filmtechnisch mit Kung Fu Panda 2 und Captain America auch wieder auf die völlig sichere Seite gewechselt!

Was kann ich sagen? Ich liebe Dreamworks Filme. Ich hatte beim zweiten Teil mindestens genauso viel Spaß, wie beim ersten, was auch daran liegt, dass sich die Macher ein paar neue Tricks und Kniffe haben einfallen lassen die Geschichte um den Dragon-Warrior Panda interessant zu halten - die ganze Tapsigkeitsnummer hatten wir ja nun auch schon zur Genüge.;) So nimmt sich der Film teilweise selbst wunderschön auf die Schippe und manchmal Martial Arts Filme an sich noch dazu - außerdem ist Gary Oldman natürlich ein wunderschöner Bösewicht!
Ich gebe beiden Teilen 5 von 5 Reisbällchen und stehe dazu!;)

Captain America hatte es da leider etwas schwerer mich zu überzeugen...Ich stehe einfach nicht auf diese Gutmenschen-Superhelden, ich kann es nicht ändern. Trotz dieser meiner ganz persönlichen Vorbehalte, hat es der Film aber auch so in der Reihe der anderen Avengers schwer: Ironman ist cooler, Thor sieht einfach sowas von besser aus, Scarlett Johanson trägt das überzeugendere Kostüm und Samuel Jackson ist der bessere Schauspieler...was bleibt da für Captain America, ausser dass er Nazis verprügelt und ein aufrechter Amerikaner ist? Nicht viel leider...
Mir war der Film zu wenig knackig - die Dialoge haben wir teilweise wortwörtlich vorhergesehen, die Effekte hat man auch schon alle gesehen, die Pearl Harbor Optik ist nett, aber nicht neu und der Bösewicht funktioniert für mich einfach nicht. Nichts gegen Hugo Weaving, aber diese rote Plastikmaske war einfach lächerlich - Red Skull, ok, sehe ich ein, aber nach Brandwunden sah das nicht aus, eher nach Kindergeburtstag!;)

Alles in allem hat man dem Film glaube ich keinen Gefallen getan den Sprung in die Jetzt-Zeit erst 3Minuten vor Ende zu tun - was bleibt ist weniger Captain America, sondern eher Captain Exposition, ein etwas überlanger Prolog zum eigentlichen Avengers-Film. Da hätte man auch aus dem Gutmenschen-Helden ruhig etwas mehr rausholen dürfen!
Wir sehen also, auch Filme in denen Dinge explodieren, muss ich nicht zwangläufig gut finden und so vergebe ich nur 2 von 5 Hydraköpfen.

Die wundersame Keksverkehrung

Ich würde ja gerne sagen: Ugh, ich habe Plätzchen gebacken!
Aber leider wäre das eine ziemliche Verdrehung der Tatsachen, denn tatsächlich traf ich mich zwar mit A. zum Weihnachtsplätzchen backen - was aber dabei herauskam, war, dass ich zuerst unser Abendessen kochte (Fertiggericht lässt grüßen;) und mich danach auf die Verzierung und Vernichtung von Glühwein beschränkte...
Man kann also sagen: Ich war anwesend, als Plätzchen entstanden!;)

Ich weiss auch nicht, warum mir das Backen an sich einfach keinen Spaß machen will - entgegen meiner erblichen Vorbelastung habe ich es ja auch geschafft ein gewisses Kochtalent zu entwickeln...
Ich denke also nicht, dass ich nicht backen kann, nur hab ich einfach keine Lust dazu! Vielleicht liegt es ja daran, dass ich zu faul bin den ganzen Saustall wieder aufzuräumen, der nach Backaktionen immer übrig bleibt, oder dass mich die Unabänderlichkeit der Ergebnisse stresst? Wenn eine Soße nicht schmeckt wie geplant oder nicht die richtige Konsistenz hat, kann man schließlich immer noch was machen, aber verhunzter Teig, ist verhunzter Teig...Ich weiß es nicht!
Vielleicht liegt es auch daran, dass ich gar nicht mal sooo gerne Kekse esse - nicht mal zu Weihnachten;) - aber ziemlich gerne esse, was ich so koche?

Naja wie dem auch sei, jedenfalls sind in meiner Anwesenheit sehr leckere Kekse entstanden: Mandelmakronen mit Schokorosinen, Hafer-Schoko-Plätzchen und Marzipanhörnchen...das stand jedenfalls im Rezept!

Was aber scheinbar beim Backen passiert ist die wundersame Keksverkehrung - irgendwie sieht am Ende kein Keks so aus, wie auf dem Rezeptbild...

So wurden aus unseren "Hörnchen" eher "VforVendetta-Gedächtniskekse", unsere Mandelmakronen mutierten im Backofen von kleinen Hundehaufen zu verdächtig mamophilen Gebilden und die Haferkekse erinnern den geneigten Haustierhalter leider ein bißchen an Trockenfutter-Bröckchen...aber es schmeckt alles super!!!:)

Vielleicht ist zumindest in dieser Hinsicht Backen eben doch wie Kochen - da schmeckt ja erfahrungsgemäß auch am besten, was aussieht wie schonmal gegessen!;)

2011-12-16

- o + Teil 8


- Findet irgendwer sonst den Dezember auch so stressig? Jahresabschluss im Büro, alles mögliche muss noch vor den Ferien fertig werden, alles intelligente Leben in öffentlichen Stellen scheint schon erloschen oder im Feiertagsmodus zu sein und der Kalender kann die gefühlten 25 Weihnachtsfeiern, Weihnachtsmarktreffen, Glühweintrinkabende gar nicht mehr unterbringen...Arbeitsstress ist ja schon schlimm genug, aber Freizeitstress? Jetzt mal ehrlich!;)

o Unser Weihnachtsessen wird dieses Jahr spanisch! Zugegebenermaßen nicht besonders exotisch, aber da ich diese Woche das erste mal dazu gekommen bin mir Gedanken zu machen, musste das mit der Exotik einfach mal auf der Strecke bleiben - und auch die britischen Rezepte, die wir ausprobieren wollten, müssen wohl noch ein wenig warten, bis wir mal Zeit haben die Zutaten zu besorgen. So gibt's vielleicht einfach nur ein gutes Glas Strongbow!

+ Die Planung für unser kleines Eigenheim nimmt langsam Form an - immerhin haben wir jetzt einen Termin für die Schlüsselübergabe, erste Handwerkermeinungen sind eingeholt und ausgemessen haben wir auch schon! Jetzt kann es ans Kisten organisieren gehen!!! :)

2011-12-11

Snuff zum Hören

Ist das nicht traurig, dass man erstmal 10.000 Einträge zu Snuff-Filmen überspringen muss, bis man zum Wiki-Artikel über das neue Buch von Terry Pratchett kommt? Ein kleiner Einblick in die moderne Welt...

Anyway, ich hatte ja angekündigt, dass der neue Pratchett-Roman mein erster Test-Ballon für Audible war und damit eines der wenigen Pratchett Bücher, die ich tatsächlich zuerst als Hörbuch wahrgenommen habe. Ein Hörbuch zu hören, dessen Geschichte man noch nicht kennt, hat natürlich einige Einschränkungen - Geschichten, die man schon kennt, kann man als Hintergrundbeschallung für fast alles benutzen, aber wenn man konzentriert zuhören muss, um noch zu wissen, worum es geht, dann sollte man seinen Hörgenuss ein wenig einteilen.;)


Snuff ist in seiner Konzeption ein typischer Wachen-Roman, das heißt er nimmt einige bekannte Elemente aus der "realen"Welt und vermischt sie mit dem bunten Charakter-Mischmasch um Commander Sam Vimes.
In diesem Fall wirft der Autor munter Pride and Prejudice, Life on the Mississippi und Huckleberry Finn in einen großen Topf und würzt der Ganze mit einer großzügigen Prise Provinz-Krimi ála Agatha Christie.
Mein persönlicher Lieblingsmoment ist Sam Vimes' Vortrag über die Würde der Frau und die persönliche Befriedigung ein nützliches Mitglied der Gesellschaft zu sein für die 5 unverheirateten Töchter einer Freundin von Lady Sibyl, aber ich will mal nicht zu viel verraten!;)

Man kommt ja nicht umhin die letzten Pratchett Bücher nach Anzeichen von nachlassendem Genie zu untersuchen - immerhin ist es ja schön zu sehen, dass er überhaupt noch schreibt - und leider knüpfen für mich weder Unseen Academicals noch Snuff an die großen Geschichten von Lords & Ladies oder Nightwatch an. Trotzdem hat Snuff einige sehr nette Ideen und wer die Charaktere schon kennt und mag, wird sicher auf seine Kosten kommen.

Als alter Twain Fan vergebe ich mal 4 von 5 Steuerrädern für diese hübsche Homage!;)

- o + Teil 7


- Wir haben in dieser Woche gelernt, dass Kinder bis zu einem Alter von 6 Jahren keine nennenswerten Nasennebenhöhlen haben, weil diese sich erst im Laufe der Pubertät entwickeln und erst im Alter von 20 bis 25 Jahren voll ausgebildet sind. Bei mir was das scheinbar schon vorher, denn die jährliche Erkältung mit Nebenhöhlenentzündung habe ich bestimmt schon länger als 3 Jahre in Folge! Es wäre aber schön die diesjährige einfach mal wieder loszuwerden - nicht krank genug um Zuhause zu bleiben, nicht gesund genug, um sich vernünftig zu konzentrieren, oder zu trainieren - was soll das denn?!?

o Auch wenn der Winter an sich bestimmt eine sinnvolle Erfindung ist und für Wachstum und Gedeihen der Welt nützlich und all das...Muss es wirklich so dunkel sein, wenn ich morgens aufstehen muss? Ich bin schon nicht gut in Morgens, wenn es wenigstens noch ein bißchen Licht gibt, das irgendwie anzeigt, dass es bald Tag sein könnte, aber es wird nicht besser, wenn es definitiv noch nach Nacht aussieht - da will mein Kopf noch schlafen!;)

+ Auch wenn ich nicht besonders darauf stehe mich mitten hineinzuschmeißen: Ich mag Sturm und Gewitter - zumindest hinter einer Glasscheibe!;) Vor allem der abprubte Wetterwechsel, wenn das Haus gegenüber noch golden im Sonnenlicht leuchtet, während sich dahinter schon pechschwarze Wolkenberge türmen, hat einfach etwas sehr episches an sich!:)

A Dangerous Method

Wer sich öfter auf meinem Blog rumtreibt, wird sich bei dieser Überschrift vielleicht denken: Huch, wie kommt sie denn nun zu so einem Film?
Prinzipiell bin ich die Erste, die gerne zugibt, dass ich was die Film- und Fernsehunterhaltung angeht eher leichte Kost bevorzuge, was aber hauptsächlich daran liegt, dass ich gerne bekomme, was ich erwarte.
Da tun sich Action-Filme oder Komödien einfach leichter - da erwarte ich dumme Witze und explodierende Dinge und in 99,9% der Fälle ist das genau was ich bekomme.
Mit Psycho-Drama Filmen tue ich mich schwer, weil das Medium Film mich leider in über 70% der Fälle entäuscht, wenn es um die tiefsinnige, subtile Ausleuchtung von Charakteren, Beziehungen und Entwicklungen geht - also im Kurzen die Darstellung des schillernden Panoptikums, das man so als "Leben" bezeichnet.;)
Deswegen bevorzuge ich für die Abgründe der menschlichen Existenz dann doch Bücher - solche Geschichten passen meist hervorragend zwischen 1000Seiten, aber verlieren an allen Ecken und Enden, wenn sie in 120Minuten gepresst werden sollen.


A Dangerous Method ist da leider keine Ausnahme. Zugegeben der erste Impuls den Film anzusehen war eigentlich nur, dass er in Wien gedreht wurde und zwar in genau dem hübschen Park, in dem ich vor ein paar Wochen noch Vivaldi und den Sonnenuntergang genoss - Nostalgie ist sowas Schönes!;)
Wenn man aber über diesen oberflächlichen Grund einmal hinweg sieht, hat man im Hauptfach Pädagogik und im Nebenfach Philosophie an Schule und Uni doch genug Freud und Jung gelernt, um sich für die Hinetergründe wenigstens ein bißchen zu interressieren. Zum Land der Wahrheit, bitte hier entlang.

Leider kann sich der Film aber nicht entscheiden, ob er jetzt die Anfänge der Psychoanalyse, eine schwierig-tragische Arzt-Patient Beziehung oder den elementaren Gegensatz zwischen Jung und Freud darstellen will, was dazu führt, dass alle Storylines gleichzeitig zu kurz kommen. Eine klare Entscheidung für EINE Hauptfigur und EINE Hauptproblematik (und vielleicht 20-30Minuten mehr Laufzeit) hätte den Film vielleicht gerettet, wenn er sich denn gleichzeitig auch eine Spannungskurve zugelegt hätte.
Einführung, Klimax und Aufösung blieben aber hier völlig auf der Strecke, das Ende wirkt sehr willkürlich (man hätte auch an mindestens 5 anderen Stellen den Cut machen können), die Aktionen der Charaktere bleiben entäuschend unerklärt für einen Film über Psychologie und Ms Knightley krampft sich gen Oscar-Nominierung in einer Rolle, die leider ihren Horizont überschreitet.
Es ist sicher hilfreich sich ein paar Ticks zu überlegen, um einen getriebenen Menschen darzustellen - leider wirken aber ihre "hysterischen" Ausbrüche am Anfang des Films wie ein aufgesetzter Selbstzweck ála "Du must nur wahnsinnig kuken und schreien, dann passt das schon".
Man hat daher auch den Eindruck, dass die Heilungsgeschichte der Fräulein Spielrein vor allem deswegen fast völlig übersprungen wird, um sie schnellstmöglich wieder die kühle Frau im Kostüm spielen lassen zu können - natürlich "aufgelockert" duch SM im Korsett, was aber höchstens Amerikaner schocken könnte.

Von den drei Hauptfiguren überzeugt eigentlich nur Vigo Mortensen als Freud - und er spielt den egomanischen Guru wirklich gut!;) - auch wenn Michael Fassbender nicht wirklich was dafür kann, dass seine Rolle als psychisch zerissener Psychologe so sehr zusammengekürzt wird, dass man leider nicht wirklich viel Symphatie oder Verständnis für ihn entwickeln kann.

Alles in Allem leider ein sehr mittelmäßiger Film, dessen Szenen sich besser als Untermalung für eine Doku gemacht hätten - dann hätte auch die fehlende Spannung nicht so gestört. Von mir gibt es dafür leider nur 2 von 5 Tintenklecksen.

2011-12-07

Selbstverlag für Hörbücher? (vorsicht lang!)

Es mag einigen Langzeit-Blog-Lesern nicht entgangen sein, dass ich mehrere Blogs und Seiten von Mit-Kreativen verfolge, unter anderem die Sinnstifter Seite unter Regie von Thomas, auf der auch meine Veröffentlichungen zu finden sind, den Blog aus derselben Tastatur, die Schreibhandwerker (mein Co-Operations Blog mit Tine) und wiederum den Blog aus derselben Quelle, sowie den durchaus lesenswerten Blog von Neil Gaiman (bei dem man sich fragen muss, wie er überhaupt noch Bücher schreibt, wenn er die ganze Zeit mit bloggen beschäftigt ist;).

Was haben alle diese Seiten gemeinsam? Sie beschäftigen sich mit Schreiben und dem kreativen Prozess, Handwerkszeug und Methodologie, aber eben auch mit der immer wieder entscheidenden Frage: Wie bringe ich meine Arbeit an ein Publikum, will ich das überhaupt und wenn ja, wie vermeide ich es, dass mir mein geistiges Eigentum entfremdet wird?
Bei den Sinnstiftern geht das Bekenntnis dazu ganz klar in Richtung Selbstverlag - und das nicht (nur;) aus dem Grund, dass es bisher keiner von uns "geschafft" hat und mit seiner Schreiberei bei einem großen Verlag reich geworden ist, sondern auch und vor allem aus Überzeugung!

Leider herrscht immer noch das Vorurteil vor, dass Verlagsarbeit furchtbar professionell ist und Selbstverlag nur kleine Hausfrauen betreiben, die ihr schlunzig formatiertes Amateur-Kochbuch für ihren Nähzirkel gedruckt haben wollen. Diese Art von Herablassung und Vorurteil macht mich manchmal sehr wütend, denn zu einen kenne ich genug Menschen, die bei großen, namhaften Verlagen angestellt sind/waren und die mir immer wieder bestätigen, was da teilweise aus Zeitdruck, Sparmaßnahmen oder schlichtem Desinteresse ála "Die Leute kaufen alles wo der Name von dem Autor draufsteht, da muss der Text nicht überall logisch, oder das Layout/die Grammatik/die Rechtschreibung nicht perfekt sein" an unsauberer Arbeit abgeliefert wird.
Und zum anderen weiß ich aus eigener Erfahrung wie viele Arbeitsstunden ich in meine BoD Projekte investiert habe nachdem der eigentliche Textblock schon fertig war! Nicht nur, dass alle meine Texte durch Lektorat und Feinkorrektur meiner talentierten, großartigen, engagierten Beta-Leser laufen, nein, Layout, Cover, Covertext und und und fressen teilweise nochmal 80-100% der eigentlichen "Produktionszeit" des eigentlichen Textes und ich nehme das verdammt ernst und muss mich dafür nicht mit Mütterchen Schmitd und ihrem TimesNewRoman Schriftgröße12 Kochbuch in einen Topf werfen lassen!

Was aber noch wichtiger ist, als die Anerkennung oder Nicht-Anerkennung der Arbeit, die ein BoD macht, ist doch die Frage: Würde ich diese Arbeit Anderen überlassen, wenn morgen Goldmann oder der Hinz&Kunz-Verlag vor der Tür steht?
Ich tue mich schwer mit der Antwort, weil ich wirklich tief im kernigsten Kern meines innersten Ichs ein Problem damit habe Rechte an meinem geistigen Eigentum abzutreten. Warum? Weil große Verlage auf die Sentimentäten des Autors meist völlig sch*****. Da wird dann der Titel geändert, weil grade 2-Wort oder 1-Wort Titel "in" sind, oder man muss noch irgendwo "Illuminaten" oder "Vatikan" unterbringen, ob es jetzt passt oder nicht, dann macht man noch ein 0815-Cover drauf, damit die Leute glauben sie kaufen Dan Brown und schon hat man ein Buch vermarktet - Inhalt völlig Wurscht!
Für die bessere Handhabe als Taschenbuch, oder um die Übersetzungskosten niedrig zu halten, streicht man dann gerne auch mal die Handlung um 30-40% zusammen und schiebt dann, weil das grade angesagt ist, noch die Hörbuch Version gesprochen von Gülcan hinterher.

Wie deprimierend solche Erfahrungen für den Autor sein können, las ich letztlich noch auf dem Blog von Neil Gaiman, der eine Autoren-Kollegin fragte, ob er nicht ein Hörbuch zu ihrem Roman machen dürfte. Nach einer kurzen Recherche im Internet musste die arme Autorin feststellen, dass ihr Verlag nicht nur ohne sie überhaupt zu informieren längst ein Hörbuch auf den Markt gebracht hatte - er hatte es außerdem gekürzt und einen ihrer Meinung nach völlig unpassenden Sprecher ausgewählt. Ihr Fazit: "Don't listen to the (novel) audiobook. It might be the worst thing I have ever heard."

Ein Einzelfall? Ich glaube nicht, Tim! Und genau der Grund, warum mir alles, was nicht zu 100% meiner Zustimmung bedarf sehr große Bauchschmerzen macht. Immerhin setzt man sich nicht hin und schreibt aus Jux und Dollerei mal zwischendurch ein Buch. In jeder (guten) Geschichte stecken Blut, Schweiß und Tränen, jeder Autoren-Laptop hat schon Freudenschreie, Frustgeheul und Verzweiflungstränen gesehen - vielleicht sogar alles an einem Tag.;) Und dann soll irgendwer ein furchtbar verstümmeltes, verhunztes Ding daraus machen dürfen, nur weil er mir Geld gibt? No Way!

Wozu aber jetzt dieser ganze schöne Flame-Rant - außer dass Schimpfen ganz doll Spaß macht?;)
In dem verlinkten Blog-Post verweist Neil Gaiman auf ein Projekt, dass er unterstützt und das ich als Hörbuch-Gegenstück der Sinnstifter (Größenwahn lass nach;) empfinde: ACX - Audiobook Creation Exchange.

Dort kann man als Autor, Agent, Verlag oder Sprecher nach interessanten Tipps und Projekten rund um Texte und Hörbücher suchen. Zum einen sollen so ältere Texte ins nächste Jahrhundert gerettet werden, für die es entweder keine Hörbuch Lizenzen mehr gibt, oder diese schon seit der Audio-Kassetten Ära ungenutzt herumliegen - zum anderen soll aber auch Autoren die Chance gegeben werden ihre Texte selber oder mit den von ihnen ausgewählten Sprechern umzusetzen.

Ich finde das Projekt genial, mich hat es total in den Fingern gejuckt sofort die ganzen "Do it yourself" Seiten mit Tipps für die eigene Aufnahme etc. zu durchforsten, aber a) hab' ich leider noch genug andere Projekte, die erstmal Vorrang haben und b) sollte ich für dieses Feature meine Texte wohl erstmal übersetzen (lassen), der englischsprachige Markt hat nicht soviele Nischen für German Audiobooks...

Aber trotzdem eine gute Sache, die auf jeden Fall unterstützt gehört! Jawohl!;)

2011-12-04

Fächer TaiChi - Ein Zwischenstand

Ok, ich stelle fest, meine Zeitplanung könnte besser sein - oder zumindest könnte sich die eine oder andere Erkältung ein wenig mehr nach meinen Vorstellungen von Zeitplanung richten...;)
Nichtsdestoaber bin ich seit heute offiziell mit 18 von 37 Figuren meiner TaiChi DVD durch, was ich jetzt einfach mal als die Hälfte definiere!
Da ist es doch irgendwie angemessen mal einen Zwischenstand zu kommunizieren - wenn man sich ansieht, wie lange ich für die 1. Hälfte gebraucht habe, könnte das mit dem Endstand nämlich noch eine ganze Weile dauern...

Fangen wir mal damit an, was wir schon Eingangs festgestellt haben: Bei allen Vorteilen, die Home-Workout und Selbstlern-DVDs vielleicht in terminlicher oder anderer Hinsicht haben - man muss schon eine gewisse Frustrationstoleranz mitbringen, um sich mit dieser Art von Bewegungsstudium längerfristig zu beschäftigen...
Zugegeben sind meine Erfahrungen mit Sport DVDs eher gering, aber gerade für das TaiChi, bei dem es sehr auf fließende Bewegungen ankommt und darauf immer zu wissen wo gerade mein Körperschwerpunkt liegt und was meine 4 Extremitäten grade so machen, sind die Erklärungen der DVD wenig hilfreich - aber das erwähnte ich ja schon.;)
Erstaunlicherweise gewöhnt man sich aber nach einer gewissen Zeit daran sich hauptsächlich auf das "Learning by Doing" zu konzentrieren (und den Ton auszuschalten!) und gewinnt dem Ganzen sogar den einen oder anderen positiven Nebeneffekt ab.

Ich bleibe zwar weiterhin dabei, dass ich es etwas entäuschend finde, dass diese Lern-DVD für Anfänger damit kaum bis gar nicht brauchbar ist, aber ich muss doch sagen, dass es auch Vorteile hat eine Bewegung nicht erklärt zu bekommen, sondern sie quasi aus der Imitation heraus wirklich verstehen zu müssen.
Das mag allerdings auch ein Grund sein, warum ich mit dieser Art von Training seeeehr viel langsamer voran komme, als früher in der Gruppe - meistens läuft es darauf hinaus, dass ich mir an einem Wochenende 1-2 neue Figuren (je nach Komplexität) anschaue und wiederhole, bis ich das Gefühl habe, dass sie rein motorisch einigermaßen "sitzen". Die nächste Woche ist dann dem Nachdenken darüber gewidmet, was zum Glück meist im Background-Processing funktioniert, wie sich die Bewegungsabläufe "erklären", meint welchen Sinn dieser Bewegungsablauf hat, und wie ich von A nach B komme ohne den Bewegungsfluss zu unterbrechen. Am nächsten Wochenende wird dann nix Neues gelernt und erstmal die komplette Form mit neuen Elementen ein paar Mal durchexerziert, bis die Beine nicht mehr wollen...;)

Ich stelle fest, es ist ein wenig schwierig das zu erklären, aber ich hoffe man versteht trotzdem einigermaßen was ich sagen will...Eine gute Idee der DVD, die man ruhig noch viel weiter hätte ausbauen dürfen, sind dazu übrigens die gelegentlichen Hinweise auf die "Martial Application" - heißt aus welcher Kampf-Situation hat sich die Bewegung entwickelt.
Manchmal hilft es ungemein sich bewußt zu machen, dass man eigentlich Kampfsport in Zeitlupe macht, um Bewegungsabläufe und -Intentionen zu verstehen - beim Fächer-TaiChi zum Beispiel muss man sich dazu vorstellen, dass die Stäbe des Fächers zu Kampfzwecken mit scharfen Spitzen besetzt waren. Ein besonderes Aha-Erlebnis hatte ich dazu bei einer Bewegung, in der das Handgelenk fallen gelassen wird, der Fächer also nach unten zeigt und das Körpergewicht in derselben Bewegung in Richtung linkem Fuß verlagert wird. Eigentlich eine seltsame Bewegung und im Vergleich mit manch anderen auch weniger elegant - aber wenn man sich das mit den Spitzen überlegt, dann macht das plötzlich sehr viel Sinn, denn mit dieser Art von Bewegung würde man einem Richtung Fuß oder Schienbein zielenden Tritt ganz schön die Tour vermasseln!;)

Bin ich jetzt also der Meinung, dass man TaiChi doch aus der Konserve lernen kann? - Jein!
Ich tue mich schwer diese Lernmethode zu empfehlen, da mir durchaus bewußt ist, dass diese Art von Imitationslernen ohne Answeisungen oder Korrekturen nur dann "funktionieren" kann, wenn man keine großen Ansprüche stellt.
Ich bin ziemlich sicher, dass sich meine Ausführung der Form sehr von der auf der DVD unterscheidet - was mich aber nicht im geringsten stört. Bei aller Konzentration schleichen sich sicher immer Fehler ein, wenn Niemand korrigierend eingreift -  zudem nehme ich mir heraus die teilweise extrem "ruckelige" Art der Bewegungen, die Ms Barcelo vorturnt, absichtlich zu ignorieren und für mich auf fließendere Bewegungen zu achten, die sich für mich "richtig" anfühlen.
Für mich ist es wichtig Bwegung zu verstehen und Spaß und Ruhe in den Bewegungen zu finden - was durch den Fächer übrigens hervorragend unterstützt wird, das sieht sooo hübsch aus!:) Die Form nach Meinung irgendeines Trainiers "korrekt" zu laufen, ist mir vergleichsweise pupsegal und ich hoffe, dass ich damit nicht allen Menschen auf die Füße trete, die diesen Sport ernsthaft betreiben, das ist mitnichten meine Absicht!:)

Für mich funktioniert es eben so, aber eine Empfehlung dieser Herangehensweise würde ich mir nie anmaßen - wer TaiChi wirklich lernen will, wie es "gedacht ist" und seit Jahunderten gelehrt wird, der sollte also doch besser einen Trainer bezahlen und keine DVD!:)

Und nach diesem Wort zu Sonntag: Was kann denn nun als Endstand noch kommen?
Ich denke ich werde auf jeden Fall nochmal vermelden, wenn ich die Form komplett laufen kann, denn dann fängt ja die konditionelle und energietische Perfektionierung eigentlich erst an. Vielleicht werde ich dann aber auch erstmal auf die sportlichen Aspekte eingehen - das Ganze ist tatsächlich nämlich sehr anstrengend und gerade diese Form ist für mich sehr herausfordernd, weil sie viele, viele Balance-Elemente enthält...Aber dazu dann im Enstand-Fazit! :)

2011-12-02

Sonntagscher Hackbraten

Ich habe irgendwie lange kein Rezept mehr gepostet, also gibt es heute für euch (und für uns gestern;) den Sonntagschen Hackbraten - Ursprungsrezept von meiner Schwiegermutter und weiterentwickelt von meiner Einer!:)

Man nehme für 6-8 Portionen:
500g gemischtes Hackfleisch
500g Rinderhackfleisch
800g Kartoffeln
Raspelkäse (wir nehmen den fettarmen)
1 Becher Sahne (wir nehmen CremeFine)
200g Gouda mittelalt
2 Eigelb
Mandelraspeln
Kräuter der Provence
Thymian, Salz, Pfeffer, Knoblauch

Die Karotffeln schälen, in dünne Scheiben schneiden und in eine ofenfeste Form geben. Salz, Pfeffer und 1EL Mandelraspeln mit der Sahne und ein bißchen Wasser verquirlen und über die Kartoffeln gießen. Mit soviel Käse bestreuen, wie das Gewissen verkraften kann.;)
Das Hackfleisch mit den 2 Eigelb, Salz, Pfeffer, Thymian und Knoblauch verkneten und einen Fladen daraus machen. Den in längliche Stifte (oder Rollen, bei Scheibenkäse) geformten Käse in die Mitte legen und den Hackfleischteig mit dem Käse in der Mitte zu einem länglichen Brot formen.
Auf die Kartoffeln legen und großzügig mit Kräutern der Provence bestreuen, so dass eine Kräuterkruste entsteht.

Dann einfach 1 Stunde bei 200Grad in den Backofen und fertig ist ein großartiges Anti-Diät-Rezept!

Guten Hunger!:)

- o + Teil 6

- Freitage sind furchtbar, das ist wohl unbestritten, aber unausgeschlafene Freitage? *bläch* Fünf Minuten vor dem Wecker aufzuwachen ist ja schon schlimm genug, aber 50 Minuten vorher aufwachen und nicht wieder einschlafen...? E-kel-haft!

o Ich war ja früher immer ein Gegner von Großeinkäufen, aber irgendwie macht es schon Spaß sich ganz viele Rezepte zu überlegen und dann einen groooßen Einkaufswagen voll leckerem Essen nach Hause zu tragen! Das Einzige was ein wenig auf der Strecke bleibt, sind allerdings leider die frischen Gemüse und Salate, sowas auf Vorat zu kaufen ist irgendwie fies...

+ Ich liebe meine neuen Fingernägel - sie haben kleine, schwarze Sternchen!;) Normalerweise bin ich ja total zurückhaltent was die Wunder der Maniküre betrifft, aber jedes Jahr zu Weihnachten darf sich meine Nagelfee mal ein wenig austoben - und dieses Jahr sind es eben Sternchen. Tussi, ich!;)

In diesem Sinne ein wunderschönes Wochenende allerseits!

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